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Lebenskrisen als Entwicklungs-Chancen

ein Beitrag von Dr. med. Rüdiger Dahlke

Das Wort Reifungskrise ist für uns doppeldeutig, verbindet es doch die positive Reifung mit der als negativ empfundenen Krise. Auch die Krise hat eine Doppelbedeutung und steht im griechischen ursprünglich auch noch für Entscheidung. Das Schwert aus der Scheide ziehen, dieser urprinzipiell marsische Akt, gehört also auch zum Krisengeschehen. Im Chinesischen steht das gleiche Wort für Krise, Gefahr und Chance, und darin kommt die ganze Tiefe eines Lebenseinschnitts, den wir Krise nennen, zum Ausdruck. Mit unserer konservativen Grundeinstellung, die bei jeder Veränderung im Leben vor allem Schlimmes wittert und zu der schon gängigen Abschiedsformel geführt hat „Hoffentlich passiert nichts!“, neigen wir dazu, nur den gefährlichen Aspekt der Krise zu sehen und die Chance zu übersehen, die auch darin läge, wenn wir nur bereit wären, etwas aus der Umbruchszeit zu machen.

Nicht nur, aber auch was Lebenskrisen angeht, neigen wir kollektiv dazu, Entscheidungen hinauszuschieben. Entscheidungsträger gehören zu einer seltener werdenden Art, die hochbezahlt, weil so selten, die Fäden im Hintergrund zieht. Von der Wirtschaft bis zur Aussteigerszene bietet sich ein ähnliches Szenarium. Moderne Kopfgeldjäger - neudeutsch Head-Hunter genannt - jagen die wenigen entscheidungsfähigen erwachsenen Manager, während Universitäten Heere von Fachidioten in den Arbeitslosenmarkt entlassen. Und noch in der spirituellen Szene, wo man es am wenigsten erwarten sollte, suchen viele statt Selbstbestimmung und -verwirklichung lieber Gurus, die für sie entscheiden. Die Suche nach Autoritäten, die sich anmaßen, Entscheidungen abzunehmen oder stellvertretend zu fällen, beflügelt immer mehr Menschen.

Was die Lebensübergänge und -aufgaben angeht, wird das Phänomen der aufgeschobenen und vertagten Entscheidungen in vieler Hinsicht deutlich. Wenn 60-jährige noch Kinder bekommen, haben sie dafür sicher ihre persönlichen Gründe und doch haben sie ebenso offensichtlich den rechten Zeitpunkt verpasst. Aber nicht nur das Extrem verdeutlicht unser Problem. Auch die Tendenz, in den Zwanzigerjahren des eigenen Lebens, wenn es in mancher Hinsicht günstig wäre Kinder zu bekommen, diese um fast jeden Preis zu verhüten, um sie dann in der Torschlusspanik der späten Dreißiger und frühen Vierziger um einen hohen Preis zu erzwingen, wirft ein Licht auf diese Entscheidungsschwäche zur rechten Zeit.

Angst vor Eigenverantwortung

Verantwortung zu übernehmen, gilt allmählich geradezu als gefährlicher Schritt, der besser unterbleibt, Eigenverantwortung wird zunehmend unpopulär. Dabei hätten wir natürlich die Fähigkeit zu antworten, wir wollen meist nur nicht. In der Hoffnung, wenn wir uns alle Möglichkeiten beliebig lange offen halten, später immer noch genug Zeit zu haben, verspielen wir wesentliche Chancen und verschlafen die entscheidenden Übergänge des Lebens, indem wir uns nicht rechtzeitig entscheiden. Zwar planen wir Zeit und sparen sie überall ein, gewinnen dabei aber kaum je Lebenszeit, im Gegenteil, sie zerrinnt uns zwischen den Umbrüchen des Lebens, die wir mehr widerwillig durchleiden als bewusst erleben geschweige denn erlösen.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir so ein eigenartiges Zeitkonzept haben, das auch beim besten Willen nicht aufgeht. Immer mehr Menschen haben zwar immer mehr Zeit, da sie immer weniger arbeiten müssen, können aber immer weniger damit anfangen. Manche haben sogar beliebig Zeit, weil sie gar keine Arbeit mehr finden, und haben erst rechts nichts davon, weil ihnen das Geld fehlt, sich all das zu leisten, was wir im Überfluss produzieren. Immer weniger Menschen haben dagegen immer mehr Arbeit und immer weniger Zeit. Sie hätten das Geld, sich alles zu leisten, aber nicht die Zeit es zu tun. Bei diesem System kommt offensichtlich kaum jemand auf seine Kosten.

Kaum Hilfe bei Lebenskrisen durch die Schulmedizin

Noch gravierender wirkt sich unsere Missachtung des Lebensmusters aus. Von der Namensschöpfung „Midlife-Crisis“ und der nicht unproblematischen gynäkologischen Modeerscheinung, die Wechseljahre mit Östrogenen zu kaschieren, abgesehen, gibt es von der Schulmedizin bisher kaum Beiträge zur Bewältigung der Lebenskrisen. Dies ist besonders bedauerlich, da es wohl zu keiner Zeit so viele Probleme mit den „Wechselfällen“ des Lebens gab wie in der modernen Wohlstandsgesellschaft. Schlimmerenfalls werden die notwendigen Spannungen, die jedem Übergang in eine neue Lebensphase vorausgehen, medikamentös unterdrückt, sogar Pubertierende schon mit Psychopharmaka ruhig gestellt und Sterbende im Medikamentendelirium auf die Reise ins Jenseits geschickt.

Von der Geburt über Pubertät und Midlife-Crisis bis zum Tod begegnen wir den Übergängen des Lebens mit beeindruckender Hilflosigkeit. Geburten haben wir nicht nur in Krankenhäuser verlegt, sondern zu wirklichen Krankheitsbildern gemacht, Pubertierende werden mangels funktionierender Rituale sich selbst überlassen und müssen versuchen, mit Ersatzritualen ins Reich der Erwachsenen hinüberzugelangen, die Krise der Lebensmitte wird medikamentös „abgeschafft“, und wo das nicht möglich ist, als Krankheit angesehen. Die letzte große Krise des Lebens, den Tod, erlebt die Mehrzahl der Menschen dieser Gesellschaft auf Gängen und in Badezimmern überforderter Kliniken.

Es fehlen funktioniere Rituale

Ein wesentlicher Grund für diese auf den ersten Blick erschreckende, auf den zweiten aber typische Situation, liegt in unserem Mangel an funktionierenden Ritualen. Der tiefere Grund dafür wiederum ist in der Tatsache zu suchen, dass wir aufgehört haben, eine Kultur im engeren Sinne des Wortes zu sein. Tatsächlich ist uns der verbindliche und notwendige Kult abhanden gekommen. Immer weniger moderne Menschen sind so in ihrer Religion verankert, dass ihnen Konfirmation oder Firmung helfen, erwachsen zu werden oder die Sterbesakramente den Übergang in die jenseitige Welt ebnen.

Unsere Gesellschaft bildet sich auf diesen Mangel an Ritual und Kult sogar einiges ein, glaubt sie doch, damit Aberglauben und Abhängigkeit von irrationalen Mächten zu überwinden. Diesbezüglich fällt allerdings auf, dass die entsprechenden Rituale lediglich in unbewusste Bereiche gedrängt wurden und in der Schattenwelt ein recht wirksames Unwesen treiben.

Unbewusste Rituale umgeben uns überall

Wer Erwachsene beim Gehen auf gepflastertem Trottoir beobachtet, mag über die seltsamen zwanghaften Schrittmuster staunen. Bahnreisende rucken eigenartig mit ihren Köpfen beim Zählen der vorbeihuschenden Pfosten, das Auto wird nicht nur einmal abgeschlossen, sondern ebenso wie die Wohnung auf dem Boden von Kontrollzwängen gleich mehrfach. Aber auch in offiziellen Bereichen des Gesellschaftslebens haben sich Rituale erhalten: Vor Gericht schlüpfen auch außerhalb der Faschingszeit Erwachsene zumeist männlichen Geschlechts in Kleider und spielen rituell Justitia, und wehe die Beteiligten halten sich nicht an die Regeln des Rituals.

Die Medizin steckt ebenfalls voller Rituale. Aus einem guten Arzt lässt sich noch immer ein ordentlicher Schamane machen, statt Kristallen werden heute lediglich Stethoskope aufgelegt. Ein guter Hausarzt legt wohl nicht mehr die Hände auf, aber er berührt seine Patienten nach wie vor in beeindruckender Weise, wenn er etwa ihren Lebenspuls fühlt. Wo er sie zu ihrem Wohl verletzen muss, streicht er vorher mit magischen Strichen über die betreffende Stelle. Das bisschen Alkohol an seinem Tupfer bringt dabei nachweislich keine hygienischen Vorteile. Die Reden und Zeichen wirken beruhigend und sind wie eh und je undurchschaubar geheimnisvoll. Ohne Rituale könnte eine normale Praxis kaum funktionieren. Die Chance läge darin, sich ihrer bewusst zu bedienen, anstatt zu versuchen, sie abzuschaffen und dadurch in den Schattenbereich zu drängen. Dazu aber bedürfte es eines Blickes für die Be-Deutung entsprechender Rituale und ihrer Symbolik.

Nirgendwo wird der Mangel an Ritualen so deutlich wie bei den Übergangskrisen des Lebens. Sie sind die Muster, die das Leben einer Gesellschaft in der Tiefe bestimmen, und sie sind die sicherste Möglichkeit, den Übertritt in neue Sphären des Lebens zu ermöglichen.

Die Vorteile der alten Rituale haben wir abgeschafft, die Nachteile erhalten

Mögen uns Pubertätsrituale sogenannter Primitiver auch schrecklich anmuten, brachten sie doch immerhin Erwachsene hervor. Die bei uns um sich greifenden Ersatzrituale sind dazu nicht in der Lage, weil ihnen Bewusstheit von Seiten aller Beteiligten fehlt. Abgeschafft haben wir lediglich die Vorteile der alten Rituale, die Nachteile haben wir behalten und durch den Mangel an Bewusstsein noch verstärkt. Wer Vollmitglied einer Autogesellschaft werden will, muss als eigentliche Reifeprüfung die Führerscheinprüfung ablegen. Danach ziehen nicht wenige junge Leute aus, auf den Straßen das Fürchten zu lernen. Die eigenartigen Unfallkonstellationen im ersten Führerscheinjahr sprechen diesbezüglich eine deutliche Sprache. Wer als Geisterfahrer absichtlich die falsche Autobahnseite wählt, Geschwindigkeitsrekordversuche auf öffentlichen Straßen veranstaltet oder wer gar aufs Dach fahrender S-Bahn-Züge springt, muss offenbar sich und der Welt etwas beweisen. Wer Horrorfilme freiwillig anschaut, hat offensichtlich einen Bedarf an Angst und Schrecken. Als diese Themen noch rituell eingebunden in den jeweiligen Kult bearbeitet wurden, waren die Übergänge ins Erwachsenenleben letztlich ungefährlicher und vor allem vollständiger zu bewältigen. Heute werden die alleingelassenen Jugendlichen eher zu Dauerrasern, Hasardeuren, Horrorfilmfans oder Kettenrauchern, um noch ein weiteres Pubertäts-Ersatz-Ritual zu erwähnen.

In der Therapie Pubertät üben

Auf dem Boden dieses nicht funktionierenden Überganges von der Jugendzeit ins Erwachsenenalter sind wir zu einer Art Kindergesellschaft geworden, die sich ein wachsendes Heer von Psychotherapeuten hält, das u.a. davon lebt, mit erwachsenen Klienten Pubertät zu üben. Eltern bilden sich heute nicht selten sogar etwas darauf ein, wenn ihre „erwachsenen Kinder“ noch mit dreißig und bereits mit akademischen Würden verziert, zu Hause wohnen. Wir tun den Raben unrecht, wenn wir sie in Form der Rabeneltern verteufeln. Raben erkennen lediglich die Zeichen der Zeit und werfen Nesthocker beizeiten hinaus, zum Wohl der Alten und der Jungen. Die so ins Leben Gestürzten haben dann, je nach Baumhöhe, fünf oder sechs Meter Zeit, sich zu besinnen, ob sie auch noch Raben werden wollen.

Kläglicher noch wird das Bild in der Krise der Lebensmitte. In Unkenntnis des urprinzipiellen Lebensmusters, das alle sogenannten primitiven Kulturen in der Form des Mandalas erkennen, und einem beispiellosen Jugendkult verfallen, versuchen wir, diese Schwelle zu ignorieren oder gar zu bekämpfen. Statt sich auf den Heimweg der Seele vorzubereiten und die Fruchtbarkeit von der körperlichen auf die geistig-seelische Ebene zu verlegen, versuchen wir um jeden Preis, uns an die verlorene Jugend zu klammern. Die eindeutigen Zeichen von Körper und Seele werden dabei geflissentlich übersehen. Ganz offenbar geht es um eine Abwendung von den bisherigen, vor allem im Außen liegenden, Lebensthemen und darum, sich bezüglich äußerer Aufgaben und Verpflichtungen zu erleichtern. Die verstärkte Osteoporose in dieser Zeit ist lediglich ein Zeichen, dass der Körper die Aufgabe des Ballastabwerfens stellvertretend übernommen hat, so wie er immer einspringt, wenn uns der Mut zum Springen fehlt. Ihm mittels Östrogengaben vorzumachen, er sei noch gar nicht in den Wechseljahren, hat auf der seelischen Ebene die fatale Nebenwirkung, den Entwicklungsweg im übertragenen Sinne zu blockieren.

Es ist schon schwer genug, mit der Seele Schritt zu halten, wenn der Körper durch eine Übergangsphase geht. Wo in der Pubertät die Hormone unweigerlich steigen, bleibt die Seele oft zurück und das Erwachsenwerden auf den Körper beschränkt. Das Ergebnis ist eine Kindergesellschaft, deren Symbole und Zeichen wir im Mehrheitsmedium Fernsehen ebenso bestaunen können wie an den kinderzimmerartigen Schnell-Futter-Plätzen der Effizienzgesellschaft. Leider blicken wir aber auch an den zahlreichen Fronten der gerade tobenden Kriege auf beiden Seiten immer nur in Kindergesichter. Böse Buben versuchen durch besonders böse Streiche so etwas wie Männlichkeit in sich zu finden. Während sie Krieg spielen und in den Pausen Frauen vergewaltigen, werden sie nie erwachsen. Selbst Kriegskunst und Streitkultur bedürfen nämlich ritueller Regeln wie wir bei Indianern, im frühen Japan und im alten Indien sehen könnten. Dort ging es um Bewährungsproben und Heldentaten, die es den einzelnen ermöglichten, über sich hinauszuwachsen und so zu reifen. Die Untaten heutiger Kriege sind völlig ungeeignet zum Wachsen, ja sie verhindern es eher.

Der Tod gilt als Feind

Die letzte große Lebenskrise, das Sterben, wird von unserer überdimensionalen Angst vor dem Tod überschattet. Am liebsten würden wir vergessen, dass wir sterblich sind. Vor der Tatsache, dass mit unserem ersten Atemzug nichts so sicher ist wie unserer letzter, verschließen wir mit Nachdruck die Augen. Anstatt den Tod als Ziel des Lebens zu begreifen und uns angemessen darauf vorzubereiten, ziehen wir es vor, ihn bis zum letzten Atemzug zu bekämpfen und dann notgedrungen als Niederlage zu erleiden. Wo die Aufgabe des Priesterarztes in archaischen Kulturen erst richtig beginnt, wenn es gilt, der Seele in diesem Übergangsstadium beizustehen, legen moderne Ärzte ihre Waffen nieder und wenden sich ab. Eigentlich wissen wir als Ärzte überhaupt nichts vom Tod, können ihn nicht im Ansatz verstehen, weil wir ihn nur als Feind kennenlernen, den es zu besiegen gilt. Diese Haltung macht nicht nur, aber besonders Ärzte zu chronischen Verlierern. Bei Umfragen stellte sich heraus, dass über 93 % der Deutschen lieber zu Hause als im Krankenhaus sterben würden, und tatsächlich sterben über 90 % dann doch in Kliniken. Zumeist sind es die Angehörigen, die das Thema nicht zu Hause erleben wollen, manchmal wollen die Sterbenskranken aber auch selbst noch ins Krankenhaus, getrieben von der Hoffnung, mit Hilfe der modernen Medizin noch einmal davonzukommen.

Es ist Zeit, den Übergängen im Leben Aufmerksamkeit zu schenken

Dort werden sie, da sie mehrheitlich keine Privatpatienten sind, in Mehrbettzimmern landen. Wenn nun das letztlich unausweichliche Ende naht, werden die Zimmer- und Leidensgenossen die Schwester herbeiklingeln, da sie keinesfalls miterleben wollen, wie jemand vor ihren Augen stirbt, schließlich sind sie gekommen, um genau diesem Schicksal zu vergehen. - Die Schwester wird das Bett hinausfahren und in Ermangelung eines Sterbezimmers ein anderes freies Zimmer suchen. Da sich aber auch Kliniken in unserer Leistungsgesellschaft tragen müssen, wird es solche freien Räume immer seltener geben, und die sterbenden Patienten landen in Badezimmern und manchmal sogar auf Gängen. Nicht selten sind die verständigten Angehörigen - aus  welchen Gründen auch immer - nicht rechtzeitig zur Stelle, und das Sterben wird zu einem Verenden, das in keiner noch so primitiven Gesellschaft auch nur annähernd dieses primitive Niveau erreicht, auf das wir bezüglich der letzten und wichtigsten Krise des Lebens gesunken sind.

In diesem Sinne ließen sich noch eine Fülle eigenartiger Widersprüche und Missverständnisse im Zusammenhang mit den Übergängen des Lebens, die bei uns zunehmend Krisencharakter bekommen, aufzeigen. Am Ende solcher Betrachtung wird sich die befremdliche Einsicht aufdrängen, dass bezüglich dieses Themas nicht die Primitiven sich primitiv verhalten, sondern wir und dass es hohe Zeit wird, von ihnen zu lernen, was wir verlernt und sie bewahrt haben. Es ist hohe Zeit, den Übergängen des Lebens wieder unsere Aufmerksamkeit zu schenken und die Lebenskrisen als Entwicklungschancen zu begreifen, die uns neue Aufgaben und Themen eröffnen.

Literatur von Ruediger Dahlke:
Lebenskrisen als Entwicklungschancen;
Krankheit als Symbol
Frauen-Heil-Kunde (alle erschienen bei Bertelsmann)
Reisen nach Innen
Mandalas der Welt - ein Meditations- und Malbuch (alle erschienen im Hugendubel Verlag)

Nähere Informationen bei:
Heilkundezentrum Johanniskirchen, Tel. 08564-819 · Fax 1429 und unter:
www.dahlke.at
 

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Quelle: BALANCE ®  3/2000

 

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