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Kochen
nach den 5 Elementen (2)

schlemmen Sie sich gesund

von Ernährungsberaterin Martha Heinen

 

Im Herbst und Winter nimmt das Yin in der Natur in Form von Kälte, Nässe und kalten Winden zu. Besonders jetzt hilft uns das Wissen um die thermischen Eigenschaften von Lebensmitteln, die Ernährung dieser Witterung anzupassen, um damit Erkältungen vorzubeugen. Unsere Großmütter haben dies intuitiv getan, indem sie aus saisonalen Zutaten wie eingelagerten Möhren, Zwiebeln winterfestem Lauch und Grünkohl lange gekochte Eintöpfe zubereiteten. Vor ein paar Generationen wäre hierzulande niemand im Winter auf die Idee gekommen, größere Mengen Rohkost zu verzehren. Wer im Winter gerne  Salat ist, kann diesen mit wärmenden Gewürzen, Kräutern und mit Walnüssen oder Walnussöl zubereiten. So wird eine thermische Ausgewogenheit erreicht.

In den Pflanzen zieht sich die Lebensenergie bei winterlichen Temperaturen ins Innere bis zu den Wurzeln und in die Samen zurück. Die Laubbäume verlieren ihre Blätter, Samen fallen in die Erde, und es sieht manchmal so aus, als ob die Natur schlafen würde. Der Organismus des Menschen reagiert entsprechend, sein Yang, bewegt sich nach innen.. Eine Ernährung, die das Yang schützt, ist nun von großem Vorteil. Kalte Lebensmittel und Getränke, ungekochte Speisen und zu viel Salziges sind nicht empfehlenswert. Stattdessen können süß-warme Speisen das Milz-Qi anregen und den Verdauungstrakt erwärmen. Scharf-erhitzende und bitter-warme Gewürze und Kräuter können das Nieren-Qi tonisieren und somit die Immunität erhöhen. Um die Nierenenergie zu schützen, eignen sich auch säuerliche Speisen. Obstkompotte oder gedämpfte Obst mit etwas Zimt sind rohen Früchten vorzuziehen. In den Wintermonaten kann es für Menschen, die zu Kälteempfindungen neigen, sehr förderlich sein, Kraftsuppen mit etwas Fleisch, am besten Huhn, Rind oder Lamm zu essen. Vegetarische Speisen erhalten durch wärmende Kräuter, wie z.B. Rosmarin, Thymian oder Oregano eine wärmende Komponente. Und die scharf-warmen Gewürze, wie Zimt, Sternanis, Kardamon oder Ingwer helfen die Zirkulation des Qi zu stimulieren und die Abwehrenergie zu aktivieren. Ein warmer Yogitee, Ingwertee oder ein heißer Grog vermögen oft eine Erkältung abzuwenden. Die heiße Zitrone hingegen bewirkt hier ein Festhalten der Kälte, die in den Körper eingedrungen ist. Wenn im Herbst und Winter der Appetit auf länger gekochte Speisen und Gebackenes zunimmt, dann ist es sinnvoll nach diesem Bedürfnis zu kochen und zu backen. 

Feine Maisschnitten

Zutaten:                                          

Erde - 1/2 Liter Milch
Metall - Pfeffer aus der Mühle
Metall - 1/4 Teelöffel Muskat
Wasser - 1 Teelöffel Meersalz
Holz - 1 Spritzer Zitrone
Feuer - 1 Prise Rosenpaprika
Erde - 100 Gramm Maisgrieß
Erde - 100ml Olivenöl
Erde - 2 Eier              

 

Zubereitung:

Bringe die Milch zum kochen, gib die Gewürze dazu und lasse nun unter Rühren den Maisgrieß einrieseln. Bei geringer Hitze und unter ständigem Rühren entsteht nach wenigen Minuten ein Brei. Rühre nun das Olivenöl und die Eigelbe unter. Schlage die Eiweiße nicht ganz steif und hebe den Eischnee vorsichtig unter. Nun wird die Masse auf ein Backblech mit Backpapier verteilt. Die Maisschnitten werden nun im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 30-40 Min. gebacken (öfter nachsehen)! Zum Servieren in Rauten schneiden.

Wirkung: Diese Schnitten sind sehr nahrhaft, wärmen den gesamten Organismus und tonisieren das Qi der Milz.

Herbstlicher Rote Beete Salat

Zutaten:

Erde - 2-3 mittelgroße Rote Beete
Erde - 4 Esslöffel Walnußöl
Erde - ganze Walnüsse nach Belieben
Metall - 1/4 Teelöffel Koriander
Metall - 1/4 Teelöffel Meerrettich
Metall - etwas Pfeffer aus der Mühle
Wasser - 2 Esslöffel Sojasoße
Holz - 1 Esslöfel Balsamicoessig
Feuer -  essbare und ungespritzte Herbstblüten nach Belieben z. B. Kapuzinerkresse, Stiefmütterchen, Rosen, Ringelblumen oder Dahlien

 

Zubereitung:

Koche die Roten Beete im ganzen mit der Schale al dente. Kühle sie kurz in kaltem Wasser und entferne die Schale. Raffele sie auf einer Küchenreibe zu hauchdünnen Scheiben. Richte diese auf einer flachen Schale an, dekoriere sie mit Herbstblüten und reiche dazu eine Vinaigrette, die du aus den genannten Zutaten anrührst.

Wirkung:

Dieser Salat erfrischt ohne unangenehm kühlend zu wirken. Er ist blutaufbauend und löst Qi-Stagnationen. Die Blüten erfreuen die Augen und das Herz.

Winterkompott aus Trockenfrüchten

Zutaten:

Erde - 250 Gramm Trockenfrüchte (Aprikosen, Feigen, Pflaume)
Erde - 50 Gramm Rosinen
Metall - Piment
Metall - Zimt
Metall - Nelke
Metall - Ingwer
Metall - Muskatnuss
Metall - je 1/4 Teelöffel abgeriebene Orangen- und Zitronenschale
Wasser - 1 Prise Meersalz
Wasser - 100 Milliliter  Wasser
Holz - 1 säuerlicher Apfel
Holz - Orangensaft, soviel, dass Trockenfrüchte bedeckt sind
Feuer - 1 Prise Kakaopulver

 

Zubereitung:

Gib alle Zutaten in der genannten Reihenfolge in einen Topf und lasse sie über Nacht stehen. Köchele dann in 30-40 Minuten bei sanfter Hitze ein Kompott.

Wirkung:

hilft bei starkem Verlangen nach Süßigkeiten. Befeuchtet, ohne zu kühlen, entspannt bei Stress.

Honigmandeln

Erde - Mandeln

Erde - 1-2 Esslöffel Honig

Zubereitung:

Gib so viele Mandeln in eine schwere Pfanne, bis der Boden bedeckt ist. Röste sie unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel, bis ein nussiger Geruch aufsteigt. Gib den Honig dazu, verteile ihn gut unter den Mandeln und lasse sie auf einem Teller abkühlen.

Wirkung:

Mandeln befeuchten die Lunge und sind besonders bei trockenem Husten und bei trockenem Raumklima zu empfehlen. Auch als gesunde Nascherei für Zwischendurch sind die Honigmandeln willkommen.

 

Guten Appetit!

Diese Rezeptideen stammen von Martha Heinen

  • 5 Elemente Ernährung nach der Traditionellen Chinesischen Medizin
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Kandelfeldstr. 107
52074 Aachen
Tel. 0241- 4 63 43 93
martha.heinen@gmx.de

 

Quelle: BALANCE 4/2007

 

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