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Verursachen Impfungen chronische Erkrankungen ?

von Dr. med. Splittstoeßer

Wer empfängt, trägt und gebärt die Kinder? Wer sorgt in den meisten Fällen stets für und trägt die Hauptlast der Familie? Wer muss mit ihnen zum Kinderarzt, und wer muss die wesentlichen Entscheidungen oft allein fällen? Die Frauen und Mütter, sie sind das. Sie werden vorwiegend von Ärzten „aufgeklärt“, was sie zu tun haben und wie wichtig das Impfen ist, und dass sie versagen, wenn sie dagegen entscheiden. Versuchen Sie einmal den Beipackzettel zu einem Impfstoff mit dem Arzt durchzusprechen und dann zu fragen, ob er bereit ist, Ihnen zu unterschreiben, dass er, im Falle von unerwünschten Impfreaktionen, alle anfallenden Kosten und ggfs. eine Rente zahlen will.

Das Impfen soll „ein Dienst an der Gemeinschaft sein“, wird gesagt und übers Fernsehen verbreitet. Wer nicht impft, sei ein Schädling an der Gemeinschaft, da sich durch solche Menschen ein Infekt schneller ausbreite. Doch wo bleibt die Logik? Es können sich doch alle, die im Impfen einen Schutz erwarten und glauben, dass es keine Gefahren in sich birgt, impfen lassen. Wie kann ihnen denn ein Schaden entstehen durch die, die - weil sie in der Impfung eine mögliche Gefährdung ihrer Gesundheit und der ihrer Kinder wahrnehmen - sich nicht haben impfen lassen?

Bis zum 15. Februar 2000 galt das Impfen als Wahleingriff, und die Aufklärung musste auch seltene Eventualitäten einbeziehen. An jenem legendären Datum entschied der Bundesgerichtshof unter dem Zeichen AZ VI ZR 48/99, dass, wer eine schriftliche Information erhalten und nicht nachgefragt hat, als informiert betrachtet werden darf.

In unseren Kindern liegt die Zukunft. Was, wenn wir sie durch unsere Entscheidungen und unser Handeln krank machenden Einflüssen aussetzen? Was, wenn das allgemein empfohlene Impfen nicht nur ein Segen wäre? Wenn ein Zusammenhang zwischen Impfungen, insbesondere solchen, wo die Impfstoffe Quecksilber-, Formaldehyd und/oder Phenol-Verbindungen enthalten (u.a. die Hepatitis B-Impfung), und der Zunahme chronischer Erkrankungen bestehen könnte, ist es da nicht unsere erste Pflicht, Aufklärung zu verlangen, über Notwendigkeiten und Möglichkeiten der Krankheitsprävention und über alternative Wege, gesund zu bleiben, und uns dann auf den Weg zu machen, das Erkannte zu verwirklichen?!

Impfstoff gentechnisch hergestellt

Sie wollen keinen „Gen-Mais“, kein „Gen-Soja“? Warum? Sie werden gute Gründe haben. Haben Sie aber auch bemerkt, dass der Impfstoff, mit dem seit wenigen Jahren ganze Geburtenjahrgänge von Neugeborenen „gegen“ Hepatitis B geimpft werden, gentechnisch hergestellt wird? - Mit einem beispiellosen Marketing-Feldzug wird hier für das Impfen im allgemeinen und für die Hepatitis B-Impfung im besonderen geworben, während die Aufhebung der regelmäßigen Impfung gegen Hepatitis B an französichen Schulen weiter fortbesteht.

Der Hepatitis B-Impfstoff enthält Quecksilber

Der Hepatitis B-Impfstoff enthält, unter dem Begriff „Sonstige Bestandteile“ aufgeführt, u.a. Thiomersal. Diese Substanz besteht zu nahezu 50 Gew.-% aus Quecksilber. Quecksilber vermag sowohl Genschäden als auch chronisch verlaufende Stoffwechsel- und Organsystemerkrankungen hervorzurufen, bzw. das Auftreten solcher Erkrankungen bei vorhandener Anlage zu begünstigen. Das Gefährliche bei der Verabreichung dieser Substanz an Kinder ist insbesondere darin begründet, dass die Organreifung und speziell die Entwicklung des Gehirnes und des Immunsystems in dieser Altersgruppe noch nicht abgeschlossen ist. - So stieg z.B. in Neuseeland in den Jahren 1989-1991 die Rate kindlichen Diabetes mellitus nach Einführung der Hepatitis B-Impfung mit gentechnisch hergestelltem Impfstoff von 11.2 Fällen auf 18.1 Fälle pro 100.000 Kinder. Nachdem 1988 in Finnland die Haemophilus influenzae Vakzine (HiB-Impfung) in das Standardimpfprogramm aufgenommen wurde, stieg die Auftretenshäufigkeit von kindlichem Diabetes mellitus in der Altersgruppe von 0 - 4 Jahren um 62 %! (Classen, Inf Dis Clin Pract, 1997, Vol6, No 7, 449-454)

Entsprechend einer Mitteilung des Robert-Koch-Institutes, Berlin, im Epidemiologischen Bulletin 40/98, S. 285, sind seit 1981 rund 1 Milliarde Hepatitis B-Impfungen durchgeführt worden. Multipliziert mit ca. DM 100,- pro Dosis vermittelt das einen groben Eindruck der ungeheuren Summen, die im Zusammenhang mit dieser Vakzine (Impfung) bewegt werden. In den Jahren zwischen 1970 bis 1980 wurden zusammen etwa 284 Millionen DM für Impfstoffe ausgegeben; d.h. die Aufwendungen betrugen, grob gesprochen, etwa 28 Millionen DM pro Jahr. 1989 wurden als Gesamtkosten für die Impfungen ca. 237 Millionen DM, also etwa das Zehnfache angeben.

Der Umsatz für Hepatitis-Impstoffe hat sich in drei Jahren verfünffacht

Betrachten wir nun ausschließlich die Aufwendungen für Hepatitis-Impfstoffe, so ergeben sich, nach den Angaben des Institutes für medizinische Statistik, für 1994: 41,0, für 1995: 61,0 und für 1996: 203,6 Mio DM, wobei der gesamte Impfstoffumsatz 1996 mit 565,9 Mio DM angegeben wird. - Man bedenke, dass die Summe fast den gesamten Aufwendungen für die Impfungen zwischen 1970 und 1980 und beinahe den Gesamtaufwendungen für alle Impfungen des Jahres 1981 entspricht. Für 1997 wird der Umsatz für Hepatitis-Impfstoffe mit 365 Mio. DM angegeben.

Nach Aussagen von Dr. Rüdiger Hauffe, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung von SmithKline Beecham Pharma (im folgenden SB genannt) auf einer Pressekonferenz, werden etwa 70 % des Inlandsumsatzes der Firma mit Impfstoffen erzielt. Dr. Ralf Clemens, Vice-President und Director Clinical/Medical Affairs von SB berichtete auf einer Veranstaltung in Belgien, dass weltweit jede Sekunde etwa 25 Menschen mit einer Vakzine von SB geimpft würden. 1995 lag SB noch auf Platz 47 einer Unternehmens-Ranking-Liste in Deutschland. Im September 1998 hatte man sich auf Platz 11 heraufgearbeitet. „Wir haben uns in einer unglaublichen Aufholjagd innerhalb von 3 Jahren in die Spitzengruppe vorgearbeitet. Das hat es in der Pharma-Industrie noch nicht gegeben.“ 444 Mio. DM des Inlandsumsatzes von 635 Mio. DM hat SB 1998 mit Impfstoffen erzielt. „Vakzine sind unser Standbein. SB ist da heute Marktführer mit einem Marktanteil von fast 50 %. 1990 lag der Anteil noch unter 10 %, sagte der Geschäftsführer (Ärzteblatt Nr. 51, Donnerstag, 18. März 1000, S. 4). Keine Branche hat so viele Geldanlage-Fonds hervorgebracht wie die Pharma- und Biotechnologie (Ärztezeitung, 31. März 1999, S. 1). Einer davon ist der neue Aktienfond zur Gesundheits- und Pharmabranche: Deka Team-Pharma Tech.

Regelmäßige Hepatitis B-Impfung an französischen Schulen aufgehoben

Am 3. Oktober 1998 veröffentlichte die französische Tageszeitung Le Monde in einem großen Artikel, dass die Hepatitis B-Impfung für Schulkinder in  Frankreich entsprechend einer Entscheidung des Staatssekretärs für das Gesundheitswesen B. Kouchner mit Gültigkeit ab dem 1. Oktober d.J. zunächst für unbestimmte Zeit ausgesetzt ist. Die Gesundheitsbehörden wollen zunächst untersuchen, ob ein Zusammenhang zwischen der Impfung und Erkrankung des zentralen Nervensystems, wie z.B. der Multiplen Sklerose besteht. 249 ernste Schadensfälle sind zu klären, 20 Prozesse laufen. In zwei Fällen haben die Richter bereits für die Patienten entschieden (Le Monde, 03.10.98).

„Prof. Stück: Es gibt keine Belege dafür, dass die Hepatitis B-Impfung MS verursacht - STIKO zieht keine Konsequenzen aus Teilstopp der Impfungen in Frankreich.“ Unter dieser Überschrift war bereits am 6. Oktober 1998 in der Ärztezeitung auf Seite 4 zu lesen: „Um Meldungen über Multiple-Sklerose-Erkrankungen nach Hepatitis B-Impfung zu klären, ist in Frankreich das Impfprogramm teilweise gestoppt worden. In Deutschland ist dies kein Anlass, die Impfempfehlungen zu ändern, sagt Prof. Burkhard Stück, Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut in Berlin. Der ursächliche Zusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung sei bisher in keiner Weise belegt ... Er empfiehlt deshalb die Impfung auch weiterhin.“

„Ein zweijähriges Mädchen erblindete in Verbindung mit der Impfung gegen Hepatitis B“ (GEN AB VAX; NETZWERK-Bericht 90/77; Arznei-Telegramm 10/97, S. 108). - Unerwünschte Wirkung der Vakzine oder des Konservierungsmittels?

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Das Zusammentreffen von Kofaktoren kann Anlass für das Auftreten von Erkrankungen sein, die sonst niemals ein Problem geworden wären. Am Rande sei hier nur erwähnt, dass derselbe Virus, der bei uns die Ursache des Pfeifferschen Drüsenfiebers, der Mononukleose, der EBV-Erkrankung ist, in Ostasien das nasopharyngiale Karzinom hervorrufen kann und in den tropischen Teilen Afrikas sehr häufig zur Ursache eines Lymphoms wird. Ob die Pockenimpfungen als Kofaktor zur Aids-Entstehung wirksam waren, wird sich vielleicht irgendwann in der Geschichte klären.

Die Länder mit den häufigsten HIV-Infektionen sind diejenigen, in denen die Impfprogramme am intensivsten durchgeführt wurden

Brasilien ist das einzige südamerikanische Land, das in die Pockenauslöschungs-Kampagne einbezogen wurde, und es hat die höchste Auftretensrate von Aids in der Region (sinngemäße Übersetzung aus der London Times vom 11.5.87, S. 1 und 18, zitiert in covered Action Nr. 19 vom Winter 1988, S. 61). Im selben Aufsatz wird diskutiert, dass die gleichen Impfprogramme in Asien und anderswo auf der Welt deswegen keine Aids-Erkrankungen hervorrufen konnten, weil andere Kofaktoren nicht vorhanden waren.

Gewiss erinnern Sie sich noch an den Aufschrei, als bekannt wurde, dass Millionen von Kindern bei der Impfung gegen Polio mit einem Affenvirus, SV 40, infiziert wurden. „Noch konnten Forscher in keinem einzigen Fall eine Krebserkrankung einzig und allein auf SV 40 zurückführen. Aber deutlich ist, dass dieses Virus - als Kofaktor - wie ein Katalysator wirken kann und „die Bösartigkeit mancher Tumore erhöht“, wie der US-Forscher Carbone sagt (Der Spiegel 8/1999, S. 238).

Ist die Zunahme von Erkrankungen des atopischen Formenkreises, z.B. von Allergien, Asthma und Neurodermitis und auch von Wesensstörungen im Sinne des Aufmerksamkeitsdefizitsyndromes (ADS) möglicherweise eine Folge der gestörten Organsystementwicklung durch die Belastung auch durch diesen Schadstoff? Die Hepatitis B-Impfung wird für ganze Geburtenjahrgänge, für Neugeborene, Kleinkinder und Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr empfohlen.

In einer Studie an Kindergartenkindern zeigte sich, dass bei gut 30 % der Untersuchten eine Sprachentwicklungsstörung nachweisbar war. Diese kann als beispielhaft auch für andere Störungen integrativer Funktionen des Gehirns, etwa der sensomotorischen und der audiovisuellen Integration bis hin zu Störungen des Bewusstseins oder Persönlichkeitsstörungen aufgefasst werden.

Rund 25 % der Menschen in der Bundesrepublik leiden unter Allergien. Ungefähr 1,4 Millionen Schulkinder erhalten Psychopharmaka, damit sie für Lehrer, Eltern und sich selbst besser „hantierbar“ sind. Rund 30 % der Kinder und Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren leiden unter psychosomatischen Beschwerden, sagt der Bielefelder Gesundheitswissenschaftler Prof. Klaus Hurrelmann (Ärztezeitung Nr. 5, 13.01.1999, S. 8).

Ein Bankrott unseres Systems?

Bankrott oder Inkaufnahme von Folgeschäden, die die Umsätze einer Interessengemeinschaft fördern? Wenn z.B. Formaldehyd, Quecksilber- und Phenol-Verbindungen oder andere toxische Substanzen in so geringen Mengen den wachsenden Organismen verabreicht werden, dass diese nicht direkt erkranken, so ist es vorwiegend eine Frage von Beobachtung und medizinischer Statistik, herauszufinden, wie hoch die krankmachende Potenz dieser Gifte ist. Sind Impfungen vielleicht ein Grund dafür, dass unsere Kinder und die Kinder dieser Welt, auf diese Weise behandelt, später, als chronisch kranke Menschen, von Produkten der pharmazeutischen Industrie abhängig werden?

Ich rate nicht vom Impfen ab, sondern ich rate dazu, verschiedene Gesichtspunkte erneut bewusst zu überdenken und Möglichkeiten und Risiken erneut abzuwägen.

Wird die Chance unserer Kinder, mit gesundem Körper eine wunderbare Welt zu erleben, durch das Impfen jeweils ganzer Geburtenjahrgänge auf’s Spiel gesetzt? - Wir sollten diese Fragen öffentlich und frei diskutieren, so dass wir der Klärung näher kommen und unseren Kindern eine gesunde Zukunft sichern.

weiterführende Literatur:

Dr. med. Splittstoeßer, „Goldrausch, oder sind Impfungen notwendig, geeignet und zumutbar?“, ISBN 3-934-02230-8
Buchbesprechung auf http://www.impfkritik.de/goldrausch.htm

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Quelle: BALANCE® 1/2001

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