Balance1
Balance2

Rettung des Sehvermögens bei chronischen Augenerkrankungen

Ursachen und Therapiemöglichkeiten ganzheitlich betrachtet

Die klassische Augenheilkunde ist in ihrem Denkansatz in der Regel ausschließlich auf die Krankheitssymptomatik fo­kussiert und entsprechend sind Diagnose und Therapie auch nur darauf ausgerichtet. Warum die Krankheitsbilder ursächlich überhaupt auftreten, wird nicht hinterfragt. – Ohne Zweifel sind große Fortschritte in der Medizin und somit auch in der Augenheilkunde gemacht worden. Das gilt jedoch eher für die Behandlung bereits eingetretener Schäden oder akuter Erkrankungen als für die Prävention und Therapie chronischer Schäden.

Während die klassische Augenheilkunde bemüht ist, das Problem am Endpunkt der Krankheitskette, nämlich den Augen, zu lösen, verfolgt die ganzheitliche Naturheilkunde den Denkansatz: Warum sind die Augen erkrankt? Aus schulmedizinischer Sicht wird dies oft mit einer Stoffwechselerkrankung an den Augen erklärt. Doch eine Krankheit, die sich lediglich auf die Augen beschränkt, gibt es nicht! Sie liegt im ganzen Körper vor  und resultiert nicht zuletzt aus der Lebensweise und den Ereignissen früherer Lebensjahre. Hinzu kommt noch eine genetische Veranlagung und die Tatsache, dass die Menschen immer älter werden. So sind z.B. 50-60 % aller über 80jährigen von der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) betroffen. Im Laufe des Alterns erfährt das Auge funktionelle und strukturelle Veränderungen, die eben mit diesen degenerativen Prozessen einhergehen. Über Jahre hinweg lagern sich im Auge teils giftige Substanzen ab, die im zunehmenden Alter von den Abwehrmechanismen nicht mehr beherrscht werden und zu den bekannten Schädigungen führen können.

Ich möchte Sie nicht mit vielen Fachausdrücken belasten, in welchen genauen Abfolgen das alles zustande kommt, sondern ich möchte mein Augenmerk mehr darauf richten: Was muss ich tun und was kann mein Therapeut tun, um dem Prozess positiv zu beeinflussen?  Es steht nirgendwo geschrieben, dass ein Mensch mit 80 Jahren blind werden muss. – Der Erhalt der Sehkraft erfordert von den Betroffenen allerdings eine gewisse Gegenleistung. Diese besteht in erster Linie im Ordnen des eigenen Lebens.

Was können Sie selbst zu Ihrer Gesundheit beitragen?

Zu diesem Ordnungsprozess gehört auch unsere Nahrung. Es heißt: Wer sich gesund ernährt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel. Doch der Begriff „gesund” ist dehnbar. Die meisten Produkte durchlaufen Industrieprozesse, so dass sie kaum noch etwas mit dem Zustand gemein haben, in dem sie geerntet wurden. Zudem wird bei ihrem Anbau eine mehr oder weniger große Menge Hilfsmittel benötigt, z.B. Pestizide gegen Schädlinge oder Wachstumshilfsmittel, um möglichst große Ähren bei möglichst kleinen Halmen zu erzielen. Zahlreiche Produkte werden, weil sie weite Wege zurückzulegen haben, unreif geerntet und die Oberflächen behandelt, damit sie bei uns im Laden auch noch schön aussehen. Tiere werden nicht artgerecht gehalten, selbst Seefische werden mittlerweile in Zuchtfarmen herangezüchtet. Die Haltung vieler Tiere auf engstem Raum führt zu Stress, sie werden anfällig für Krankheiten und daher prophylaktisch über das Futter medizinisch behandelt.

All diese Maßnahmen hinterlassen Rückstände, die mit auf unseren Teller kommen und schließlich in unseren Körper gelangen. Die Folgen sind u.a. Allergien, die Entstehung freier Radikaler und Antibiotikaresistenzen. Hinzu kommt, dass der häufige Verzehr von Fleisch die gefürchtete Adernverkalkung hervorruft, die auch vor unseren Augen nicht Halt macht. – Hier muss gegengesteuert werden, so schwer es auch fallen mag, denn vor allem das Rauchen sollte ohne Wenn und Aber ganz aufgegeben werden. Es schadet nicht nur – wie hinlänglich bekannt ist – dem Körper im Allgemeinen, sondern auch den Augen im Besonderen. 

Der Mensch ist, was er isst

Eine bewusste Ernährung ist also nicht nur der Gesunderhaltung unseres Körpers zuträglich, sondern auch der unserer Augen. Nehmen Sie daher nur mäßig tierisches Eiweiß zu sich, bevorzugt von Kaltwasser-Seefischen wie Seelachs, Hering oder Makrele. Essen Sie viel Obst und Gemüse und achten darauf, dass es Produkte der Jahreszeit sind, die möglichst aus regionalem Anbau stammen. Meiden Sie Kaffee und schwarzen Tee und verwenden stattdessen lieber Kräuter- oder Grüntee. Qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel seriöser Herkunft wie z.B. Lutein, Omega-3-Fettsäüren, Vitamin C, Vitamin E, Zink, Selen – um einige zu nennen – haben sich als nützlich erwiesen.

Was kann Ihr Therapeut für Sie tun?

Zunächst einmal sollte er auf Ihr Immunsystem bedacht sein. Dazu wird er sich Ihrem Darm widmen, denn ein stabiles Immunsystem liegt zu 80 % in einem intakten Darm begründet. Das bedeutet, er muss frei von Parasiten und ‚falschen’ Bakterien sein und gleichzeitig eine gesunde Darmflora besitzen. Diese wird u.a. durch unserem Zuckerkonsum (Torten, Eis, süße Getränke, Süßwaren) beeinflusst, weshalb der Therapeut ggfs. eine Darmsanierung vorschlagen wird.

Zudem wird er versuchen, Störfelder zu finden. Das können Narben von früheren Operationen sein, Zahndefekte oder chronisch vereiterte Mandeln. All dies kann dem Körper durch die ‚Fernwirkung’ der ursprünglichen Krankheitsherde sehr zu schaffen machen, weshalb man sie unbedingt  behandeln lassen sollte.

Gesundheitsrisiko Schwermetall

Schwermetalle stellen ein großes Gesundheitsrisiko dar. Sie lauern nicht nur in unserer Nahrung, sondern besonders in unserem Mund. Amalgamfüllungen, vor allem, wenn sie nicht mit einer fachgerechten Unterfüllung versehen sind, können zu großen Problemen führen. 

Dies gilt auch für Zahninlays und Zahnbrückenglieder, die in ihrer Goldlegierung unterschiedliche Mengen an Palladium enthalten. Die altersbedingte Makuladegeneration und Palladium stehen in engem Zusammenhang. Das Risiko, dass diese Stoffe in den Körper gelangen, ist bei der Zahnbehandlung – also beim Einbringen oder Entfernen von Füllungen, Inlays oder Brückengliedern am größten.  Dann wird geschliffen und gefräst, wobei die Gefahr besteht, dass die Stäube und Dämpfe eingeatmet werden und sich im Körper einlagern können. Wenn solche Einlagerung diagnostiziert werden, sollte unbedingt eine Ausleitung mit entsprechenden Medikamenten oder bioenergetischen Verfahren erfolgen.

Wie kann die Durchblutung und der Schlackenabtransport am Auge wieder in Gang gebracht werden?

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, über deren Einsatz individuell entschieden werden muss. Es bieten sich an: Augenakupunktur, Injektionen am Auge, Sauerstoff- und Infusions-Therapie (eine Sauerstoff-/Ozontherapie über die Blutbahn). Letztere hat sich durch ihren nachhaltigen Erfolg bestens bewährt.

Ergänzend können Atemtherapie, Augentraining, verschiedene Körperübungen, Schutz der Augen vor UV-Strahlung  z.B. durch eine Kanten­filterbrille, Augenbäder und viel Bewegung an frischer Luft, um nur einige Beispiele zu nennen, den Behandlungserfolg unterstützen.

Die Aussage der klassischen Medizin, bei der altersbedingten Makuladegeneration kann man je nach Form (feucht oder trocken) nur begrenzt etwas tun, stimmt also nicht ganz. Man sollte sich nicht auf evtl. zukünftige Möglichkeiten vertrösten lassen, denn Warten kann den Sehverlust bedeuten. Was einmal wirklich abgestorben ist, das kann niemand mehr zum Leben erwecken, doch zuvor ist mehr Hilfe möglich, als zumeist bekannt ist. 

Nähere Informationen erhalten Sie bei

Dr. med. Maria Sandor
Fachärztin für Augenheilkunde
Praxis für Präventiv- und Komplementärmedizin
40237 Düsseldorf · Schillerstr. 36
Tel. 0211 - 691 44 80

 

 

klick hoch

Kontakt

BALANCE Heft-Abo
Medientipps
Leserbriefe
Verteilerstellen
Impressum
Anzeigenpreise

aktuelles Heft

Heft 1/2012
Heft 1/2012
Seit 1997 zeigen
wir neue Wege auf.

Haftungsausschluss

Datenschutzerklärung

Copyright BALANCE ® online, 2001 - 2012

Balance-unten