|
|
Startseite >
Ausgabe 2/2009 > Beyond
CD
BEYOND
Die magische Entstehung einer magischen CD
Die CD Beyond entstand durch eine geradezu magische
Verkettung von Zufällen. Und es sind genau diese vermeintlichen Zufälle,
die das Leben selbst zu kreieren scheint, wenn ‚es’ etwas möchte, die
mich ehrfürchtig werden lassen angesichts einer Größe, die außerhalb
unseres Vorstellungsvermögens liegt.
Das Album der tibetischen Mantren-Sängerin Dechen
Shak-Dagsay, deren Eltern sich 1963 in der Schweiz niederließen, fand
durch Zufall seinen Weg zu Regula Curti, einer gebürtigen Schweizerin,
die dort als Musiktherapeutin, Sängerin und Kundalini-Lehrerin das
Therapie- und Bildungszentrum Seeschau leitet. Regula hat die Mantren
nicht gesucht, sagte sie in dem Interview, das Bettina Hallifax für
Balance führte. Stattdessen haben die Mantren sie gefunden und sie
anschließend Dechen.
Ein weiterer Zufall führte die beiden Frauen in
einen Gottesdienst ins Kloster Einsiedeln, wo Regula in der Reihe hinter
sich eine ehemalige Bekannte entdeckte, die sie seit mehr als 20 Jahren
nicht mehr gesehen hatte und die für den Abt des Klosters verantwortlich
war. Allen war klar, dass dieses Zusammentreffen eine Bedeutung haben
musste, weshalb sie sich zum Mittagessen verabredeten, um
herauszufinden, welche das sein könnte. Die Antwort war offensichtlich:
Sie hatten den Auftrag, Seine Heiligkeit, den Dalai Lama und Abt Martin
Werlen zu einem ökumenischen Gottesdienst zusammen zu bringen!
Ökumenischer Gottesdienst
mit dem Dalai Lama und Abt Martin Werlen
Im August 2005 fand dieser Gottesdienst statt, und
Regula und Deechan nahmen die Botschaft des Dalai Lama und des Abtes
sehr Ernst: „Bleibt bei euren Wurzeln, Christen wie Buddhisten,
inspiriert euch gegenseitig und lernt euch kennen.“
Regula sagt von sich selbst, dass sie eine
‚abtrünnige’ Christin gewesen sei, denn sie war perfekt darin,
buddhistische und hinduistische Lieder zu singen, wusste aber genauso
wenig, dass es mantren-ähnliche Lieder auch im Christentum gibt, wie die
Mönche des Klosters sich etwas unter buddhistischen Gebeten vorstellen
konnte. Letzteres führte zum ersten gemeinsamen Auftritt der beiden
Frauen im Kloster Einsiedeln.
Wenig später erhielten sie eine Anfrage eines
Symposiums, bei einem Projekt mitzuwirken, das Jerusalem wieder in den
Frieden bringen soll. Regula und Dechen waren vollkommen überrascht,
dass sie schon Anfragen bekamen, obwohl sie mit ihrem eigenen Projekt,
der CD, noch nicht einmal begonnen hatten.
Es war, als wären wir von
Meisterhand gelenkt worden (Regula Curti)
Danach ging alles wie von selbst und völlig
mühelos. Da nun feststand, dass es eine CD geben würde, entstanden aus
ihren Herzen heraus weitere Stücke und wieder war es das Leben selbst,
das sie auch dabei unterstützte. So hörte Regula z.B. in einem Kloster
im Finschgau ein Ave Maria, dass sie sehr berührte. Als sie das Kloster
verließ, rannte eine Nonne hinter ihr her und drückte ihr die Noten in
die Hand, ohne dass Regula danach gefragt hatte.
Bei gemeinsamen Singen verschmolzen nicht nur
christliche mit buddhistischen Klängen, auch die Frauen verschmolzen so
sehr miteinander und mit der Musik, die einfach aus aus ihnen heraus
entstand, dass sie das Gefühl hatten, eins zu sein.
Je mehr die CD Gestalt annahm, desto klarer wurde
den Frauen, dass da etwas Großes im Begriff war zu entstehen, das der
ganzen Welt zugänglich gemacht werden will! Eine CD, die sogar vom Dalai
Lama selbst unterstützt wird, ist keine gewöhnliche CD, sondern hat eine
große Aufgabe zu erfüllen. Da wurde ihnen klar, dass sie einen Star
brauchten, um ihr gerecht werden zu können.
I waited for this moment
for such a long time (Tina Turner)
Dechen wusste, dass Tina Turner in Regulas
Nachbarschaft ein Haus hat und regte an, sie doch einfach zu bitten, das
Projekt zu unterstützen. Regula kannte Tina Turner zwar, doch nicht gut
genug, als dass sie gewagt hätte, sie einfach so anzurufen. Wieder kam
der Zufall zur Hilfe: Als Regula sich zur Meditation in die Berge
zurückgezogen hatte, hörte sie, während sie ein Buch von Deepak Chopra
las, innerlich ganz klar Tina Turner sprechen – nicht singen! Das
Gefühl, das sie dabei empfand, war so stark, dass es nun ein Leichtes
war, Tina anzurufen und um ein Gespräch zu bitten.
Durch Zufall war diese am selben Abend ohnehin in
der Schweiz, weshalb sie Regula bat, doch dann vorbeizukommen. Über
Tinas Haus war ein wunderschöner Regenbogen zu sehen, als Regula dort
eintraf und auf ihr Anliegen antwortete die Amerikanerin: „Regula, I
waited for his moment for such a long time – auf diesen Moment habe ich
schon so lange gewartet! Ich werde es machen, doch es wird nicht einfach
sein, zumal ich die Texte nicht selber schreiben kann.“
Einem Impuls folgend fragte Regula, ob Tina Deepak
Chopra kenne. Das war zwar nicht der Fall, doch zufälligerweise konnte
Tina auf ihrer Tournee einen Zwischenstopp in Arizona einlegen und ihn
aufsuchen. Auch er war fasziniert von dem Projekt, sagte aber klipp und
klar „Tina, du wirst die Texte selbst schreiben!“, wobei er ihr eine
Tüte Bücher in die Hand gab.
Tina stellte sich nicht nur die Frage, welche Texte
dem Projekt am besten dienen würden, sondern ihr war auch bewusst, dass
sie eine Sprache finden müsse, die jedermanns Herzen öffnen kann. Und so
entstanden schließlich aus ihrem tiefsten Inneren heraus die
wundervollen und so berührenden Texte, die heute auf der CD zu hören
sind.
Beyond, so sagt Dechen, wird eine Inspiration für
die Hörer sein, die Zugang zu ihren Herzen schafft, in denen sie wahres
Glück finden werden.
Persönliche Erfahrungen
Angesichts der Entstehungsgeschichte von BEYOND ist
es kaum noch verwunderlich, dass auch ich durch Zufall damit in
Berührung kam.
Fast jeden Tag bekomme ich Presseinformationen
zugesandt und werfe die meisten ungeöffnet ins Altpapier. Doch aus
unerfindlichen Gründen öffnete ich einen besonderen Umschlag ... und
hielt das Booklet mit der CD Beyond in der Hand. Da ich sehr beschäftigt
war, legte ich es erst einmal beiseite und wollte auch die freundliche
Dame von der Presseagentur, die wenige Tage später anrief, zunächst
vertrösten. Doch sie lud mich zu einem Interview mit Deechan und Regula
ein, das schon in der darauf folgenden Woche in Berlin stattfinden
sollte. Ich selbst konnte den Termin zwar nicht wahrnehmen, doch eine
gute Freundin von mir, von der ich wusste, dass sie ein sehr intuitiver
und einfühlsamer Mensch ist, hatte per Zufall die Gelegenheit dazu. Nun
doch neugierig geworden, legte ich die CD ein und war von dem Gehörten
so begeistert, dass sofort das Begleitbuch durchlas und die DVD über das
Entstehen der CD ansah.
Ich war wie elektrisiert und wusste – genauso, wie
ich es später im Interview hören sollte – dass das, was ich da in den
Händen hielt, nicht irgendeine CD war, sondern dass es sich dabei um
viel mehr handelt – um etwas wirklich Großes, das ganz viel bewegen und
bewirken wird!
Heilsame Klänge
Seit ich die CD zum ersten Mal gehört habe, sind
mittlerweile schon mehrere Wochen vergangen und noch immer höre ich sie
in Endlosschleife. Zunächst genoss ich nur die Musik und die
entspannende und beruhigende Wirkung, die sie auf mich ausübt(e). Doch
nun weiß ich, dass die Klänge weit mehr bewirkt haben: Aus einer 'streng
christlichen' Familie stammend, stand ich Zeit meines Lebens mit dem
Christentum auf Kriegsfuß. Und dann stellte ich plötzlich fest, dass
sich all der Groll Luft aufgelöst hat, als wäre er nie da gewesen. Kein
Gespräch war dazu nötig, keine therapeutische Sitzung – die Klänge
allein haben das bewirkt.
Dass Klänge heilsam wirken können, das wusste ich,
denn schließlich besteht der menschliche Körper zu rund 80 % aus Wasser,
weshalb er nicht nur im übertragenen Sinne des Wortes mit Klängen in
Resonanz geht, sondern auch im wörtlichen Sinn. Doch etwas theoretisch
zu wissen oder es selbst erlebt und empfunden zu haben – dazwischen
liegen Welten.
Vor allem das Stück 'Heavenly Joy' (himmlische
Freude) habe ich zwischenzeitlich bestimmt einige Hundert Male gehört.
Hierbei handelt es sich um das uns bekannte 'Kyrieleyson', das Regula
singt, während abwechselnd ihre Stimme sanft von der Deechans
umschmeichelt wird bzw. die tibetischen Klänge vom Kyrieleyson untermalt
werden.
Sicherlich ist es diese musikalisch so wundervolle
und harmonische Verbindung buddhistischer und christlicher Klänge und
Gebete, die unsere Herzen nicht nur für die Verbindung zu unserem
Inneren öffnet, sondern auch für die zu unseren Mitmenschen. Die Musik
wie auch die von Tina Turner gesprochenen Texte werden von einer Liebe
und Tiefe getragen, die es unmöglich macht, sich ihrer Berührung zu
entziehen.
Für mich ist dieses faszinierende Projekt ein
eindrucksvoller Beweis für die Magie, die dem Leben innewohnt und dafür,
wie reich es uns beschenkt, wenn wir uns ihm anvertrauen.
Anke Schmitz
Weitere Informationen, Hörproben, Bilder u.v.a.m.
finden Sie unter:
www.beyondsinging.com
Universal Music veröffentlicht die CD ab dem 19. Juni 2009.
Preisauschreiben
Unter unteren LeserInnen verlosen wir fünf
BEYONDS-CDs. Schreiben Sie einfach Tina Turners 'richtigen' Vornamen auf
einen Postkarte und senden Sie diese bis zum 15. Juni 2009 an die
BALANCE-Redaktion.

|
Kontakt
BALANCE Heft-Abo
Medientipps
Leserbriefe
Verteilerstellen
Impressum
Anzeigenpreise
aktuelles Heft

Heft 1/2012
Seit 1997 zeigen
wir neue Wege auf.
Haftungsausschluss
Datenschutzerklärung
Copyright BALANCE ® online, 2001 - 2012
|