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BEYOND

Die magische Entstehung einer magischen CD

Die CD Beyond entstand durch eine geradezu magische Verkettung von Zufällen. Und es sind genau diese vermeintlichen Zufälle, die das Leben selbst zu kreieren scheint, wenn ‚es’ etwas möchte, die mich ehrfürchtig werden lassen angesichts einer Größe, die außerhalb unseres Vorstellungsvermögens liegt.

Das Album der tibetischen Mantren-Sängerin Dechen Shak-Dagsay, deren Eltern sich 1963 in der Schweiz niederließen, fand durch Zufall seinen Weg zu Regula Curti, einer gebürtigen Schweizerin, die dort als Musiktherapeutin, Sängerin und Kundalini-Lehrerin das Therapie- und Bildungszentrum Seeschau leitet. Regula hat die Mantren nicht gesucht, sagte sie in dem Interview, das Bettina Hallifax für Balance führte. Stattdessen haben die Mantren sie gefunden und sie anschließend Dechen.

Ein weiterer Zufall führte die beiden Frauen in einen Gottesdienst ins Kloster Einsiedeln, wo Regula in der Reihe hinter sich eine ehemalige Bekannte entdeckte, die sie seit mehr als 20 Jahren nicht mehr gesehen hatte und die für den Abt des Klosters verantwortlich war. Allen war klar, dass dieses Zusammentreffen eine Bedeutung haben musste, weshalb sie sich zum Mittagessen verabredeten, um herauszufinden, welche das sein könnte. Die Antwort war offensichtlich: Sie hatten den Auftrag, Seine Heiligkeit, den Dalai Lama und Abt Martin Werlen zu einem ökumenischen Gottesdienst zusammen zu bringen!

Ökumenischer Gottesdienst
mit dem Dalai Lama und Abt Martin Werlen

Im August 2005 fand dieser Gottesdienst statt, und Regula und Deechan nahmen die Botschaft des Dalai Lama und des Abtes sehr Ernst: „Bleibt bei euren Wurzeln, Christen wie Buddhisten, inspiriert euch gegenseitig und lernt euch kennen.“

Regula sagt von sich selbst, dass sie eine ‚abtrünnige’ Christin gewesen sei, denn sie war perfekt darin, buddhistische und hinduistische Lieder zu singen, wusste aber genauso wenig, dass es mantren-ähnliche Lieder auch im Christentum gibt, wie die Mönche des Klosters sich etwas unter buddhistischen Gebeten vorstellen konnte. Letzteres führte zum ersten gemeinsamen Auftritt der beiden Frauen im Kloster Einsiedeln.

Wenig später erhielten sie eine Anfrage eines Symposiums, bei einem Projekt mitzuwirken, das Jerusalem wieder in den Frieden bringen soll. Regula und Dechen waren vollkommen überrascht, dass sie schon Anfragen bekamen, obwohl sie mit ihrem eigenen Projekt, der CD, noch nicht einmal begonnen hatten.

Es war, als wären wir von
Meisterhand gelenkt worden (Regula Curti)

Danach ging alles wie von selbst und völlig mühelos. Da nun feststand, dass es eine CD geben würde, entstanden aus ihren Herzen heraus weitere Stücke und wieder war es das Leben selbst, das sie auch dabei unterstützte. So hörte Regula z.B. in einem Kloster im Finschgau ein Ave Maria, dass sie sehr berührte. Als sie das Kloster verließ, rannte eine Nonne hinter ihr her und drückte ihr die Noten in die Hand, ohne dass Regula danach gefragt hatte.

Bei gemeinsamen Singen verschmolzen nicht nur christliche mit buddhistischen Klängen, auch die Frauen verschmolzen so sehr miteinander und mit der Musik, die einfach aus aus ihnen heraus entstand, dass sie das Gefühl hatten, eins zu sein.

Je mehr die CD Gestalt annahm, desto klarer wurde den Frauen, dass da etwas Großes im Begriff war zu entstehen, das der ganzen Welt zugänglich gemacht werden will! Eine CD, die sogar vom Dalai Lama selbst unterstützt wird, ist keine gewöhnliche CD, sondern hat eine große Aufgabe zu erfüllen. Da wurde ihnen klar, dass sie einen Star brauchten, um ihr gerecht werden zu können.

I waited for this moment
for such a long time (Tina Turner)

Dechen wusste, dass Tina Turner in Regulas Nachbarschaft ein Haus hat und regte an, sie doch einfach zu bitten, das Projekt zu unterstützen. Regula kannte Tina Turner zwar, doch nicht gut genug, als dass sie gewagt hätte, sie einfach so anzurufen. Wieder kam der Zufall zur Hilfe: Als Regula sich zur Meditation in die Berge zurückgezogen hatte, hörte sie, während sie ein Buch von Deepak Chopra las, innerlich ganz klar Tina Turner sprechen – nicht singen! Das Gefühl, das sie dabei empfand, war so stark, dass es nun ein Leichtes war, Tina anzurufen und um ein Gespräch zu bitten.

Durch Zufall war diese am selben Abend ohnehin in der Schweiz, weshalb sie Regula bat, doch dann vorbeizukommen. Über Tinas Haus war ein wunderschöner Regenbogen zu sehen, als Regula dort eintraf und auf ihr Anliegen antwortete die Amerikanerin: „Regula, I waited for his moment for such a long time – auf diesen Moment habe ich schon so lange gewartet! Ich werde es machen, doch es wird nicht einfach sein, zumal ich die Texte nicht selber schreiben kann.“

Einem Impuls folgend fragte Regula, ob Tina Deepak Chopra kenne. Das war zwar nicht der Fall, doch zufälligerweise konnte Tina auf ihrer Tournee einen Zwischenstopp in Arizona einlegen und ihn aufsuchen. Auch er war fasziniert von dem Projekt, sagte aber klipp und klar „Tina, du wirst die Texte selbst schreiben!“, wobei er ihr eine Tüte Bücher in die Hand gab.

Tina stellte sich nicht nur die Frage, welche Texte dem Projekt am besten dienen würden, sondern ihr war auch bewusst, dass sie eine Sprache finden müsse, die jedermanns Herzen öffnen kann. Und so entstanden schließlich aus ihrem tiefsten Inneren heraus die wundervollen und so berührenden Texte, die heute auf der CD zu hören sind.

Beyond, so sagt Dechen, wird eine Inspiration für die Hörer sein, die Zugang zu ihren Herzen schafft, in denen sie wahres Glück finden werden.

Persönliche Erfahrungen

Angesichts der Entstehungsgeschichte von BEYOND ist es kaum noch verwunderlich, dass auch ich durch Zufall damit in Berührung kam.

Fast jeden Tag bekomme ich Presseinformationen zugesandt und werfe die meisten ungeöffnet ins Altpapier. Doch aus unerfindlichen Gründen öffnete ich einen besonderen Umschlag ... und hielt das Booklet mit der CD Beyond in der Hand. Da ich sehr beschäftigt war, legte ich es erst einmal beiseite und wollte auch die freundliche Dame von der Presseagentur, die wenige Tage später anrief, zunächst vertrösten. Doch sie lud mich zu einem Interview mit Deechan und Regula ein, das schon in der darauf folgenden Woche in Berlin stattfinden sollte. Ich selbst konnte den Termin zwar nicht wahrnehmen, doch eine gute Freundin von mir, von der ich wusste, dass sie ein sehr intuitiver und einfühlsamer Mensch ist, hatte per Zufall die Gelegenheit dazu. Nun doch neugierig geworden, legte ich die CD ein und war von dem Gehörten so begeistert, dass sofort das Begleitbuch durchlas und die DVD über das Entstehen der CD ansah.

Ich war wie elektrisiert und wusste – genauso, wie ich es später im Interview hören sollte – dass das, was ich da in den Händen hielt, nicht  irgendeine CD war, sondern dass es sich dabei um viel mehr handelt – um etwas wirklich Großes, das ganz viel bewegen und bewirken wird!

Heilsame Klänge

Seit ich die CD zum ersten Mal gehört habe, sind mittlerweile schon mehrere Wochen vergangen und noch immer höre ich sie in Endlosschleife. Zunächst genoss ich nur die Musik und die entspannende und beruhigende Wirkung, die sie auf mich ausübt(e). Doch nun weiß ich, dass die Klänge weit mehr bewirkt haben: Aus einer 'streng christlichen' Familie stammend, stand ich Zeit meines Lebens mit dem Christentum auf Kriegsfuß. Und dann stellte ich plötzlich fest, dass sich all der Groll Luft aufgelöst hat, als wäre er nie da gewesen. Kein Gespräch war dazu nötig, keine therapeutische Sitzung – die Klänge allein haben das bewirkt.

Dass Klänge heilsam wirken können, das wusste ich, denn schließlich besteht der menschliche Körper zu rund 80 % aus Wasser, weshalb er nicht nur im übertragenen Sinne des Wortes mit Klängen in Resonanz geht, sondern auch im wörtlichen Sinn. Doch etwas theoretisch zu wissen oder es selbst erlebt und empfunden zu haben – dazwischen liegen Welten.

Vor allem das Stück 'Heavenly Joy' (himmlische Freude) habe ich zwischenzeitlich bestimmt einige Hundert Male gehört. Hierbei handelt es sich um das uns bekannte 'Kyrieleyson', das Regula singt, während abwechselnd ihre Stimme sanft von der Deechans umschmeichelt wird bzw. die tibetischen Klänge vom Kyrieleyson untermalt werden.

Sicherlich ist es diese musikalisch so wundervolle und harmonische Verbindung buddhistischer und christlicher Klänge und Gebete, die unsere Herzen nicht nur für die Verbindung zu unserem Inneren öffnet, sondern auch für die zu unseren Mitmenschen. Die Musik wie auch die von Tina Turner gesprochenen Texte werden von einer Liebe und Tiefe getragen, die es unmöglich macht, sich ihrer Berührung zu entziehen.

Für mich ist dieses faszinierende Projekt ein eindrucksvoller Beweis für die Magie, die dem Leben innewohnt und dafür, wie reich es uns beschenkt, wenn wir uns ihm anvertrauen.

Anke Schmitz

 

Weitere Informationen, Hörproben, Bilder u.v.a.m. finden Sie unter:

www.beyondsinging.com

Universal Music veröffentlicht die CD ab dem 19. Juni 2009.

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Unter unteren LeserInnen verlosen wir fünf  BEYONDS-CDs. Schreiben Sie einfach Tina Turners 'richtigen' Vornamen auf einen Postkarte und senden Sie diese bis zum 15. Juni 2009 an die BALANCE-Redaktion.

 

 

 

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