|
|
Startseite > Ausgabe 3/2007
> Haare
Haare gut
alles gut
Lernen Sie Ihren Schopf
kennen und lieben
Viele Menschen fühlen sich erst wohl,
wenn sie mit ihren Haaren im Reinen
sind: Wenn diese locker fallen, sich angenehm
anfühlen, glänzen, gut sitzen, Vitalität
und Schönheit ausstrahlen und ihren
Typ wiedergeben. Umgekehrt beginnt bei
vielen jeden Morgen der Kampf vor dem
Spiegel, weil die Haare nicht so wollen,
wie sie es sich wünschen. Tatsächlich ist
es gar nicht so schwer, Frieden mit seinem
Haar zu schließen, wenn man einfach
ein bisschen mehr darüber weiß und
die Zusammenhänge zwischen Seele,
Mensch, Haut und Haar erkennt. Das
lässt sich lernen und erfahren in jedem
Lebensabschnitt. Hier Erkenntnisse und
Tipps einer Haarpraktikerin.
Weniger ist Mehr
Produkte sollten natürlich und auf den
Menschen und sein Haar abgestimmt
sein. Da ist weniger oft mehr, denn ein
Zuviel überfordert die Haare und enttäuscht
den Menschen, weil er nicht den
Lohn für seinen zeitlichen und finanziellen
Aufwand erhält. Das tägliche Bürsten
und ein natürliches Shampoo reichen aus.
Energetischer Schnitt
Wenn Haare natürlich fallen, auf Wuchsrichtung,
Wirbel und Beschaffenheit beim
Schnitt eingegangen wird, hat der morgendliche
Kampf vor dem Spiegel ein
Ende. Es hat einen Sinn, wie Haare wachsen
und fallen, wie sie beschaffen sind.
Dahinter verbirgt sich eine Geschichte,
die jeder und jede Einzelne erkennen
kann. Ein energetischer Schnitt unterstreicht
die Persönlichkeit, den individuellen
Typ und ahmt nicht irgendwelche
Trends oder vom Hintergrund her völlig
anderer Menschen nach. So ist beispielsweise
das Kronenchakra auf dem Kopf
eine der intimsten Stellen und sollte liebevoll
und sorgfältig im Schnitt eingebunden
werden. In Seminaren für Haar,
Haut und Mensch lässt sich lernen,
warum Haare welche Richtung nehmen
und was sich dahinter verbirgt. Wer viel
Wert auf eine immer perfekt sitzende
Frisur legt, der Wind und Bewegung
nichts anhaben dürfen oder seine Haare
in eine „unnatürliche“ Richtung kämmt
bzw. zwingt, will etwas anderes als er zur
Zeit lebt.
Auch dies ist ein wichtiges Signal, das mit
Unterstützung eines Haarpraktikers liebevoll
angesehen und erkannt werden
kann.
Natürliche Farben
Eine völlige Abkehr von der ursprünglichen
Farbe bedeutet auch immer ein Abwenden
von sich selbst und der Farbkomposition,
die uns die Natur für diesen
Lebensabschnitt zugedacht hat. Mit Zwischenlösungen
spielen, natürliche Pflanzenfarben
unterstreichen den Typ, sorgen
für Frische, Lebendigkeit und Veränderung.
Transparente Strähnen mit einem
leicht veränderten Farbton sind sanft und
schmeichelnd. Die Haarfarbe verändert
sich im Lauf eines Lebens, wird dunkler
oder heller. Dies hat mit den Erfahrungen
zu tun, die ein Mensch macht: So sind
beispielsweise Hellblonde sehr empfindsam,
sie grenzen sich stark ab und wirken
kühl, häufig dunkelt das Haar später
nach.. Menschen mit dunklen Haaren
verfügen über einen besseren Selbstschutz
und werden im Verlauf des Lebens
oft heller. Rot steht für interessante
Persönlichkeiten. Die modische Farbe, die
jemand für sich wählt, weist, wenn sie
stark von der natürlichen abweicht, auf
aktuelle Themen hin.
Antworten auf die wichtigsten
Fragen in der täglichen Haarpraxis
- Bei kraftlosem, mattem Haar ist es an
der Zeit, das Lebensbewusstsein wieder
zu stärken und sich, wenn nötig, Hilfe
zu holen. Es kann wieder Glanz in das
Leben (und Haar) gebracht werden,
indem man den Augenblick genießt
und sich aussöhnt mit dem, was ist,
Freude im Alltag erlebt und sich, wann
immer möglich, während des Tages mit
schönen Dingen beschäftigt
- Fettige Kopfhaut und Haare stellen für
viele Menschen ein Problem dar. Zur
Pubertät gehören sie aufgrund der Hormonumstellung
dazu, danach sollten
sie aber kein Thema mehr sein. Häufig
steht dahinter die Angst, zu kurz zu
kommen oder eine Opferhaltung. Es ist
dann wichtig, liebevoll mit sich und
anderen umzugehen. Außerdem sollten
die Haare so gewaschen werden,
dass sich die Talgdrüsen beruhigen und der Talg besser abfließt. Wichtig: Das
Haar nicht so häufig waschen.
- Unter elektrisch aufgeladenen Haaren
leiden Menschen, die unter Spannung
stehen, einiges aushalten, ohne es
abzuleiten. Hier helfen gezielte Körperarbeit
(Ausleiten der Energien) und
beruhigende und ausgleichende Meditationen.
- Schuppenflechte weist auf eine Übersäuerung
hin. Jemand legt sich einen
„Panzer“ zu, die Haut dient zur
Abgrenzung. Zu fragen ist nach der
Fähigkeit, Grenzen zu ziehen und zu
überschreiten. Weniger ist oft mehr.
Ausgleichend wirken Nahrungsmittel,
die wachsen.
- Haarausfall: Was oder wer ist verloren? Ursachen können auch
stoffliche Übersäuerung (zuviel Schokolade, Nikotin, Kaffee) und
nichtstoffliche Belastungen wie Stress, Ärger, innere Unruhe sein. Wie
viel Schutz Haare bieten können,
sieht man bei Frauen und Männern,
die ihre Haare verloren haben. Immer
mehr Menschen haben den Mut, sich
so zu zeigen und dafür meine Bewunderung.
– Die Mode, eine Glatze
zu tragen, hat viel mit sich zeigen zu
tun, offensichtlich möchten sich viele
Menschen zeigen. Der Kopf ist eine
unserer intimsten und persönlichsten
Stellen, die normalerweise nur vom
Partner, einem Arzt oder Friseur berührt
werden dürfen. Im Kloster ist es
üblich, sich eine Glatze schneiden zu
lassen. Der spirituelle Hintergrund
dazu: Haare sind auch Symbol von
Stärke und Ausdruck sexueller Energie
oder Kraft. Sie treten hier nicht in
Erscheinung, um wahrhaftig zu leben.
- Haarspliss ist die Fortsetzung von trockenem
Haar und weist auch hin auf gespalten
sein. Stressreduzierung und Nahrungsumstellung
sind angebracht, um
Mangelerscheinungen zu vermeiden.
- Kontakt zum Haar: Immer wieder
haben Menschen keinen Zugang mehr
zu ihren Haaren, sie wissen nicht mehr,
wie sich natürliches Haar anfühlt und
welche Bereicherung es ist, die eigene
Haarpracht wieder zu entdecken. Den
Weg dorthin zeigen VisualisierungsÜbungen
und Fantasiereisen. Denn an
den Haaren hängt der ganze Mensch.
- Schuppen, Jucken & Co.: Das deutet
darauf hin, dass Sie innerlich aus dem
Gleichgewicht geraten sind. Ursachen
können sein: Stress, schlechte Ernähung
oder falsche Pflege. Diese Zeichen
erkennen, deuten und mit den richtigen
Maßnahmen wieder in Balance zu
kommen, auch das können Sie lernen.
- Wechseljahre: Zeit der Reife und besonderen
Pflege für Haar und Haut.
Wenn es früher ausreichte, mehr zu
trinken, wenn die Haare trocken wurden,
ist es nun wichtig, die Ernährung
so umzustellen, dass der Körper „im
Saft“ bleibt durch wirkliche LEBENSmittel.
- Graue Haare sind ein sichtbares
Zeichen für Weiss-heit. Sie wachsen
am schnellsten an den Kopfstellen,
deren Themen Sie selbst sehr anstrengen,
oder die berühmten grauen
Schläfen bei Männer oft ein Thema,
das mit Wohnen und Bauen zu tun hat
(Ist das Nest gut genug? Leiste ich
genug?). Menschen, die reflektiert
sind, bestätigen immer wieder, im
Außen ihren „Mann“ stehen zu können.
Bei Frauen beginnen die Haare oft an
der Stirn grau zu werden, was auf
Beziehungsthemen hindeutet, die einfach
Kraft kosten. Der Körper zieht die
Energien und Mineralstoffe aus dem
Körper da, wo er sie am wenigsten
braucht. Am Kopf sind, genau wie am
Fuß, Reflexzonen zu beobachten.
Die Haare eines Menschen sind so einzigartig
wie der Mensch selbst. Und so
unterschiedlich sind auch die Themen,
die für ihn gerade anstehen: Stärke,
Spannkraft, Farbe, generell die Beschaffenheit
und wie der Einzelne damit umgeht,
sagen viel über ihn aus. Vieles läuft
unterschwellig ab und stellt eine Botschaft
dar. Diese kann mit fachkundiger,
liebevoller Hilfe entschlüsselt und bearbeitet
werden.
So lernen wir unseren
Schopf kennen und lieben!
Ingrid Theißen,
Haarpraktikerin
0221-589 19 199,
www.biofriseurin.de
haarpraxis@biorfriseurin.de
Quelle: BALANCE 3/2007

|
Kontakt
BALANCE Heft-Abo
Medientipps
Leserbriefe
Verteilerstellen
Impressum
Anzeigenpreise
aktuelles Heft

Heft 3/2013
Seit 1997 zeigen
wir neue Wege auf.
Haftungsausschluss
Datenschutzerklärung
Copyright BALANCE ® online, 2001 - 2013
|