Balance1
Balance2

Das Gesetz der Vierpoligkeit

Wie Information aus dem Quantenraum unser Leben beeinflusst

Das ganze Universum wird seit Anbeginn der Zeit von einer großen Macht gesteuert, nämlich der vierpoligen Energie. Sie ist den antiken Kulturen seit Jahrtausenden bekannt, denn schon die alten Chinesen wussten, dass das Leben sich in vier Wandlungsphasen ausdrückt, was auch als „die vier Elemente“ beschrieben wird (Das heute im Zyklus der Wandlungsphasen auftretende fünfte Element ist die Leere, die Ruhe). Auch im antiken Griechenland war bereits ab ca. 600 vor Christus die Rede von den vier Elementen, doch erst im frühen Mittelalter wurden die Menschen sich ihrer durch die Alchemie auch im übrigen Europa bewusst.

In dieser Wissenschaft spielten sie bis in die Neuzeit hinein eine wesentliche Rolle. Nach dem damals vorherrschenden Volksglauben standen ihnen vier Naturwesen vor: Die Luftgeister, die Erdgeister, die Feuer- und die Wassergeister.

Wer sich mit Astrologie befasst, dem sind sicherlich noch die Luft-, Erd-, Feuer- und Wasserzeichen bekannt. Ansonsten ist das alte Wissen um die vier Elemente hierzulande verblasst, weil moderne Chemie und Pharmakologie im 17./18. Jahrhundert die Alchemie ablösten.

Die vierpolige Energie im Universum

Dass der Wandlungszyklus nur eine mögliche Ausdrucksweise eines viel umfassenderen Gesetzes ist, belegt die Tatsache, dass das gesamte Universum von einer vierpoligen Energie zusammengehalten wird. Sie ist die treibende Kraft, ohne die nichts geht, und natürlich ist auch unsere Erde davon nicht ausgenommen. Der Grundstein ist darin begründet, dass SÄMTLICHE MATERIE – also auch unser fleischlicher Körper – dem Induktionsgesetz verhaftet ist. Dieses Gesetz hat jeder von uns schon mal für sich arbeiten lassen, nämlich beim Drehen des Zündschlüssels im Auto, beim Rasenmähen oder bei der Benutzung diverser Küchengeräte. Was immer sich auf Knopfdruck dreht: Es ist das Induktionsgesetz in praktischer Anwendung.

Durchfließt elektrischer Strom einen gewickelten Leiter, also einen zur Spule verbauten Draht, dann baut diese Spule ein Magnetfeld auf, das sich von einem anderen festen Magneten abstößt und so eine Drehung verursacht. Wir kennen solche Erfindungen als Elektromotor. Auch unser schöner blauer Planet dreht sich, und zwar mit seinem flüssigen Magma um einen festen Eisenkern im Innern. Dadurch entsteht ein elektrisches Feld, das mit Plus und Minus zwei Pole besitzt.

Das Induktionsgesetz

Um das Induktionsgesetz zu beschreiben ist es aber nicht nötig, drehende Motoren heranzuziehen. Vereinfacht kann man sagen, dass Strom ein Magnetfeld erzeugt. Stellen wir uns ein gerades Stück Kabel vor, dann entsteht senkrecht auf diesem Kabel ein Magnetfeld, sobald es von Strom durchflossen wird. Umgekehrt induziert auch ein bewegtes Magnetfeld Strom in einem Leiter. In beiden Fällen sind immer vier Pole im Spiel, die auf Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen sind: Plus- und Minuspol beim elektrischen Leiter (die beiden Enden des Drahtes), sowie Nord- und Südpol des Magnetfeldes.

Zwei Pole alleine können also gar nicht existieren. Jeder Versuch der Physik, noch einen fünften Pol aufzuspüren, blieb bisher fruchtlos. Auch wenn diese Erklärung sich nach einer auf die Erde beschränkten Thematik anhört, so ist es doch eine erwiesene Tatsache, dass die vierpolige Energie im ganzen Universum gemessen werden kann, denn wie die Physik uns beweist, unterliegt ALLE MATERIE dem Induktionsgesetz. Dass die vier Pole sich nicht unbedingt auf Strom und Magnetfeld beschränken müssen, erfahren wir im Folgenden.

Beeinflussung unseres Lebens

Den Beweis dafür, dass unser Leben unmerklich, aber in allen Bereichen von vier Kräften gesteuert wird, trete ich mit folgenden Beispielen an:

Der Grundstein für die Materie besteht aus vier Elementarteilchen. Diese heißen Up-Quark (mit positiver elektrischer Ladung), Down-Quark (haben eine negative elektrische Ladung), Elektron (negativ geladen) und Neutrino, welches keine elektrische Ladung hat. Je nach Anordnung von Quarks, die sich immer in Dreiergruppen verbinden, entsteht ein Proton oder ein Neutron, die zusammen mit dem Elektron das Atom bilden.

Aus diesen Grundsteinen der Materie und ihrer Wechselwirkung zueinander ergeben sich die vier physikalischen Kräfte. Die starke Wechselwirkung bindet die Quarks aneinander und verhindert damit letztendlich das Auseinanderfliegen des Atomkerns. Die schwache Wechselwirkung bestimmt die radioaktiven Zerfallprozesse. Der Elektromagnetismus begegnet uns täglich als Licht, Elektrizität, Magnetismus, aber auch als Chemie, und die Gravitation verhindert, dass wir von der Erde fallen. Sie wirkt immer anziehend und kann durch nichts abgeschirmt werden. Auch hier hat die Physik sich bisher vergeblich bemüht, eine fünfte Wechselwirkung zu erspüren.

Die notwendigen Basisfunktionen in der Desoxyribonukleinsäure (DNS) aller Lebewesen werden durch vier Basen verschlüsselt. Die DNS, dem Bild einer schraubenartig verdrehten Strickleiter nicht unähnlich, ist der Träger der Erbsubstanz. Die Sprossen dieser „Strickleiter“ bestehen aus den Bausteinen Desoxyribose, Phosphorsäure und zwei weiteren Basenpaaren, womit wir wieder bei der Zahl Vier wären. Die beiden beschriebenen Basenpaare, bestehend aus Adenin und Thymin bzw. Guanin und Cytosin bringen erneut eine Vier hervor.

Der Zellstoffwechsel sowie alle anderen Funktionssysteme unseres Organismus werden vierpolig gesteuert. Die Zelle lebt in einem Verbund, der sich Zelle-Milieu-System nennt und in dem sie von der Bindegewebsmatrix versorgt wird. Die Funktionsabläufe in diesem System sind sehr komplex und vierpolig miteinander verwoben. So kennen wir die katabolen und anabolen Reaktionen zum Abbau von Stoffwechselprodukten und zur Energiegewinnung, und die Säuren und die Basen als Verdauungssäfte. Die Addition davon ergibt – wen wundert es noch – eine Vier.

Darüber hinaus kennen wir die vier Himmelsrichtungen und die vier Witterungszustände feucht, trocken, warm und kalt, aus denen sich jedes Wetter entwickelt.

Nicht zuletzt finden wir im Spirituellen den Krieger, den Heiler, den Lehrer und den Priester. Zahlreiche weitere Beispiele könnten angeführt werden.

Sind das Gründe genug, um darauf eine (neue) Wissenschaft aufzubauen oder der bestehenden die Scheuklappen abzunehmen? – Genau das hat unter anderen bereits vor mehr als einem halben Jahrhundert der geniale Wissenschaftler Max Lürscher versucht. Seine Entwicklung eines vierdimensionalen Würfels – der Lürscherwürfel – war schon damals in der Lage, ein allgemein gültiges Ordnungssystem darzustellen, wenn zunächst auch nur für die Psychologie. Trotzdem wurde seine Entdeckung von den Wissenschaftskollegen ignoriert, und so ist es bis heute geblieben. Inzwischen werden die Erkenntnisse des Vierpols immerhin in einer neuen Methode der Quantenheilung angewendet, die Synergemo genannt wird.

Wie integriert sich der Vierpol in unser Sein?

Materie ist aus sich selbst heraus nicht lebensfähig, auch nicht der Mensch, sonst wären wir als fleischliche Körper ja unsterblich. In Wirklichkeit ist alles Irdische vergänglich. Um Leben zu erzeugen, ist also Information aus anderen Ebenen erforderlich.

Den Kontakt zum Geistigen halten wir über Teile unseres Gehirns aufrecht, z.B. den Hypothalamus. Dieses wohl wichtigste Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems reguliert so ziemlich alles in unserem Körper (Blutdruck, Temperatur, Nahrungsaufnahme, Schlaf…) Spirituelle sprechen auch vom Kronenchakra oder dem 3. Auge. Die Lebensinformation fließt also über den Kopf in unser Sein und vermischt sich mit Lebensenergie, die wir über den Steiß (spirituell: Das Wurzelchakra) aus der Erde aufnehmen. Energetische Verbindung zwischen beiden Polen ist die Wirbelsäule. Sie stellt die nach Max Lürschers Erkenntnissen generierte Integrationsachse, unsere Y-Achse dar. Information hat ohne Energie keine Bedeutung, und so werden beide, Lebens-Information und Lebens-Energie auf dieser Integrationsachse in unserem Sein vermischt. Wenn wir genauer hinsehen, dann erkennen wir, dass es sich bei dem Ergebnis um nichts weiter als Gedanken handelt, denn was ist ein Gedanke anderes, als ein Produkt aus Energie und Information? Beides fließt in unseren gesamten Körper, steuert ihn, wirkt so nach außen und produziert unsere Realität.

Wir wissen aus der Radiotechnik, dass die Informationen eines Senders – hier Sprache und Musik – nur so klar empfangen werden können, wie der Sender eingestellt ist. Bei ungenauer Einstellung erhalten wir neben der Musik auch Rauschen, Knacken, Übersprechen. Ist der Sender gänzlich verstellt, empfangen wir sogar das falsche Programm.

Diese Metapher lässt sich 1:1 auf uns übertragen. Ist der Vierpol verstellt, durch schlechte Gefühle und Gedanken, dann gerät die Kreuzung der Achsen (im Bereich des Herzens zu finden) aus dem 90°-Winkel, und wir empfangen schlechte, ungenügende, bis hin zu fehlerhafter und gar falscher Information. Dieser fehlerhafte Empfang spiegelt sich in unserer Realität wider.

Der Vierpol, der unser Sein durchwirkt und ihm Leben einhaucht, besteht also aus zwei Achsen, die im optimalen Fall im Winkel von 90° (rechtwinklig) zueinander angeordnet sind. Die Y-Achse befindet sich, wie bereits beschrieben, zwischen dem Scheitel und dem Steiß (auch Sitz der Kundalinikraft). Auch die X-Achse (Separationsachse) findet sich unserem Körper, und zwar zwischen den beiden Händen der seitlich ausgestreckten Arme. Hier steht die rechte Hand für den männlichen Teil des asiatischen Begriffpaares, nämlich für Yang, dem Gebenden, und die linke Hand ist Yin, das Nehmende. Beide Pole werden von den Handflächen repräsentiert. Unsere Hände sind jene Werkzeuge, mit denen wir uns maßgeblich durch Tun und Erschaffen in der Materie ausdrücken. Wir geben und nehmen, umarmen oder stoßen weg, erbauen oder zerstören, pflanzen, ernten und essen. Was immer wir tun und wie wir es tun, es ist das Ergebnis der Lebens-Information und der Lebens-Energie, die in uns wirkt. Ist der rechte Winkel im Achsenkreuz deformiert, kann sich nur noch ungenügende Information und damit  Lebensenergie durchsetzen. Entsprechend enttäuschend ist auch das Resultat unseres Wirkens.

Es gibt inzwischen viele Menschen, die nicht mehr bezweifelt, dass negative Gedanken und Gefühle Schlechtes in unser Leben ziehen. Doch das Bindeglied, die „Elektronik“ dazwischen ist die vierpolige Energie, die nicht richtig läuft. Ein durch schlechte Gefühle deformiertes Achsenkreuz verfälscht die einfließenden essentiellen Lebensinformationen, und wir erleben unschöne Situationen, die uns dazu bringen sollen, auf den rechten Weg zurückzufinden. Je stärker der Druck auf das Achsenkreuz ist (sprich: je schlechter unsere Emotionen sind), desto mehr gerät der Winkel aus seinem Soll, und die Realität entfernt sich vom Gewünschten. Das kann soweit gehen, dass wir ein gänzlich anderes Leben leben, als wir es für uns ausgesucht haben.

Auch unsere heutige Wissenschaft hat Kenntnis von der vierpoligen Energie, allerdings, ohne ihr die gebührende Aufmerksamkeit zu widmen. Dieses in unserer zivilisierten, naturfeindlichen Welt grassierende Versäumnis ist sicherlich ein maßgeblicher Grund für die vielen Irrtümer der Wissenschaft. Dass dieser Fehlstand auch die Medizin betrifft, spiegelt sich nicht zuletzt im Niedergang unseres Gesundheitssystems wider. Dieses Versäumnis ist geradezu sträflich, denn der Vierpol setzt alles in Bezug, das heißt, er macht Zusammenhänge klar, anstatt nur einzelne Wirkungen unter die Lupe zu nehmen. Es dürfte jedem klar sein, dass nur die Ursachenforschung des Rätsels Lösung parat halten kann. Alles andere bedeutet Schnippeln am Symptom. Welt und Kosmos und auch wir Menschen können eben nur dann grundlegend erforscht und richtig erkannt werden, wenn immer auf die vierpoligen Beziehungen der Einzelbestandteile untereinander Bezug genommen wird.

Warum ist die Ursachenforschung in der Wissenschaft nicht ebenso selbstverständlich wie in anderen Bereichen des Lebens? Dass es auch anders geht, zeigen alternative Heilmethoden wie z.B. Geistheilung, Schamanismus und Quantenheilung.

Würden Sie Ihre Auto-Inspektion lieber von einem gelernten Kfz-Mechaniker oder von einem „Kfz-Mediziner“ durchführen lassen, der es gewohnt ist, sein Augenmerk auf Symptome zu legen? Der Mechaniker wird beim Aufleuchten des Öllämpchens ganz bestimmt den Ölstand prüfen und ggf. korrigieren. Das ist Ursachenforschung. Ein „Kfz-Mediziner“ würde einfach nur das Öllämpchen heraus schrauben, damit es erlischt. Ursachenforschung ist in allen Bereichen außerhalb der Wissenschaft Gang und Gäbe und für uns selbstverständlich, oder kennen Sie einen Bauherrn, der bei Feuchtigkeit im Haus nur einen Trockner aufstellt? Würden Sie sich darüber hinaus in ein Flugzeug setzen, deren beim regelmäßigen Check entdeckte Mängel nicht behoben, sondern nur umgangen wurden?

Warum hat dieses logische und für uns eigentlich selbstverständliche Vorgehen in der Wissenschaft, vor allem in der Medizin, noch keinen Einzug gehalten? Es ist zu wünschen, dass das Erwachen sehr bald geschieht, damit viele Menschen, die heute der Hoffnungslosigkeit überlassen werden, wieder eine Chance auf ein erfülltes Leben bekommen, denn wie gesagt: Dieses richtet sich nur nach der Information aus dem Quantenraum, die wir in uns hineinlassen.

Dietmar Schenk

© Panta Rhei Institut, Elz
Tel. 0 64 31 - 58 29 22
info@pantarhei-institut.eu

 

klick hoch

Kontakt

Medientipps
Leserbriefe
Impressum

aktuelles Heft

Heft
Heft 4/2016
Seit 1997 zeigen
wir neue Wege auf.

Haftungsausschluss

Datenschutzerklärung

Copyright BALANCE ® online, 2001 - 2016

Balance-unten