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Startseite > Ausgabe 1/2010 > Wissenschaft... Wissenschaft & ReligionUnvereinbare Lehren oder zwei Seiten einer Medaille? Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse scheinen nun zu beweisen: die gewaltige Hitze der Sonne entsteht durch Kernfusionen von Elementarteilchen im Sonnenzentrum, die enorme Energien freisetzen. Hierbei werden sogenannte „Geisterenergien“ – Neutrinis – freigesetzt, die kürzlich in wissenschaftlichen Testreihen nachgewiesen wurden. Ihre intensiven unterschiedlichen (farbigen) Schwingungsfrequenzen durchstrahlen das gesamte Universum. Quasi in Bruchteilen von Sekunden werden, einem Dauerfeuer gleich, alle Planeten dieses Sonnensystems – so auch die Erde und alles Leben auf ihr – ständig von ihnen beschossen. Nach den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, scheinen die „Geisterenergien“ sich gegenüber allem Leben, das sie berühren und durchdringen, neutral zu verhalten und beeinflussen die sie durchstrahlenden Körper nicht. Sind diese Bahn brechenden neuen Entdeckungen der Wissenschaft – dass aus dem inneren Kern über die Fusion heraus Energie und Wärme, die zur Lebenserschaffung nötig sind – entsteht, aber wirklich neu? Die ältesten Geheimlehren der frühsten Kulturen, der Antike, des Mittelalters sowie die Lehren der großen Philosophen der letzen drei Jahrhunderte, sie alle haben uns doch sehr übereinstimmend ein klares Bild über den Evolutionsvorgang des Lebens mitgeteilt. Zusammengefasst sagen diese Lehren: Alles Leben besteht grundsätzlich aus Schwingung. Sie kommt aus der Quelle, dem Ur-Impuls der Schöpfung. Bereits in den Anfängen des individuellen menschlichen Werdens wurde die Sonne als lebensspendendes Zentrum erkannt. Daher waren die ersten Religionen Sonnenkulte, in denen vorwiegend ihre Lebensenergie, die als Lichtstrahlung und Wärme schon damals erkannt war, verehrt wurde. Durch einen „Mystischen Vorgang“, den der Verschmelzung der Elemente, wird aus der Sonne das Leben hervorgerufen. Es dehnt sich über viele Zyklen (mehrere Leben wie Lebensreihen) evolutionär aus. Die Lebensenergie durchströmt die unoffenbarte und danach die offenbarte Materie; gibt ihr die Kraft des Lebens, denn – wie wir auch heute wissenschaftlich aus der Biophotonen Forschung wissen – lebt alles nur aus dem Licht der Sonne. Feine Energien magnetisieren sich zu Energiebündeln, zentrieren sich zu Materieklumpen, die sie gleichzeitig durchströmen und wieder auflösen, wenn das energetische Ziel, der Schöpfungszweck erreicht ist, was oft große zeitliche Zyklen über Jahrhunderte und Jahrtausende bedeuten kann. Vom anfangs groben Einfachen ausgehend, entstehen immer sich weiter entwickelnde feinere, komplexere Strukturen des Lebens. Über diesen Entwicklungszyklus sammelt das (anfangs latente) Bewusstsein, der magnetische Kern des Lebens in jeder Energie, neue tiefere Erfahrungen auf dem Weg seiner Schwingungsfrequenz, wodurch er sich stetig erhöht. Ab einem bestimmten Zeitpunkt – dem Höhepunkt der individuellen Evolution - wird die so ursprünglich ausgestoßene Lebensenergie dann wieder von der Quelle der Schöpfung angezogen/magnetisiert. Man kann hier von einem sensiblen „beständigen inneren Zug“ über viele Leben sprechen. Das aus dem aktiven ersten Ursprung zuvor ausgestoßene Leben hat dann seinen Erfahrungszyklus, kosmisch gesehen einem Spiralkreis folgend, zuerst durch atomisch feinstoffliche bis in die materiellen Welten hinein vollzogen. Es kehrt dem ausdehnenden Zyklus nun reziprok folgend wieder heim in seinen Ursprung. Angereichert mit vielen neuen komplexen Erfahrungen, die von dem Zentrum der ersten Schöpfung aufgenommen werden, wird die „Quelle“ die neu errungenen Erfahrungen energetisch in sich aufnehmen, dadurch wachsen, also weiter heranreifen. Irgendwann, wenn ein neuer größerer Spiralzyklus beginnt, wird sich das Universum – energetisch weitere Erfahrungen sammelnd – weiter „räumlich“ ausdehnen. Ein ewiger Kreislauf des Werdens (und Ver-)Gehens, dessen wahrer tieferer Sinn dem menschlichen Verstand bisher verschlossen bleibt. Diese Art Beschreibung der Evolution finden wir in allen großen alten Quellen wie zum Beispiel im Rigg-Veda, dem asiatischen Buch „Dyzan“, ebenso in den Lehren Zarathustras, des Brahmanismus und den Buddhistischen Ur- wie Geheimlehren. Ansätze davon finden wir im Christentum, den Lehren der Antike, den Theosophischen Lehren und vieles davon in den Forschungserkenntnissen der letzten Jahrhunderte durch unsere Wissenschaften. Das hier erwähnte „Ausdehnen“ entsteht nach den alten Lehren, aufgrund einer Verschmelzung von zwei (dualen) Kräften, von denen eine das Leben aktiv stimuliert. Zur selben Erkenntnis kommt auch die aktuelle wissenschaftliche Forschung über ihre Erkenntnisse von Atomstrukturen, wie auch bei der Betrachtung menschlicher Zeugung. Das „Schöpfungszentrum“ - die „latent ruhende Eizelle der Frau“ – wird von außen durch Berühren des Samens an der Außenhaut den Zell-Rand in Vibration bringen. Entsteht auf diesem Wege eine Gleichschwingung, öffnet sich der Zell-Rand für den Samen, er dringt ein. Es kommt zur Verschmelzung – Fusion – zur Befruchtung. Aus dieser Fusion entsteht die erste Zellteilung, die sich zum Zellklumpen vervielfältigt, deren Endergebnis in unserem Fall ein physischer Mensch ist. Geboren aus der, für das menschliche Auge unsichtbaren, Dualenergie von Eizelle und Samen! Diese naturwissenschaftliche Erkenntnis der Zeugung von Leben wird in den alten Lehren auch auf den Menschen und das Universum bezogen und so bereits von den alten Philosophen umschrieben. Stellt es nicht genau den Ablauf dar, den unsere astronomischen Wissenschaftler gerade als völlig neue Erkenntnis des Jahrhunderts in der nachgewiesenen Kernfusion der Sonne entdeckten? Wie kommt es, dass in all den Jahrhunderte, Jahrtausende alten philosophischen Lehren bereits unsere heutigen neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse enthalten sind? So zum Beispiel die alte Lehre nach der harmonischen Klarheit von Stoff und Leben, die in der modernen Quantentheorie vor kurzem – nach dem Streben der kleinsten Elemente zu harmonischer Formstruktur – mit der Entdeckung der sogenannten wissenschaftlich bezeichneten „Implizierten Ordnung“ die alte Grundlehre der Harmonie aktuell bestätigt. Unsere wissenschaftlichen Forschungen unterliegen einem Dilemma, dessen Beschränkungen aus der Wahrnehmung unserer fünf Sinne bestehen. Diese – unsere „fünf Bewertungsfilter“ des Lebens – können nur in einem sehr begrenzten Bereich Erkenntnisse durch Tasten, Schmecken, Riechen, Fühlen und Sehen wahrnehmen. Alles, was darüber hinaus geht, ist für uns daher nicht erfassbar, somit nicht existent. Deutlich wird dies an einem Versuch, den Wissenschaftler in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts machten. Sie haben das Grundatom unseres Erdenlebens – das Wasserstoffatom – in Schwingung versetzt und diese mit der Hertz-Skala gemessen. Das Ergebnis war erstaunlich. Von dem gesamten Schwingungsparameter ist es den durchschnittlichen fünf Sinnen des Menschen lediglich möglich, nur ein 1/9 der nachgewiesenen entstandenen Schwingungen wahrzunehmen! Übersetzt bedeutet das: Alles, was wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen, die gesamte Erde, die Natur, die technische Entwicklung, die Planeten und das gesamte Sonnensystem, all das, was wir Universum nennen, was wir also objektiv wahrnehmen können, ist dieses 1/9! Wie groß muss die Schöpfung des Ganzen sein, wenn die restlichen 8/9 für uns bisher noch nicht wahrnehmbar sind? Betrachten wir die alten Konzepte der Naturlehren, finden wir hier einen grundsätzlichen wesentlichen Unterschied zur heutigen Forschung. Die Forscher der alten Zeit betrachteten das Universum als eine ganzheitliche Schöpfung, separierten detaillierte Erkenntnisse, die sie entdeckten, versuchten sie in die Ganzheitlichkeit der Schöpfung zu integrieren und dadurch ganzheitliche Zusammenhänge zu erkennen, die sich im einzelnen Detail widerspiegelten. Die alten Lehren dagegen sagen: Nur im Ganzen findet man das Einzelne, daher kann es in seiner Wirkung nur aus dem Ganzen heraus erkannt werden. Denn alles wächst (entsteht) immer von Innen aus dem einen Ganzen heraus, das sich stetig ausdehnt! Auf diesem Wege (er)fand wohl auch Albert Einstein seine Relativitätstheorie, die er als großer Anhänger der Geheimlehre von Blavatzky durch seine intensiven Forschungen in diesem Werk entdeckte. Auch Siegmund Freud hat seine „Dreiheit des menschlichen Wesens“ erst durch das Studium von Buddhistischen Lehren entdeckt, die er in für uns verständliche Sprache übersetzte. Dies sind nur zwei Beispiele von großen Forschern und ihren Bahn brechenden Erkenntnissen, die sie aus dem Wissen der alten Weltkulturen heraus entwickelten. Sie wie viele Forscher vor ihnen, z.B. Mercator, Euklid, Pythagoras etc., sie alle fanden in den alten Lehren der Welt Hinweise auf die Antworten der Fragen, die den jeweiligen Zeitgeist beschäftigten. FazitSicher, so manche Umschreibung der alten Texte und ihre Gedankenbilder/Inhalte scheinen vordergründig für unser heutiges Sprachverständnis „naiv“ und sind somit oft schwer nachzuvollziehen und aufzunehmen. Allein die beiden vorgenannten Forscher aber zeigten uns, dass es sich lohnt, den Gedanken der Ur-Lehren der Welt zu folgen, um Lösungen für so manch aktuelle wissenschaftliche Probleme zu finden. Die „naiven Beschreibungen“ der ältesten Lehren der Welt könnten uns vielleicht zu Lösungen führen, die wir für unsere heutigen weltweiten Probleme dringend benötigen. Religion und Wissenschaft sollten daher nicht als unvereinbare Lehren angesehen werden, sondern als das, was sie wirklich sind: Zwei verschiedene Betrachtungsweisen, aus verschiedenen Zeitepochen, die zwei Seiten der einen Medaille entsprechen – dem einen Ganzen! Weitere Informationen Studienkreis für Empirische Evolutionsforschung
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