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Impotent durch Jod?

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (in: Der Spiegel 7/2002: „Kaum Kinder“) hat die Geburtenrate in Deutschland einen neuen Tiefstand erreicht, nachdem sie seit 1990 kontinuierlich zurückgegangen war.

Auf Grund der nachfolgend dargestellten Forschungsergebnisse lässt sich die Erklärung dafür an den so genannten „Meilensteinen auf dem Weg zu einer besseren Jodversorgung“ (in: Arbeitskreis Jodmangel: „Fakten zur Jodversorgung in Deutschland“, April 1997, S. 1v) ablesen. Denn ab 1989 war „Jodsalz nicht länger Diätlebensmittel, sondern Lebensmittel des allgemeinen Verzehrs; der Einsatz von Jodsalz in der Lebensmittelherstellung sowie in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung wird ermöglicht.“ Gleichzeitig mit dieser veränderten Lebensmittelverordnung ging eine Jodwerbekampagne an den Start, die sich im Verlaufe der 90-iger Jahre crescendoartig steigerte.

1991: „Jodsalz für die Herstellung von Wurst-, Fleischwaren (als jodiertes Nitritpökelsalz) und von Käse wird erlaubt,“ außerdem wird „Säuglingsmilch und Säuglingsnahrung mit Jod“ angereichert. 1993 entfällt die „besondere Deklarationspflicht für mit Jodsalz hergestellte Lebensmittel“, und 1996 wird das Jodsiegel „Gesünder mit Jodsalz“ durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) im Auftrag des Bundesgesundheitsministers“ eingeführt. Zeitgleich sank die Zahl der neugeborenen Kinder in Deutschland  erstmals auf den absoluten Tiefpunkt in diesem Jahrzehnt mit 766.969 Geburten  (im Gegensatz zu noch 905.675 Geburten im Jahre 1990). „Trotz steigender Bevölkerung infolge von Zuwanderung fiel die Nachwuchs-Quote damit nach Angaben der Demografen auf den „niedrigsten Wert überhaupt“: Sie lag bei 9,3 Babys je 1000 Einwohner.“ (s. Der Spiegel, a.a.O.,S.182)

Wissenschaftler der Universität Oldenburg werteten im Auftrag des World Wildlife Found (WWF) Spermienanalysen aus vier deutschen Universitätskliniken aus: in den letzten 40 Jahren war den Untersuchungsergebnissen zufolge die Spermienkonzentration aller Probanden erschreckend zurückgegangen. Bei Hamburger Männern um 70%, bei Magdeburgern um 47%, und bei Leipzigern um 43%.

Erkennbare Zusammenhänge zwischen Einführung des Jodsalzes und Spermienzahl

Vergleicht man diese Werte mit der Steigerung der „Jodsalzverwertung in Deutschland“ (vgl. Arbeitskreis Jodmangel, a.a.O., S.2v), stellt man fest, dass sich von 1992 bis 1995 die Jodsalzverwendung in Hamburg auf 63,3% (in Prozent der Bevölkerung), in Sachsen (Leipzig) auf 89,3%, und in Sachsen-Anhalt (Magdeburg)  auf 80,7 %  gesteigert hat.

Parallel zum  dramatischen Rückgang der Spermienzahlen steigt der Jodsalzkonsum steil an, eine aufschlussreiche Beobachtung, die ihre Bestätigung in inzwischen gesicherten Forschungsergebnissen findet. – In Amerika fand man auf Grund von Untersuchungen an Ratten heraus, dass es erkennbare Zusammenhänge zwischen der Einführung des Jodsalzes und dem Rückgang der Spermienzahl gibt.

Wenn die Jodierung in die Hose geht: Schilddrüse fein – Hoden klein

In der deutschen medizinischen Fachzeitschrift „Ärztliche Praxis“ vom März 2000 wurden die entsprechenden Ergebnisse, die im „New Scientist“ veröffentlicht worden waren, ziemlich aufrüttelnd in dem Artikel. „Wenn die Jodierung in die Hose geht. Schilddrüse fein – Hoden klein“ aufbereitet.

„Forscher meinen, dass der Rückgang der Spermienzahlen bei amerikanischen Männern seit den 50-iger Jahren möglicherweise auf die Einführung von Jodsalz zurückgeht. ... Um ihre Vermutung zu belegen, züchteten die Reproduktionsgelehrten Ratten unter Jodmangel, und siehe da, die Testikel verdoppelten ihre Größe und produzierten auch mehr Samen.“ Dies verstärkte sich noch, wenn weitere Generationen von Ratten jod-frei ernährt wurden.

Deutsche Mediziner dürfte diese Ergebnisse nicht überraschen. Professor Dr. Ammon schreibt, dass eine Dauerbehandlung mit Iod und Iodiden ...zu psychischer Depression, Nervosität, Schlaflosigkeit und sexueller Impotenz führen“ kann. (a.a.O.,S.895)

Betrifft das zunächst noch Schilddrüsengesunde, die durch Jod impotent (bzw. auch frigide) werden können, so wird durch Schilddrüsenerkrankungen auch grundsätzlich das Reproduktionssystem beeinträchtigt. Der Stuttgarter Endokrinologe Prof. Dr. Reiner Hehrmann stellt dazu fest. „Bei beiden Geschlechtern kommt es zu einer Abnahme der Libido und auch zu einer Abnahme der Fruchtbarkeit.“ (a.a.O., S.45)

Für Betroffene möglicherweise etwas zu salopp wird der Sachverhalt bei Pfannenstiel und Schwarz dargestellt: „Der Mann indes, einst zur Potenz erhoben, wird vorübergehend vom Sockel geholt; dass er dabei auch seiner Liebeslust verlustig geht, ist als Anpassungsversuch zu werten. Doch keine Angst! Die Triebvertreibung ist nicht endgültig: unter Therapie“ (!) „findet sich das eine mit dem anderen wieder.“ (a.a.O.,S.138)

Die Homöopathie – in der Beobachtung medizinischer Zusammenhänge immer einige Nasenlängen voraus – kennt die potenzbeeinflussende Wirkung des Jodes schon seit fast hundert Jahren. Nach Leeser tritt nach Jod bei Männern zuerst gesteigerter, nachher verminderter Trieb ein, es kommt zu Samenerguss im Schlaf, Hoden und Vorsteherdrüsen sind erst geschwollen, dann zurückgebildet. (a.a.O.,S.226)

Stauffer schreibt über den Jodeinfluss auf die männlichen Geschlechtsorgane: „Verminderter Trieb und temporäre Impotenz oder ständige  bei Hodenatrophie und chronischer Vorsteherdrüsenvergrößerung. Das Vorliegen einer Prostataerkrankung gilt in Jodbädern als Gegenanzeige für den Gebrauch der Trinkquelle.“ (a.a.O.,S.361)

Impotenz – nach wie vor ein Tabu-Thema – ist nun auf Grund der unübersehbaren Fakten z.T. gegen den Willen der Betroffenen zu einem offen diskutierten Problem geworden.

An der Freiburger Universitätsklinik haben sich Fachärzte zu einem Informationszentrum für Sexualität und Gesundheit zusammengeschlossen und einen Ratgeber (Gegen Rückporto kostenlos beim Informationszentrum f. Sexualität u. Gesundheit, Universitätsklinik Freiburg, Hugstetter Straße 55, 76106 Freiburg zu bestellen) für Frauen erarbeitet, deren Männer an Erektionsstörungen leiden. Immerhin sind das nach Schätzungen der Experten etwa fünf bis sechs Millionen Männer, deren Partnerinnen mit betroffen sind.

Da nur etwa 20% der Betroffenen mit ihrem Problem zum Arzt gehen, versucht man nun, u.a. auch durch den kostenlosen Ratgeber, über die mit betroffenen Frauen diejenigen betroffenen Männer zu erreichen, die vor einem Arztbesuch zurückschrecken.

Laut einer Pressemitteilung vom 15. November 2001 haben die Bayer AG und GlaxoSmithKline (GSK) ein weltweites Co-Promotion Abkommen für die Vermarktung von „Vardenafil“ – eine neue Substanz zur Behandlung der erektilen Dysfunktion – abgeschlossen... Bayer schätzt, dass das maximale Umsatzpotential von Vardenafil bei über 1 Milliarde Euro im Jahr liegt. „Mit Vardenafil werden wir uns in einem dynamisch wachsenden Markt etablieren – dem Markt zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Ohne Zweifel ist dies ein wettbewerbsintensiver Markt.“

Diese Einschätzung dürfte stimmen – es wird ja weiter jodiert, und mittlerweile haben die Jodbefürworter fast die ganze Welt zum so genannten Jodmangelgebiet erklärt.

Lassen Sie sich nicht durch Jod krank machen!

Informieren Sie sich über die Gefahren der Zwangsjodierung – und wie Sie die Risiken minimieren oder ganz  vermeiden können. Denn „Verbraucherschutz“ existiert auf diesem Sektor nicht. Der „König Kunde“ – und  schlimmer noch: der Patient – wird auf der ganzen Linie getäuscht: denn künstliche Jod-Zusätze sind selbst dort drin, wo gar nichts davon auf der Packung steht.

Solche und viele weitere beunruhigende und erschütternde Hintergründe beleuchtet der neue Ratgeber von Dagmar Braunschweig-Pauli. Lesen Sie mehr über den Jahrhundertskandal, damit Sie nicht zum Opfer einer fahrlässig inszenierten Kampagne werden. Wehren Sie sich, wenn der Gesetzgeber seiner Verpflichtung, Schaden vom Bürger fern zu halten, nicht nachkommt.

Bibliogr. Angaben: Dagmar Braunschweig-Pauli: Krankmacher JOD. Verlag Norbert Messing, Bad Schönborn 2002, 64 Seiten, € 7,50. ISBN 3-927124-40-0. Erhältlich ist die Neuerscheinung ab sofort im Buchhandel oder gegen Rechnung bei: Verlag Norbert Messing, Postfach 1217, 76663 Bad Schönborn, Telefon 07253/3718, Fax 07253/33955, messing-vgg@t-online.de. www.messing-vgg.de

 

Nähere Informationen erhalten Sie gegen Euro 6,- Porto- und Kostenbeteiligung bei: 
Deutsche Selbsthilfegruppe der Jodallergiker, Morbus-Basedow- und Hyperthereose-Kranken 
Postfach 2967
54219 Trier 

Für Informationen nach Österreich und in die Schweiz beträgt die UKB wegen der hohen Portokosten Euro  11,-.
 

Literatur: H.P.T.Ammon: Arzneimittelneben- und wechselwirkungen. Ein Handbuch für Ärzte und Apotheker, Stuttgart 1991, S.895.; P.Pfannenstiel/W.Schwarz: Nichts Gutes im Schilde, Stuttgart 1994, S. 138.; R.Hehrmann: Schilddrüsenerkrankungen, Stuttgart 1995, S. 44ff.; K.Stauffer: Klinische homöopathische Arzneimittellehre, Regensburg 1926, S. 361; O.Leeser: Leesers Lehrbuch der Homöopathie, Ulm 1961, S. 226.; New Scientist, Vol. 165, No.222/S.12. 

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Quelle: BALANCE® 3/2002

 

 

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