|
|
Startseite
>
Themen >
Geschäft Gesundheit
> Jod-Akne
Jod-Akne,
eine Akne,
gegen die kein Kraut gewachsen ist
Als bei mir im Frühsommer 1995
vier heiße Knoten (urspr. für Autonomie = abgegrenzte, stark durchblutete Bereiche in
der Schilddrüse, die überaktiv sind, bzw. sich von der Steuerung durch die
Hirnanhangdrüse selbständig {autonom} gemacht haben) diagnostiziert wurden,
sagte der Oberarzt der
radiologischen Abteilung zu mir: "Wir haben die Anweisung, keine Patienten mehr vor
Jod zu warnen, auch die Patienten mit Überfunktion und Morbus Basedow (Autoimmunkrankheit
der Schilddrüse) nicht. Verwenden Sie kein jodiertes Speisesalz und essen Sie keine
jodierten Lebensmittel, auch keinen Seefisch, und natürlich sollten Sie auch nicht an die
Nordsee verreisen." "Das ist ja ungeheuerlich," erwiderte ich.
"Wieso dürfen Sie die Patienten nicht mehr vor Jod warnen, wenn Jod doch für diese
schädlich ist?" "Um die flächendeckende Jodierung nicht zu
gefährden," war die Antwort des Arztes. "Das ist ja glatte
Körper- verletzung", sagte ich in gerechter Empörung, denn das, was mir der Oberarzt
da so locker im Plauderton mitgeteilt hatte, war nicht mehr und nicht weniger als eine
angeordnete Menschenquälerei in großem Maßstab. "Die Patienten werden sich
das aber nicht gefallen lassen," fügte ich aufgebracht hinzu." "Die
Patienten erfahren es ja auch gar nicht mehr, dass ihnen Jod schadet. Außerdem sind die
Hyperthyreotiker so fertig, da rührt sich keiner." "Da irren Sie sich
gewaltig," rief ich zornig. "Ich bin durchaus nicht fertig, wie Sie es
ausdrücken, und wenn die anderen Geschädigten sich nicht mehr rühren können, dann
werde ich das für sie tun!

Eine von Jodakne
betroffene Frau,
25 Jahre alt
Zwangsjodierung des Trinkwassers
Obwohl in der Jodwerbung, um keinen
Widerstand bei der Bevölkerung zu wecken, zu Beginn stets das Freiwilligkeitsprinzip
beschworen wurde, unternahm man in der Praxis bald Schritte, um dies zu umgehen. Die
Tierfutterhersteller wurden überredet, "freiwillig", aber mit
hundertprozentigem Schulterschluss ihre Futtermischungen mit Jod
anzureichern: bis
zum Hundertfachen dessen, was die Tiere aus natürlicher Nahrung aufnehmen und brauchen.
Den Bauern wurde Angst gemacht, dass die Tiere ohne Jod-Zusätze nicht gesund blieben.
Seither erhalten Sie keine deutsche
Milch, kein Fleisch, keinen Joghurt und Käse und keine Eier, die nicht künstlich mit Jod
angereichert sind: Natürlich ohne Deklaration! Keiner weiß überhaupt, wie
viel Jod er zu
sich nimmt. Um noch eins draufzusetzen, fordern einflussreiche Ärzteverbände jetzt die
Jodierung des Trinkwassers. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer
Unterschrift gegen die Zwangsjodierung der Nahrungsmittel und des Trinkwassers.
Einfach an nachstehende Adresse schicken. Danke.
Deutsche Selbthilfegruppe der Jodallergiker,
Morbus-Basedow- und Hperthyreose-Kranken
Postfach 29 67
54219 Trier
Sondermüll zum Wohle der Menschheit?
Warum das Jod aber in sämtliche Nahrungsmittel
hineinmuss, ist, wenn man nur die medizinischen Fakten berücksichtigt, nach wie vor
unverständlich, weil es ja nachweislich viele Jodunverträglichkeiten gibt. Diese Frage,
die ich mir selber von Anfang an stellte und die mir nach wie vor zu schaffen macht, wird
mir fast täglich von anderen Jodgeschädigten gestellt. Vom Standpunkt einer menschlichen
Medizin wäre die Frage nur so zu beantworten, dass Jod nicht in die Lebensmittel gehört,
sondern als Medikament in die Hand des Arztes.
Im Zusammenhang mit der Jodakne fällt auf, dass diese in
keinem uns bekannten Fall durch organisch gebundenes Jod ausgelöst wurde. Das lenkt die
Aufmerksamkeit auf die Frage: Woher kommt das Jod, das in der Jodsalzprophylaxe unter die
Leute gebracht wird? Es kommt aus chilenischen Salpetergruppen oder wird in
Deutschland recycelt, und zwar aus Druckfarben, Katalysatoren, Röntgenkontrast- und
Desinfektionsmitteln. Irgendwo in dieser Kette muss der Wurm stecken. Menschen, die unter
einer Jodallergie leiden, reagieren in der Regel nur auf künstlich zugesetztes Jod. So
können sie z.B. durch einen Bissen in ein mit jodiertem Salz gebackenes Brot hoch
allergisch reagieren, wogegen sie stark jodhaltige Lebensmittel wie Zwiebeln und Rotwein
hervorragend vertragen. Lediglich einige extreme Jodallergiker vertragen auch kein
natürliches Jod.
Doch zurück zur Jodakne, denn sie war die
Krankheitserscheinung, die mich seelisch am stärksten belastete. Zuerst hatte ich nur
einige dicke, eitrige und schmerzhafte Pickel auf dem Rücken. Dann aber kamen dicke
Pickel am Hals, in den Ohren, an den Oberarmen und Unterschenkeln hinzu, deren Schmerzen
mir die Tränen in die Augen trieben. Bei vielen Jodallergikern werden derartige Symptome
als "Altersakne" diagnostiziert, die es aber de facto gar nicht gibt.
Vielleicht leiden ja auch Sie unter einer schmerzhaften
Akne, die langsam entstand und auf keines der üblichen Aknepräparate reagiert und tiefe
Narben hinterlässt? Dann gehören Sie möglicherweise auch zu der wachsenden Zahl der
Betroffenen, die eine Jod-Akne (Kelp-Akne) haben.
Nach einer Erkundigung der Frauenzeitschrift
"mini" vom Oktober 97 warnen Hautärzte, dass mittlerweile jeder 10. Aknepatient
unter einer Jodakne leidet. Auf dem Wiesbadener Schilddrüsengespräch vom März 1997
dagegen erklärte der Mainzer Radiologe und führende Jodbefürworter, Peter Pfannenstiel,
wörtlich: "An dieser Stelle muss gesagt werden: es gibt keine Allergie und auch
keine Akne durch Jod." [=Pfannenstiel, S. 63]. Es verwundert dann, dass sich völlig
im Einklang mit unseren Erfahrungen im führenden deutschen "Klinischen
Wörterbuch", dem "Pschyrembel", unter dem Stichwort "Jodakne"
allein drei Verweise finden: 1. Acne venenata: 2. Iodausschlag, 3. Iododerma tuberosum
(vgl. Pschyrembel, S . 778).
Die Jodakne ist altersunabhängig. Oft beginnt sie als
Bläschenausschlag am Mund, weswegen häufig die Fehldiagnose "Herpes" gestellt
wird. Im Gegensatz zum tatsächlichen Herpes reagiert der Jodausschlag jedoch nicht auf
äußerlich und innerlich anzuwendende Virostatika.
Und wenn schon der Arzt auf Patientenbemerkungen wie:
"Der Herpes geht nicht," nicht hellhörig und dazu veranlasst wird, an Jodakne
zu denken, dann tun Sie es.
Weiterführende Literatur:
Dagmar Braunschweig-Pauli, Jod-Krank, Der Jahrhundert-Irrtum, Dingfelder-Verlag, ISBN
3-926253-58-4

Dagmar
Braunschweig-Pauli Die Jod Lüge.
- Taschenbuch: 256 Seiten
- Verlag: Herbig (März 2003)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3776623233
AMAZON.DE
Quelle: BALANCE ® 2/2000
|
Kontakt
BALANCE Heft-Abo
Medientipps
Leserbriefe
Verteilerstellen
Impressum
Anzeigenpreise
aktuelles Heft

Heft 1/2012
Seit 1997 zeigen
wir neue Wege auf.
Haftungsausschluss
Datenschutzerklärung
Copyright BALANCE ® online, 2001 - 2012
|