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Startseite > Themen > Alternative Therapien > Ganzheitlich Sehen Ganzheitlich SehenDa die Anforderungen an unsere Augen ständig wachsen, z. B. durch Computerarbeit, arbeiten Sehlehrer in Europa erfolgreich an der Prävention zur Erhaltung und Verbesserung der Sehfähigkeit bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Hierzu unterrichten Sehlehrer in Firmen, Krankenhäusern und an Universitäten. Der Begründer des Ganzheitlichen Sehens war der Augenarzt Dr. William Bates (1860-1931). Er erforschte den Zusammenhang zwischen Sehschwäche und Augenmuskelanspannung durch seelisch-körperliche Überforderung. Seine Methode, die Sehkraft geschädigter Augen durch Entspannungsübungen wieder herzustellen, findet auch weiterhin Anerkennung und bildet noch heute die Grundlage vieler Augenübungen. Dass seine Methode nicht verloren ging, ist auf die Erfolge und Praktikabilität in der Anwendung zur Verbesserung des Sehens zurückzuführen. Dr. W. Bates arbeitete als Arzt am Manhattan-Hospital für Augen, am Bellevue-Hospital, am New Yorker Augen-Ambulatorium, am Northwestern Dispensary und am Haarlem-Hospital, er hielt Vorträge an der Medizinischen Hochschule in New York und Fortbildungen am New Yorker Hospital in Ophthalmologie für Ärzte. Nach fünfjähriger Forschungsarbeit an der Columbia Universität und insgesamt vierzig Jahren wissenschaftlicher Arbeit, legte er seine Entdeckung der „American Medical Association“ vor und brachte 1918 sein Buch „Besser sehen ohne Brille“ heraus. Tausende erlangten ihre normale Sehkraft wiederEr gab seine einträgliche Praxis auf, um einen neuen Weg zu beschreiten und half tausenden von Menschen, ihre normale Sehkraft wieder herzustellen. Für ihn waren Brillen nur Krücken, hinter denen die Menschen Augen, Geist und Seele nur versteckten. Seine Augenübungen führten zur besseren Durchblutung der Augen und machten sie widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Bates hat bewiesen, dass das Auge trainiert werden kann und Augen, die genügend Sonnenlicht bekommen und nicht überanstrengt werden, auch im Alter ihre Sehkraft behalten. Er stellte auch fest, dass das Zusammenspiel von Augen und Gehirn durch Übungen erheblich verbessert werden kann. Die Fehler der schulgerechten Praxis trieben ihn zu immer neuer Hingabe an seine Entdeckung, und er bat seine Kollegen immer wieder, seine Ergebnisse nachzuprüfen. Bates erklärte es als unvereinbar mit der ärztlichen Ethik, dass die Wissenschaft den Menschen derartig einfache, wirksame Methoden vorenthielt. Zu Lebzeiten wurde sein Wunsch nicht mehr erfüllt, jedoch lebte er lange genug, um zahlreiche Anhänger heranzubilden. Darunter Margaret D. Corbett (1890-1960), deren Ehemann dank der Bates-Techniken vor dem Erblinden gerettet wurde. – Margaret Corbett gründete „The School of Eye Education“ in Los Angeles, bildete dort viele Sehlehrer nach der „Bates-Methode“ aus und schrieb das Buch „Besser Sehen“. Einer ihrer Anhänger war der englische Autor Aldous Huxley, der das Buch über die Bates-Methode „Die Kunst des Sehens“ schrieb. Dr. Janet Goodrich (1943-1999), benötigte mit 21 Jahren wegen Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung (-7 Dioptrien auf dem rechten Auge und -5 Dioptrien auf dem linken Auge) eine starke Brille. Nachdem sie das Lebenswerk des Dr. W. Bates studiert hatte, besuchte sie die „School of Eye Education“ und bestand zwei Jahre später ihre Fahrprüfung ohne optische Hilfsmittel. – Sie schrieb ihre Doktorarbeit in Psychologie über die visuellen Blockierungen und ließ sich als Reich-Therapeutin ausbilden. Dr. Wilhelm Reich (1897-1957) fand heraus, dass die Unterdrückung von natürlichen menschlichen Gefühlen zu chronischer Muskelverspannung im Körper und speziell auch im Auge führen kann. Die gesamte Wahrnehmung der Außenwelt kann durch diese muskuläre „Panzerung“ verzerrt werden. Dr. Janet Goodrich beteiligte sich an der Gründung einer Schule, die das Ausdrücken von Gefühlen und selbst reguliertes Lernen zum Inhalt hatte, während sie ihre spielerische Version der Corbett-Bates-Methode unterrichtete. Sie wanderte von den USA nach Australien aus, wo sie sie eine Schule für die Janet Goodrich Methode „Natürlich Besser Sehen“ aufbaute. 1985 brachte sie ihr erstes Buch „Natürlich Besser Sehen“ und 1996 „Spielend besser Sehen für Kinder nach der Janet Goodrich Methode“ heraus. Dr. Janet Goodrich bildete bis 1999 in Australien und Europa Sehlehrer aus. Ihr Lebensziel war, Kindern und Erwachsenen zu helfen, sich von der Brille zu befreien. Silvia Pintér, von Janet Goodrich 1990 zur Sehlehrerin ausgebildet, Lehrerin für die Vision Circles (Sehkreise) nach Paul Dennison und Lehrerin für Kinesiologie, entwickelte die „Homolaterale Augenmuskelkorrektur“ bei Abweichungen des beidäugigen- und dreidimensionalen Sehen. Sie schrieb „Die Emotionen der 5 Elemente“ für die Augen und fand eine „Möglichkeit zur Stärkung der Netzhautzellen“ bei Farb- und Netzhautschwäche, vorgestellt auf internationalen Konferenzen. Es gibt heute die dritte und vierte Generation von Sehlehrern, die die Methoden des „Ganzheitlich Sehens“ weiterführen und weiterentwickeln. Immer mehr hat sich eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Köpers und der Augen entwickelt. Demzufolge wurden verschiedene Entspannungs-, Energie- und Integrationstechniken in das traditionelle Sehtraining integriert, ebenso die Erkenntnisse der Gehirnforschung, denn Sehen ist immerhin zu 90% die Arbeit des Gehirns und besteht aus der Koordination Gehirn/Augen und aller Sinne, die wiederum von unserem emotionalen- und mentalen System abhängig sind. Im Kindersehtraining wird das Wissen über die Wichtigkeit der frühkindlichen emotionalen Eindrücke, Bewegungen und Reflexe und damit verbundenen Gehirn- und Sehentwicklung genutzt. Eltern lernen, wie sie ihre Kinder beim Sehen unterstützen können, um so Schielen, Kurz-, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus entgegenzuwirken. Mit Hilfe der Kinesiologie können u.a. emotionale Blockaden, die einer Augen- und Gehirnentspannung im Wege stehen, sichtbar gemacht, aufgelöst und umgewandelt werden. SK = Synthese von Systemischer Arbeit und KinesiologieDie Synthese der Systemischen Arbeit nach Palo Alto mit Kinesiologie (SK), von Silvia Pintér und Annie Tilmant (F) seit 1992 entwickelt, wird genutzt, um Übertragungsmuster über Generationen sichtbar zu machen und aufzugeben, z. B. „ich sehe mich mit den Augen meiner Großmutter“ oder „ich sehe mit entspannten Augen meine Familie“ und „ich sehe meinen Platz in meiner Familie“. Auch die Farbtherapie ist in den letzten 20 Jahren sehr bekannt geworden. Theo Gimbel aus England stellte eine konkrete Methode vor, „das Augentraining mit Farbtafeln“. Durch die Farben des Sonnenlichtspektrums, beim Sonnen oder durch Lichtreflexion von Kristallen mit Farben, ebenso durch das Anschauen von Farbtafeln können die Zellen auf der Netzhaut gestärkt und angeregt werden, wodurch das Sehvermögen tagsüber und auch nachts erhalten oder verbessert werden kann. Durch Farbtafeln der Fenster von Chartres wird das Gehirn zum Verschmelzen von Bildern im Sehzentrum angeregt. Verschiedene Therapiemethoden, wie u.a. Alexandertechnik, Craniosacrale Therapie, Feldenkreis, Angewandte Kinesiologie, Osteopathie, beobachten das Zusammenspiel der Muskeln und Knochen im Körper und korrigieren ihn dahingehend, dass sich der Muskeltonus reguliert und so auch eine Entspannung der Augenmuskeln ermöglicht. Besonders die Schädelknochen und ihre Muskeln sind wichtig für eine freie Beweglichkeit der Augenmuskeln und optimaler Durchblutung des Gehirn und der Augen. Meditation, Hypnovision und Atemtherapie sind ideale Methoden, um das aktive Visualisieren zu fördern – durch eine tiefe Entspannung, in der Atmung und Vorstellungskraft angeregt werden. Yoga, Kinesiologie und Qi Gong aktivieren den Energiefluss im Körper und wecken die Chi-Energie, die Vitalenergie eines jeden, die auch in den Augen sichtbar sein kann. Wir alle kennen Begriffe wie „strahlende Augen“ oder „funkelnde Augen“. Die Augen sind der Spiegel der Seele, Und wir sprühen vor Lebensenergie, wenn wir im Gleichgewicht sind mit unserem inneren und äußerem Sehen. Silvia Pintér / Annie Tilmant
Infos:Ausbildungs- und Selbsthilfe Zentrum für Natürlich Besser Sehen, Kinesiologie und System Analyse Berlin – Aachen – Brück Silvia Pintér / Annie Tilmant Benediktusplatz 8, 52076 Aachen Tel. 02408-928 408 Fax 033844-50174
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