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Startseite > Themen > Geschäft Gesundheit > „Masern-Epidemie“ „Masern-Epidemie“Spätestens seit dem guten alten Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, ist bekannt, dass Kinderkrankheiten eine Möglichkeit der Natur darstellen, chronische Schwächen eines Organismus auszugleichen. Sehr oft beobachten denn auch Naturärzte, Eltern und Erzieher einen spürbaren Entwicklungsschub nach durchgemachter Kinderkrankheit. Unsere „fortschrittliche“ Medizin, rastlos auf der Suche nach weiteren Märkten für ihre Pharmaprodukte, hat jedoch Kinderkrankheiten als etwas Gefährliches, ja Lebensbedrohendes, ausgemacht und erschreckt uns Eltern regelmäßig mit statistischen Wahrscheinlichkeiten über Komplikationen oder gar Todesfälle durch Ausbruch von Kinderkrankheiten. Die neueste Episode in diesem „Angsttheater“ spielt im Landkreis Coburg in Nordbayern. Seit vergangenem Herbst, so wird allenthalben berichtet, soll dort eine Masern-Epidemie ihr Unwesen treiben. Masern seien ja so furchtbar und könnten zum Tode führen (gestorben ist aber daran im Landkreis Coburg noch keiner), und laut einem der Presseberichte wären ca. 30 Kinder deswegen im Krankenhaus (natürlich ohne Erwähnung einer evtl. gesundheitlichen Vorgeschichte). Auch Schuldige wurden sofort ausgemacht und öffentlich benannt: In diesem Landkreis verweigern nämlich verhältnismäßig viele Eltern die Durchimpfung ihrer Kinder. Im Mittelpunkt der Kritik steht die Waldorfschule und zwei antroposophisch orientierte Kinderärzte. In Fernsehberichten werden sie namentlich an den Pranger gestellt, sogar die AOK wirft sich in einem Artikel in Drohpose. Impfkritische Eltern auf der Suche nach der WahrheitSeit einer Weile versuchen nun impfkritische Eltern, die über das Internet untereinander vernetzt sind, mehr über die Hintergründe und die tatsächlichen Fakten herauszubekommen, insbesondere über den Impfstatus (geimpft/nicht geimpft) der Erkrankten. Denn: Solange es keine zuverlässigen Zahlen über den Anteil der geimpften Kinder bei meldepflichtigen Infektionskrankheiten gibt, solange muss der Nutzen der Impfung eine unbewiesene Hypothese bleiben !!! Doch das Gesundheitsamt Coburg gibt keinerlei Auskunft zum Impfstatus der gesammelten Meldungen und verweist auf das Robert-Koch-Institut (RKI), das in Deutschland für Infektions- und Impffragen zuständig ist. Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.Inzwischen hat das RKI auch Zahlen veröffentlicht. Demnach seien von 910 zum Erfassungszeitpunkt insgesamt gemeldeten Masernfällen bei 82 Prozent auch der Impfstatus bekannt. Von diesen 82 Prozent der Meldungen mit bekanntem Impfstatus seien wiederum 96 % vorher nicht geimpft gewesen. Was zeige, dass es unverantwortlich sei, nicht impfen zu lassen. Die Erhebung des Impfstatus bei 82 % der Meldungen ist eine überraschend hohe Rate, denn der Impfstatus wird auch im neuen Infektionsschutzgesetz nicht verlangt, und so ist die Angabe freiwillig. Ich habe mal beim Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg nachgefragt, und dort liegt der Anteil der Masern-Meldungen (für das Jahr 2001) mit angegebenem Impfstatus bei ganzen 19 Prozent. Hier 82, dort 19 Prozent - wie kommen derart krasse Unterschiede des Meldeverhaltens zustande, wenn doch die Meldeformulare der Gesundheitsämter in Bayern und Baden-Württemberg identisch ist und darin der Impfstatus auf freiwilliger Basis erhoben wird? Liegt vielleicht ein „Rechenfehler“ vor oder wird der Landkreis Coburg statistisch „besonders“ erfasst? Interessanterweise melden die anthroposophischen Kinderärzte aus Coburg, wie unsere Recherchen ergaben, nicht nur an das lokale Gesundheitsamt, sondern auch an die zentrale anthroposophische Meldestelle in Herdecke. Und diese wiederum meldet ihre Zahlen, wie im Internet zu erfahren ist, an die Arbeitsgemeinschaft Masern (AGM), eine Gemeinschaftsinitiative vom RKI und drei Pharmafirmen (!). Diese AGM liefert nun – laut RKI-Bulletin - einen Teil der Zahlen, die uns das RKI für die „fürchterliche und menschheitsbedrohende“ Masernepidemie in Coburg präsentiert. WELCHE Zahlen aus der Gesamtstatistik des RKI nun von den Gesundheitsämtern und WELCHE von den Stichproben der AGM stammen, wollte uns die Pressestelle des RKI nicht verraten. Keine Antwort ist auch eine Antwort, und so forschten wir weiter. Dabei kam auch zutage, dass die dreijährige Pharmasponsorschaft für die AGM in diesem Jahr ausläuft. Es scheint nachvollziehbar, dass daraus eine gesteigerte Notwendigkeit für die Verantwortlichen der AGM entsteht, ihren Nutzen gegenüber ihren Sponsoren aus der Pharmaindustrie mit Hilfe einer „Masernepidemie“ im Bundesgebiet zu unterstreichen und dazu auch die passenden Zahlen aus ihren (?) Stichproben zu liefern. Zahlen, die möglicherweise von anthroposophischen Ärzten stammen, deren kleine Patienten naturgemäß größtenteils ungeimpft sind. Zahlen, die also keineswegs repräsentativ für die Gesamtbevölkerung des Landkreises sein können! Aus den offiziellen Zahlen, deren Berechnungsgrundlage das RKI nicht preisgeben will, wird abgeleitet, dass die „grausame Masernseuche“ durch eine höhere Durchimpfungsrate hätte vermieden werden können. Die nächste Impfaktion ist also als gesichert anzusehen – und damit auch der Umsatz der Pharmaindustrie – und, last not least, die weitere Finanzierung der AGM. Wie können Sie helfen?Wir möchten unsere bisherigen Recherchen auf eine breitere Basis stellen und würden gerne wissen, welche Meldeformulare Ihr Kinderarzt verwendet und wohin genau er sie weitergibt. Auch die statistischen Zahlen über Masernerkrankungen aus anderen Bundesländern sind interessant: Wie groß ist der Anteil der Meldungen mit erhobenem Impfstatus und wie groß der Anteil der geimpften/ungeimpften Erkrankten? Vielleicht haben Sie ja auch ein lokales Gesundheitsamt, das etwas kooperativer ist als die von uns bisher angesprochenen und bereit ist, konkrete Zahlen zum Thema Masernmeldungen zu liefern? Als Gegenleistung für Ihre Unterstützung werde ich versuchen, Sie über die Fortschritte unserer Recherchen auf dem Laufenden zu halten. Hans Tolzin Bitte senden Sie die Ergebnisse Ihrer Anfragen an:Hans Tolzin, Dieselstr. 3, 70771 Echterdingen, Fax 0711 9905 197 www.impfkritik.de · hans@tolzin.de
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