Balance1
Balance2

Baubiologie, Teil IV

Willkommen zum letzten Rundgang durch unsere baubiologische Wohnung. Die Etappenziele sind Schlaf- und Kinderzimmer.

Grundsätzliches

Schlaf- und Kinderzimmer sind die Orte der Geborgenheit, Gesundheit, Erholung und des Wachstums. Keine anderen Räume prägen ihre Bewohner so wie diese Zimmer – sie sind Quelle der geistigen und körperlichen Regeneration. Deshalb gehört diesen Räumen die größte Aufmerksamkeit.

Kinderzimmer

Die Beschaffenheit dieser Räume prägen wesentlich unsere Kinder in Bezug auf geistiges und körperliches Wachstum sowie Gesundheit. In der Medizin wird z.B. mit der Farbtheraphie geheilt. Nutzen Sie die 7 Farben des Regenbogens für die Entwicklung Ihrer Kinder positiv aus – Grundregel: bitte dezente Farbwahl!

Die idealen Möbel sind aus Massivholz mit geölten und/oder gewachsten Oberflächen, sie laden sich nicht elektrostatisch auf. Es entsteht ein angenehmes Raumklima mit einer natürlichen Verteilung der Raumluftionen in einem Verhältnis 1/3 positiver und 2/3 negativer Ionen. Die gleiche Wirkung zeigen natürliche Bodenbeläge und Wandgestaltungen.

Besondere Bedeutung kommt dem Bett und dem Arbeitsplatz zu. Kinder verbringen mehr als 1/3 ihrer Zeit im Bett. Nur hier kann sich der Körper erholen. Das Bett muß das beste Möbelstück im Haus sein. Achten Sie besonders auf abgerundete Ecken und Kanten. Seit 35 Jahren beschäftigen wir uns im Biologischen Schlafstudio Schoening nunmehr mit dem gesunden Schlafen – hierzu einige Tips:

  • Vermeiden Sie Federkernmatratzen, Metallnetzrahmen- und betten – sie beeinflussen wichtige biologische Regelfunktionen wie z.B. den Schlaf- und Wachzyklus.
  • Vermeiden Sie Latexmatratzen – sie können zu Allergien führen (die Körperverträglichkeit auf diese Matratzen können Sie mit medizinischen Testverfahren wie z.B. Kinesiologie austesten lassen).

Empfehlenswert sind Reinst-PUR-Schäume mit hoher Atmungsaktivität und abziehbaren Bezugsstoffen sowie metallfreie "Lattenroste". Besonders für Allergiker hat die Fa. D.O.C. milbendicht gewebte Baumwollbezüge mit Fliesfüllung entwickelt (60° waschbar).

Schreibtisch und Stühle müssen körpergerecht und höhenverstellbar bzw. neigbar sein, d.h. sie müssen mitwachsen! Ideal sind Bewegungsstühle – Bewegung entlastet die Wirbelsäule und verbessert die geistige Aktivität .

Baubiologische Materialien /Tipps

Wand- und Deckengestaltung:

  • Sumpfkalkfarbe o. Naturölfarbe, bei Bedarf mit Erdpigmentbeimischungen
  • Lehmputzwände mit Lehmgrundputz (ca. 2 cm Auftrag) und /oder Lehmfinischputz (2-3 mm); Farbzusammenstellung über die vier Lehmgrundtöne Grün, Ocker, Rot und Weiß
  • Ideal bei Lehmputzwänden ist die Wandheizung – kühle Raumluft um ca. 19°C, Wärmeempfinden um ca. 22-24°C
  • Wisch- und Lasurfarben auf Kalkputz; z.B. Lasur mit venizianischer Kreide
  • Stuckgipselemente geben der Wand und der Decke einen harmonischen Übergang
  • Farben: okergelb (aufgehende Sonne) = anregend, Pastellblau und –grün = fördern das Wachstum

Fußbodengestaltung:

  • Massivholzparkett mit geölter und /oder gewachster Oberfläche
  • Linoleum (Mischung aus Korkschrotmehl, Leinöl, Erdpigmenten und Jute)
  • Teppiche ohne chemische Aufrüstung der Wolle. "Füße" weg von Teppichen mit dem Wollsiegel!

Allgemein:

  • Achten Sie beim Möbelkauf auf kindgerechte Abmaße der Möbel. Legen Sie sich doch einmal auf den Boden und schauen an Schränken von 230 cm hinauf - diese bedrohliche Aussicht haben Kleinkinder jeden Tag!
  • Schlafplätze und Arbeitsplätze müssen frei von elektrotechnischen Feldern und Erdstrahlen sein!
  • Lassen Sie die Sonne in das Zimmer - Sonnenenergie ist Lebenskraft. Legen Sie Bettmaterialien so oft es geht an die frische Luft
  • Salzkristallampen sind ideale Ionisierungsquellen für die Raumluft.

Feng Shui-Tipps

Positives Ch’Ï:

  • Schlafrichtung und Schreibtischplatz so, daß die Tür direkt einsehbar ist
  • das Kopfteil des Bettes symbolisiert Sicherheit, es sollte immer höher sein als das Fußteil
  • Harmonische und kindgerechte Bilder und Kalender in den 7 Regenbogenfarben z.B. von Helme Heine
  • Unterstützen Sie Ihr Kind mit dessen Lieblingsfarbe

Negatives Ch’Ï (Shar Ch’i):

  • Betten und Schreibtische dürfen nie zwischen Tür und Fenster liegen (feinstofflicher Durchzug)
  • Blickrichtung am Schreibtisch nie direkt zum Fenster hinaus - der Rücken des Kindes ist zum Raum hin ungeschützt = Unsicherheit.

Schlafzimmer

Für Kinder- und Schlafzimmer gelten die gleichen Empfehlungen.

  • Sichtbare Spiegel im Schlafzimmer sind problematisch, sie reflektieren die elektromagnetische Strahlung von Sendern und der Elektroinstallation. Dieses kann direkt vor dem Spiegel mit der Kinesiologie getestet werden. Sicherung "Ein" – Deltamuskel schwach; Sicherung "Aus" – Deltamuskel stark!
  • Achten Sie bei den Betten auf genügend Belüftungsmöglichkeiten für die Matratze. Vermeiden Sie geschlossene Bettkästen. Gestaute Nässe führt häufig zu Schimmelpilzbefall. Dessen Sporen können erhebliche Gesundheitsprobleme verursachen. Das gleiche gilt für zu kalte Schlafräume, hier schlägt sich die Feuchtigkeit meistens in den Raumecken nieder. Die ideale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 18° Celsius.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern angenehme Träume!

 

Michael Zube
staatl. geprüfter Techniker Elektrotechnik Baubiologe IBN und Feng Shui-Praktiker

Biologisches Schlafstudio Schoening
Tel. 0211 / 57 20 20
Internet: www.betten-schoening.de
e-Mail: mail@Betten-Schoening.de

 

klick hoch

Quelle: BALANCE ®  1/2000

 

Kontakt

BALANCE Heft-Abo
Medientipps
Leserbriefe
Verteilerstellen
Impressum
Anzeigenpreise

aktuelles Heft

Heft 1/2012
Heft 1/2012
Seit 1997 zeigen
wir neue Wege auf.

Haftungsausschluss

Datenschutzerklärung

Copyright BALANCE ® online, 2001 - 2012

Balance-unten