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Arnika

Die kleine Gelbe mit der großen Wirkung

ArnikaSchon Hildegard von Bingen wusste um die heilende Wirkung der aromatisch duftenden kleinen Blume. Bei uns in Europa kommt sie von den Alpen bis zu den Pyrenäen und von Südskandinavien bis zum Baltikum vor.

Arnikablüten enthalten ätherisches Öl, Flavonoide und Sesquiterpenlactone, die desinfizierend und entzündungshemmend wirken.

Vielerorts ist Arnika geschützt oder die Sammelmenge limitiert. Erkundigen Sie sich daher, ob Sie Arnika in freier Natur pflücken dürfen. Falls ja, achten Sie darauf, dass sich keine Larven von Arnikafliegen in den Blütenköpfchen befinden (Haut reizend!) Arnika ist eine der am meisten verwendeten Heilpflanzen, obwohl sie wegen ihrer Giftigkeit nicht innerlich eingenommen werden soll. Von Tee aus Arnikablüten ist dringend abzuraten, da bereits solche Dosierungen Brechreiz, Allergien und Hautreizungen zur Folge haben können.

Äußerlich angewandt kommt die leuchtend gelb blühende Blume in der Haut- und Haarpflege ebenso zum Einsatz, wie in Form von Umschlägen, Salben oder Ölen gerade bei Sportverletzungen (Blutergüsse, Verstauchungen, Prellungen, Quet­schungen), Krampfadern und rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden. Des weiteren werden Arnikatinkturen bei Furunkeln, Abszessen und Entzündungen in Folge von Insektenstichen eingesetzt.

Waschlotion für das Gesicht

50 g Weizenkleie mit 1 TL Arnika-Tinktur

und 1/2 Liter warmem Wasser verrühren und sanft kreisend in die Gesichtspartien

einmassieren (Achtung nicht in die Augen bringen), dann lauwarm wieder abwaschen.

Arnika-Umschläge

2 TL frische Arnikablüten mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen oder:

1 EL Arnika-Tinktur mit 1/2 l abgekochtem Wasser verdünnen. Ein Leinentuch mit dem Aufguss bzw. der verdünnten Tinktur tränken, abtropfen lassen und auf die schmerzenden Körperstellen legen. Mit einem Handtuch bedecken und nach 1/2 Std. entfernen.

Arnika-Umschläge werden auch in der Tierheilkunde bei Verstauchungen, Prellungen, Gelenksentzündungen oder Blutergüssen angewendet.

Massageöl

1 TL frische Arnikablüten, 1 TL frische Lavendel- oder Schlüsselblumenblüten, 1 Prise frischen Thymian, 1 l Mandel- oder Sonnenblumenöl, 1 TL frische Ringelblumen

Die Kräuter in Mandel- oder Sonnenblumenöl ansetzen. 3-4 Wochen an die Sonne stellen, zwischendurch gut schütteln und dann auspressen und abseihen. Dann hat man ein hervorragendes Massageöl, das die Haut nach dem Bad glättet und nährt und zugleich Muskeln und Nerven verwöhnt.

Nähere Infos:

Kräuterhexe
Marina Soral,
rgenotstraße 10
A-8010 Graz,
Tel. +43 (0) 664 11 46 943
office@spro.at

 

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