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Liebe heilt
Avatar ­ die Kunst, befreit zu leben

Das tiefste Bedürfnis eines Menschen ist, seine Abgetrenntheit zu überwinden und aus dem Gefängnis seiner Einsamkeit herauszukommen.

Was sagt uns dieser Satz? Er sagt, dass wir in einer Welt leben, die Abgetrenntheit fördert. In einer Kultur, in der die Marketing-Orientierung vorherrscht, in der materieller Erfolg der höchste Wert ist, muss man sich nicht wundern, wenn sich auch in den menschlichen Beziehungen die gleichen Tauschmethoden vollziehen, wie sie auf dem Waren- und Arbeitsmarkt herrschen. Dies ist eine mächtige Fremdbestimmung.

Viele Menschen leiden unter selbstentwertenden Gedanken

Jeder kennt den Gedanken, dass wir die Gestalter unseres eigenen Lebens sein können. Diese o. g. Fremdbestimmung hat sich jedoch oft so in unser Leben geschlichen, dass wir sie noch nicht einmal bemerken. Wir sind nämlich damit beschäftigt, das Produkt, welches wir geworden sind zu vervollständigen. Wir definieren uns über unseren Wert, unbewusste Überzeugungen wie „Ich bin es nicht wert“, „Ich bin nicht liebenswert“, „Ich bin eben nichts“, sind weit verbreitet.

Der eine nimmt sie bewusst wahr und leidet darunter, lebt in einer ständigen Selbstentwertung, der andere kaschiert sie, indem er versucht, durch Leistung und materielle Besitztümer, seinen Wert zu erhöhen.

Jeder, der Liebe kennt oder Liebe in seinem Leben gespürt hat, kann ermessen, wie kraftvoll, potent und vollständig man sich fühlen kann. Wenn zwei Menschen plötzlich die trennende Wand zwischen sich zusammenbrechen lassen, sich eng verbunden, sich eins fühlen, so ist dieser Moment des Verbundenseins eine der größten, freudigsten Erfahrungen im Leben. ­ Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Menschen in Krankheitssituationen  plötzlich völlig verliebt haben und darauf bezogen dann heil geworden sind. Könnte das nicht bedeuten, dass Liebe heilt?

Aber was bedeutet denn eigentlich Liebe? Für mich existieren zwei Zustände von Liebe, die man erleben kann. Einmal ist es die öffnende Liebe, die uns wieder zu seinen ursprünglichen Empfindungen bringt. Die Liebe, wo man sich und die Welt wieder fühlen kann. Die zweite Liebe ist die Liebe, die fruchtbar nach außen ist, die gebende Liebe oder die Liebe, die nicht an Bedingungen geknüpft ist.

Sich für die Liebe öffnen

Beide Richtungen sind zur Vollständigkeit der Liebe wichtig. Wenn ich geöffnet bin, habe ich wieder ein Liebesverhältnis zu mir selbst und freue mich über meine Empfindungen und Empfindungsfähigkeit. Wenn ich dieses besitze und genieße, habe ich auch immer etwas abzugeben: Optimismus, Freude, Heiterkeit, vielleicht sogar Humor. Schon allein dadurch kann ich fruchtbar für meine Umwelt sein. Dieser Prozess des „Aufmachens“, des „Zulassens“, bzw. „die Welt wieder in sich hineinfließen zu lassen“, ist eigentlich das Bestreben eines jeden therapeutischen, pädagogischen Trainingsprozesses.

Wir werden durch ihn geführt, damit wir wieder vollständig im Leben stehen und uns nicht von den Menschen isolieren bzw. diese überwältigen müssen. Ziel ist es, in einem ausgeglichenen Verhältnis zu unseren Mitmenschen stehen zu können.

Das Avatartraining ist ein sehr wirkungsvolles Programm zur Erkennung jeglicher Fremdbestimmung und Begrenzungen, die uns davon abhalten, selbstbestimmt und liebend ins Leben zu schreiten. Es sind lebensbegleitende „Werkzeuge“, die vermittelt werden.

In diesem Sinne ist Avatar keine Therapie, in die ein Mensch hineingeht und in der er anschließend völlig verändert heraustritt. Es ist eher die Erkenntnis und die klare Erfahrung von „Ich bin ja tatsächlich wirklich!“

Anstatt sich vor den  Fernseher zu setzen, können wir unsere Werkzeugkiste herausholen und die Dinge bearbeiten, die uns daran hindern, bewusst, offen und liebevoll zu sein. Genauso, wie wir in den Urlaub fahren, um uns von Stress zu regenerieren, so können wir diese Werkzeuge nutzen, um uns wieder  gesund zu machen.

Das ist der Moment, wo man aus dem Abgetrenntsein dieser Welt herauskommt. Dann ist man wieder offen und erlaubt, dass die Dinge durch einen fließen, dass heißt, man ist ganz aufmerksam und ganz aufnahmefähig, ist kraftvoll, weil man mit sich selbst etwas tun kann. ­ Ich verliebe mich in meine Welt,  und das heilt!

Was ist nun der Avatarkurs?

Avatar ist eine Reise durch die Schichten des eigenen Bewusstseins, um sie durchlässsiger für unsere inneren Quellen zu machen. Zu erkennen, wie unser Bewusstsein die Lebensumstände erschafft, bewirkt eine radikale Veränderung unserer Sichtweise über uns selbst und das Leben. Was übrig bleibt, ist ein Erstaunen über unser vollständiges Sein und unsere Möglichkeiten.

Avatar ist ein Training zur Bewusstwerdung und mühelosen Auflösung der Begrenzungen, die verhindern, das zu leben, was unserem inneren Wesen entspricht. Avatar beruht auf der Annahme, dass es unsere, oft unbewussten, Überzeugungen und Denkmuster sind, die unser Erleben  bestimmen und unsere subjektive Realität erschaffen, die wir dann als das Leben erfahren.

Avatar ist ein Werkzeug und ein Weg

Das Training ist in 3 Module unterteilt und dauert 9 Tage:

Modul 1:

Umgang mit Überzeugungen, die Resurfacing Techniken
Hier wirst du mit den Inhalten und den Prinzipien der Avatar-Methode vertraut gemacht. Du erlebst, wie durch eigene, unbewusste, aber eben gelernte Filter die Mechanismen deiner Wahrnehmung und deines Bewusstseins bisher gesteuert wurden. Du wunderst dich über den enormen Einfluss deiner Überzeugungen auf dein Leben.

Modul 2

Hier werden die Schleusen deiner inneren Quellen geöffnet, und Du entdeckst das unendliche Potential der Wahlmöglichkeiten deiner Wahrnehmung, deines Erlebens und deines Handelns. Du entwickelst die Fähigkeit, persönliche Ziele zu realisieren und Begrenzungen zu überschreiten. Du lernst zu beobachten, ohne zu bewerten.

Modul 3

Du bekommst eine Sammlung einzigartiger Präzisionswerkzeuge, mit denen du sicher und erfolgreich ins Leben strömen kannst. Du lernst, wie du Situationen tatsächlich verändern und kreative Energien entwickelst, wie du an Konflikten wachsen und lästige Symptome beseitigen kannst. Die Welt wird für dich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Der Transfer

Das Avatar-Training ist wie jede Unterweisung eine Schonraumerfahrung. Hierbei kannst Du in Ruhe alle Werkzeuge kennen- und anwenden lernen. Eine wirkliche Integration der Errungenschaften in das tägliche Leben bedarf einer Transferleistung. Viel zu schnell verfallen wir sonst wieder in alte Muster und Perspektiven.

Ein zentraler Aspekt des Trainings wird deshalb sein, wie mich die Techniken auch langfristig begleiten können, wie ich sie in der Welt des Marktes handhaben kann: Wie verändere ich dauerhaft mein erleben? Wie verändere ich dauerhaft meine Sozialbeziehungen?
Und: Der Kurs kann und sollte bei Bedarf weltweit kostenlos bzw. mit kleinem Unkostenbeitrag bei jedem lizenzierten Avatar-Trainer wiederholt werden.

Nähere Informationen unter: www.avatar-essentiell.de

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Quelle: BALANCE® 2/2001

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