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Im Kopf fängt alles an

Die Welt ist nur so groß wie das Fenster, das wir ihr öffnen 

 

Deine Gedanken werden Worte
Deine Worte - Taten,
Deine Taten werden Dein Charakter und
Dein Charakter wird Dein Schicksal!
aus dem Talmud

Verantwortung übernehmen für sich selbst und die eigene Entwicklung ist die Voraussetzung sowohl für seelisches und körperliches Wohlergehen, Lebensglück und Zufriedenheit als auch für erfolgreiches Führen. Wirklich Selbst verantwortlich handeln heißt, eine eigene selbstbestimmte Antwort zu geben, die sowohl stimmig und im Einklang mit unseren ureigensten Bedürfnissen, als auch in Balance zu unserem sozialen Umfeld ist. Eine solche allumfassende ganzheitliche Antwort, die gleichermaßen unseren ureigensten Werten und Träumen, unserer Lebensvision, unseren  beruflichen Zielen und last not least unserem körperlich-seelischen Wohlergehen gerecht wird, vermag uns nachhaltig zu erfüllen, Sinn zu geben und uns immer wieder die Kraft verleihen, auch schwierige Lebenssituationen und Krisen mutig und integer zu meistern. Unsere Antwort müssen wir uns jeden Tag auf’s Neue aufmerksam vergegenwärtigen, anderen gegenüber mit Aufrichtigkeit und Mut vertreten und in unserem Alltag konsequent, diszipliniert und leidenschaftlich  leben.

 Eigentlich haben wir es schon immer gewusst, und unsere Sprache bringt es auf den Punkt: Was sich für uns jeweils ergibt, hängt zu einem großen Teil  weder vom lieben Gott, den bösen Anderen, dem Schicksal, noch dem Zufall ab, sondern von uns selbst und der Weise, wie wir uns von Moment zu Moment im Fluss des Lebens geben, was wir wollen und was wir wählen. Das, was wir aus- und anrichten, hängt  weitgehend davon ab, welche Richtung unsere Glaubensätze, Selbstbilder und gewohnten Orientierungsmuster unseren Handlungen geben und wonach wir uns richten. Wie wir uns dabei anstellen, hängt also von unseren Vorstellungen über Gott, die Welt und uns selbst ab.

 Unsere Einstellungen sind maßgeblich für das, was uns angeht und  unser entsprechendes Vorgehen. Sie regeln unsere „Einfälle“ und unsere „Rückfälle“. Sie formen unsere Anpassungen und Unpässlichkeiten.

Wie gehen wir in Stellung, wenn wir auf der Stelle treten?  

Wie stellen wir es an, wenn wir nur noch unseren Pflichten nachkommen und dabei nicht mehr wagen, aus uns heraus zu gehen?  

Wie kommen wir miteinander  aus, wenn wir mit niemandem und nichts mehr klar auskommen, am wenigsten mit uns selbst? 

Manche liebgewordenen Einstellungen und Selbstbilder, mit denen wir uns Zwang antun, drücken wie Schuhe, aus denen wir längst heraus gewachsen sind! 

Wie ergeht es uns, wenn wir unsere Ziele verfolgen und sich unsere Wunschvorstellungen nicht mit dem decken, was tatsächlich erfolgt ist?  

Was für eine Figur geben wir ab, wenn wir unsere vermeintlichen Misserfolge beklagen und Gott und die Welt verantwortlich machen, anstatt die Verantwortung selber zu übernehmen für die Antworten, die wir gegeben haben?

Es gibt keine Misserfolge, es gibt nur Resultate und Gelegenheiten zu lernen, vorausgesetzt wir bringen den Mut auf, uns unsere Verhaltensmuster und liebgewordenen Glaubenssätze, Entschuldigungen und Bequemlichkeiten einmal anzusehen.

Was für eine „Vorstellung“ muten wir uns selbst und anderen immer wieder zu und beteuern obendrein noch, wir wären halt so und wir könnten nicht aus unserer Haut heraus, man könnte sich schließlich nicht „verstellen“, und es sei doch unehrlich, plötzlich eine andere Rolle zu spielen. Mit unseren „Feststellungen“ über uns selbst, Gott und die Welt sind wir oft so „fest-gestellt“ und festgefahren, dass wir verfahren wie bisher, nicht weiter kommen und andere Menschen das Weite suchen, wenn  sie an uns Anstoß nehmen und unser Glück das Weite sucht. Wir verstellen uns lieber den eigenen Weg, anstatt uns ein Stück weit von der gefährlichen Vorstellung bewegen zu lassen, wir könnten uns selbst verändern und eigenverantwortlich für Folgen sorgen, die sich mit unseren Wünschen vereinbaren. 

Wir hören nicht in uns hinein, uns könnte schließlich etwas „Unerhörtes“ zu Ohren kommen, das uns Aufschluss gibt über uns selbst. Wir könnten etwas über uns selbst in Erfahrung bringen, was uns selbst „angehört“ und „zu uns gehört“, das könnte uns veranlassen, uns anders als gewohnt anzustellen  und sogar etwas an unserer Einstellung so weit zu verstellen, indem wir andere Bedürfnisse und Werte an erste Stelle stellen. 

Wir liefen dabei natürlich Gefahr, uns so weit zu verstellen, dass wir uns nicht mehr verbiegen und uns nicht mehr selbst den Weg verstellen. Wir könnten dabei sogar riskieren, dass sich unsere Wünsche tatsächlich erfüllen und wir in unserem folgenreichen Leben  folglich Erfüllung finden. Uns könnte sogar der Fehler unterlaufen, uns einfach glücklich zu fühlen und dabei noch so dreist  zu sein, Gott, die Welt und – wie anmaßend – ausgerechnet uns selbst zu lieben. 

Was sind unsere Antworten? Haben wir noch Visionen und Träume? Steuern wir noch Ziele an? Trauen wir uns noch, unsere wirklichen Bedürfnisse und Werte wahrzunehmen? Geben wir noch einen Pfifferling auf unsere Begabungen und unser Potenzial? Oder sind wir bereits auf dem Rückzugsgefecht, vergiftet von schleichender Resignation und erstarrt in einer erbärmlichen, so genannten realistischen Haltung, die sich nur noch einer Welt von unliebsamen Anforderungen, unumgehbaren Vereinnahmungen, unvermeidbaren Pflichten, langweiligen Routinen und schalen Vergnügungen ausgeliefert sieht? Haben wir uns nicht  schon längst auf leisen Sohlen aus unserer Lebendigkeit gestohlen? Machen wir nicht nur noch als wehleidige Zombies die Kulisse für die wenigen Glücklichen, Erfolgreichen und dabei noch Gesunden, die wir missgünstig beneiden als die Überflieger, die eben Glück gehabt haben mit ihrem Schicksal? Wir haben jeden Tag auf’s Neue die Entscheidungsfreiheit zu wählen. Entweder bleiben wir bei dem, was wir gewählt haben und übernehmen dafür Verantwortung, ohne zu jammern oder wir entscheiden uns anders und treffen eine neue Wahl. Dabei gibt es drei Möglichkeiten, mit Bedingungen, Umständen und störenden Verhaltensweisen umzugehen: Love it, change it or leave it. 

 

Wenn Sie die tiefsten Überzeugungen in Bezug auf die Welt verändern, verändert sich Ihr Leben dem entsprechend. Ihr Leben ist das perfekte Spiegelbild Ihrer Überzeugungen.

Wir reden uns oft heraus und schieben alles auf die äußeren Umstände, doch die Verhaltensbarrieren  sind  meistens in uns selbst. Unsere innere Einstellung macht's! Unsere innere Einstellung und unsere Überzeugungen beeinflussen unser Leben viel stärker, als wir oft glauben. Vielleicht kennen Sie die Geschichte von dem Mann, der über Nacht in einem Kühlwagen eingeschlossen war und dort erfror? Er erfror, obwohl der Kühlwagen gar nicht angeschaltet war, einfach nur, weil er davon überzeugt war, erfrieren zu müssen. 

Auch aktuelle Studien belegen immer wieder die Macht unserer inneren Einstellung: So hat z.B. eine wissenschaftliche Studie der Yale-Universität ergeben, dass Menschen, die eine positive Einstellung gegenüber dem Älterwerden haben, eine höhere Lebenserwartung haben. Oder anders gesagt: Wer sich aufs Alter freut, lebt länger. Durch diese Studie konnte nachgewiesen werden, dass unsere Einstellung zum Alter unsere Lebenserwartung stärker beeinflusst als z.B. Cholesterinwerte. 

Insgesamt unterschätzen wir die Macht unserer inneren Einstellung viel zu oft. Auch wenn positives Denken nicht die Welt verändern kann, so kann aber unsere Einstellung sehr vieles in unserem Leben in andere Bahnen leiten. Eine positive Grundeinstellung ermöglicht es uns, auch in schwierigen Zeiten nicht den Mut zu verlieren und immer das Beste aus einer Situation zu machen. Probieren Sie es aus! 

Wenn Sie die tiefsten Überzeugungen in Bezug auf die Welt verändern, verändert sich Ihr Leben dem entsprechend. Ihr Leben ist das perfekte Spiegelbild Ihrer Überzeugungen.  

Sie bekommen das, worüber Sie sprechen. Nicht nur unsere Gedanken, sondern auch die Worte, die wir sprechen, bestimmen unsere Lebensumstände. Unsere Worte formen unsere Einstellung und bestimmen, was wir anziehen und erleben. Es ist ganz einfach. Wenn es jemand wirklich und wahrhaftig satt hat, sich elend zu fühlen, dann ändert er seine Einstellung. Er verändert seine Ausdrucksweise. Das ist zwar sehr einfach, erfordert aber Disziplin und kostet Mühe. Wenn wir in unserem Denken und Sprechen diszipliniert sind, unterscheiden wir uns von der großen Masse. Spitzenklasse ist immer anders. 

Worte wirken auf unsere persönliche Stärke und Tatkraft 

Es gibt Worte, die ganz allgemein unseren Fortschritt unterwandern. Jedesmal, wenn wir „versuchen“ sagen, deuten wir damit an, dass es nicht in unserer Macht steht. Wenn Sie „versuchen“, sich gesund zu ernähren, „versuchen“, sich mehr zu bewegen und sportlich zu betätigen,  „versuchen“, mehr Pausen einzulegen und öfter zu entspannen, deuten Sie damit an, dass es vielleicht so kommt, vielleicht aber auch nicht. Ersetzen Sie das Wort „versuchen“ durch „werden“, dann ist das eine Aufgabe und Herausforderung und erzielt viel bessere Ergebnisse. Das mag kleinlich erscheinen, bestimmt jedoch die Art und Weise, in der wir uns und andere sehen. 

Auch der Gebrauch der Worte „kann nicht“ unterwandert Ihr eigenes Wirkungsvermögen. Wenn Sie statt „kann nicht“ sagen „will nicht“ oder „werde nicht“, kommt das der Wahrheit im allgemeinen näher. 

Zum Beispiel bedeutet „Ich  werde dich morgen nicht sehen“, dass die Entscheidung bei Ihnen liegt und Sie dieselbe getroffen haben. Ich „will nicht“ lernen, mich gesünder zu ernähren und „ich will nicht“ üben, mich mehr zu entspannen und ich „will nicht“ ausprobieren, ob mir mehr sportliche Betätigung gut tut, heißt, dass Sie nicht zu der notwendigen Anstrengung bereit sind. Wenn Sie es aber wirklich wollen, können Sie sehr wohl! 

Was unser Gedächtnis angeht, so sagen uns die Wissenschaftler jetzt, dass wir nie etwas wirklich vergessen. Die gesamte Information befindet sich in unserem Kopf. Die Frage ist, ob wir sie abrufen können. Unsere Worte beeinflussen unser Unterbewusstsein, und unser Gedächtnis ist eng mit unserem Unterbewusstsein verbunden. Wenn Sie Ihrem Unterbewusstsein ständig einprogrammieren, dass Sie unsportlich sind oder jemand, der sich einfach nicht entspannen kann, werden Sie feststellen, dass es tatsächlich so ist und dabei bleibt. Wenn Sie Salat und Gemüse für „Grünzeug“ halten, das weder satt macht noch vernünftig schmeckt, wird sich daran auch nichts ändern. – Wenn Sie aber z. B. Ihrem Unterbewusstsein ständig einprogrammieren, dass Sie ein gutes Gedächtnis haben, werden Sie feststellen, dass Ihr Erinnerungsvermögen sich dramatisch verbessert. Sie erwarten dann unbewusst, sich an Namen und Daten zu erinnern, und dadurch tritt dies dann tatsächlich häufiger ein. Versuchen Sie es einmal mit den Themen Ernährung, Bewegung und Entspannung, Ihr Unterbewusstsein anders zu programmieren als bisher. 

Unsere Worte bestimmen, wie wir denken und wie wir uns fühlen. Was wir denken, bestimmt, was wir sagen und wie wir uns fühlen. Wie wir uns fühlen, das bestimmt, was wir sagen, und deshalb auch, was wir denken. Es ist also ein Teufelsdreieck. – Wenn es uns nicht gut geht, lässt sich das gesprochene Wort leichter verändern als unser Denken und Fühlen – für einen Neubeginn ist es also am leichtesten, das gesprochene Wort zu kontrollieren. Wir sind dann aus dem Teufelsdreieck ausgebrochen und bereits auf dem Weg zur Besserung. Positive Denker halten Probleme für nichts anderes als Lernanstöße. Und last not least sei angemerkt. Wir lernen weit mehr aus unseren Fehlschlägen als aus unseren Siegen.  

Nutzen Sie Affirmationen 

Affirmationen sind ein wirkungsvolles Instrument der Eigenmotivation und unterstützen uns dabei, unseren Fokus auf das Wünschenswerte in unserem Leben zu legen. Affirmationen lassen sich am besten als „Selbstbekräftigungen“ verstehen. Es handelt sich dabei um motivierende und wohltuende Sätze, die Sie sich selbst immer wieder – entweder im Stillen oder auch leise – für sich selbst ausgesprochen sagen.        

Durch Affirmationen können wir erschöpfte  „Ressourcenbatterien" kurzzeitig wieder aufladen, um Energien für einen längerfristigen Veränderungsprozess zu gewinnen. Affirmationen haben oft eine verblüffende Wirkung – insbesondere bei einem wenig ausgeprägten Selbstwertgefühl. Die Wirkungsmechanismen beruhen darauf, die oft vorhandenen inneren – z.B. anklagenden, selbstbemitleidenden oder vorwurfsvollen – Stimmen in uns zu überlagern.  

Affirmationen sollten vor allem nach „Gefühl“ ausgewählt werden. Sie sollen sich gut anfühlen und etwas Positives in Ihnen auslösen. Sie können Affirmationen nehmen, die Sie irgendwo lesen oder auch Ihre eigenen formulieren. 

Wenden Sie Ihre Affirmationen regelmäßig an. Wenn Sie die für sich passenden Affirmationen gefunden haben, beginnen Sie damit, sie möglichst oft in Ihrem Geiste oder leise für sich selbst zu wiederholen. Immer und immer wieder. Durch die Wiederholungen erreichen die Botschaften Ihr Unterbewusstsein, das nicht zwischen „real“ und „nur gesagt“ unterscheiden kann. Es wird Ihnen dann dabei helfen, den Inhalt der Affirmationen – also den erwünschten Zielzustand – zu erreichen, denn für das Unterbewusstsein ist das, was Sie da stetig wiederholen, bereits „wahr“. 

Formulierung von Affirmationen 

Achten Sie bei der Formulierung von Affirmationen auf folgende Punkte: 

  • Affirmationen sind immer positiv, also ohne Verneinungen 
  • Affirmationen sind kurz und eingängig formuliert 
  • Affirmationen sind in der Gegenwart formuliert und nicht in der Zukunft. Also keine Formulierungen wie „Ich werde...“, sondern formulieren Sie den Satz, als wäre das, was Sie anstreben, bereits Realität 
  • Affirmationen sollten ganz persönlich ausgewählt und formuliert werden. Sie können dabei auch Ihre bevorzugten Sinneskanäle beachten und eine entsprechende Formulierung wählen

So können Sie sich selbst motivieren 

Motivation ist die Kraft, es zu wollen. In unzähligen Büchern können wir lesen, welche ungeahnten Fähigkeiten in uns stecken und was wir alles erreichen können. Uns fehlt oft die wesentliche Fähigkeit, uns selbst dauerhaft motivieren zu können, und zwar für die alltäglichen Dinge, all die lästigen Arbeitsschritte, die zum Erreichen eines Zieles getan werden müssen, aber auch für die Höchstleistungen, von denen manch einer nur träumen mag. 

Wer erfolgreich sein will – was immer Erfolg im einzelnen heißen mag – kommt nicht darum herum, sich selbst zu motivieren. Entwicklung bedeutet immer aktives Tun. Wer sich nicht aufraffen kann, aktiv zu werden, bleibt wo er ist.    

Selbstmotivation bedeutet vor allem zwei Dinge: Zum einen die Fähigkeit, sich dazu zu motivieren, rechtzeitig alle notwendigen Arbeitsschritte innerhalb eines Projektes zum Erreichen eines Zieles oder im Rahmen der Berufstätigkeit zu tun – und zwar so freudig wie möglich – und zum anderen das Vermögen, in schwierigen Phasen nicht aufzugeben, sondern sich selbst immer wieder ermutigen zu können, „am Ball zu bleiben“.  

Freudig tun, was ansteht 

Wer es schafft, sich freudig an die Arbeit zu machen, arbeitet nicht nur besser, schneller und effektiver, sondern erlebt seine Arbeit als gewinnbringend und erfüllend. Wir können nicht immer erwarten, dass die Aufgaben selbst uns diese Befriedigung geben, denn auch bei jedem noch so tollen Traumjob sind Aufgaben zu bewältigen, die langweilig, Routine oder unbequem sind. Freudig an unsere Arbeit zu gehen, ist etwas, das aus uns selbst herauskommen muss.  

Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz 

Durchhalten zu können, auch wenn alles verfahren und kaum bewältigbar scheint und weiterzumachen, auch wenn wir Rückschläge erleiden, das ermöglicht es uns, erfolgreich zu sein bei allem, was wir uns vornehmen. Viele Menschen geben einfach zu früh auf und erreichen so nicht, was sie sich vorgenommen haben. Wer sich seine Ziele hoch steckt, muss sich strecken, und dabei kann es viele Enttäuschungen geben. Aber auch bei kleineren Vorhaben klappt es selten gleich beim ersten Mal – wir müssen üben, immer wieder neue Wege versuchen und einfach „dranbleiben“. Immer wieder gerne wird das Beispiel von Thomas Edison genannt, der hunderte von misslungenen Versuchen „wegsteckte,“ um letzten Endes dann doch die Glühbirne zu erfinden.

Lernen Sie, sich selbst vor allem dann zu motivieren, wenn es schwierig wird.

Wo fange ich an, wenn ich mich motivieren will? 

Die Antwort ist so einfach wie naheliegend: bei sich selbst! Fangen Sie z.B. mit einer Bestandsaufnahme Ihrer augenblicklichen Motivationsfähigkeit an. Beantworten Sie dazu einfach einmal die folgenden Fragen: 

  • Welche meiner persönlichen Einstellungen und Glaubenssätze helfen mir dabei, mich zu motivieren und welche hindern mich daran? – Z.B.: Der Glaubenssatz „Arbeit kann keinen Spaß machen“ demotiviert mich, aber der Glaubenssatz „Wenn ich gute Arbeit vollbringe, bekomme ich Anerkennung“, motiviert mich. 
  • Welche meiner Handlungsmuster und Verhaltensweisen helfen mir dabei, dass ich meine Aufgaben erledige und welche verhindern es? – Z.B.: „Irgendwie warte ich immer solange, bis ich unter Zeitdruck gerate – dann tue ich endlich was.“ 
  • Was in meiner Umgebung motiviert mich dazu, meine Aufgaben zu erledigen und was in meiner Umgebung verhindert es? – Z.B. eine bestimmte Art der Einrichtung meiner Abeitsstätte, Musik, Farben usw. 
  • Welche Aufgaben erledige ich motiviert und welche notwendigen Dinge schiebe ich vor mir her oder vermeide ich vollkommen? - Z.B. Routinearbeiten schiebe ich endlos vor mir her, aber immer, wenn es etwas Neues zu tun gilt, bin ich dabei.  

Mit den Antworten auf diese Fragen sollten Sie einen guten Überblick darüber bekommen haben, was Sie zur Zeit motiviert und was nicht. Bauen Sie darauf auf – finden Sie immer mehr Dinge, die Sie motivieren, und beseitigen Sie möglichst alles, was Sie demotiviert. 

Walter Staples bringt das wie folgt auf den Punkt.  

Alles beginnt mit: 

1. unseren Gedanken und Erfahrungen. Diese führen zu

2. unserer Vorstellung von uns selbst. Diese führt zu

3. unserem Selbstwertgefühl. Das wiederum führt zu

4. unseren Wünschen und Energien. Diese führen zu

5. unserer Bereitschaft zu lernen und zu gewinnen, was zu

6. unserer Fähigkeit führt, tätig zu werden. Das wiederum führt dazu,

7. Ergebnisse erzielen zu können. Diese führen zu

8. Freude und Erfüllung. Und unsere Freude und  Erfüllung führt letztlich wieder zurück zu unseren Gedanken und Erfahrungen.

 

Es gibt einige wundervolle Tatsachen, die Ihnen ganz erheblich dabei helfen können, sich selbst zu allem Möglichen zu motivieren, was Sie tun oder erreichen wollen. Es liegt tatsächlich zu einem großen Maße, wenn nicht sogar zu 100% an Ihrer eigenen inneren Einstellung, ob Sie motiviert oder demotiviert an eine Sache herangehen. 

1. Erfolg ist kein Zufall 

Viele Menschen glauben, dass Erfolg etwas mit Glück oder Zufall zu tun hat. Doch das ist nicht richtig. Erfolg ist nichts, das nur einigen Glückspilzen vorbehalten ist. Erfolg zu haben ist etwas, das auch Sie erreichen können. Tut es nicht gut, zu wissen, dass Erfolg kein Zufall ist? Eröffnet diese Aussage nicht mit einem Mal unendliche Möglichkeiten? Wenn Erfolg kein Zufall ist, dann können wir Einfluss darauf nehmen. Dann können wir unseren Erfolg gestalten.  

2. Erfolg ist das Ergebnis von Ursache und Wirkung 

Erfolge sind also nichts, was einfach vom Himmel fällt, sondern Erfolge sind die Ergebnisse bestimmter Handlungen und Gedanken. Bevor wir handeln, denken wir. So trauen wir uns z.B. nur bestimmte Dinge zu (das sind Gedanken) und tun dann andere nicht. Lernen Sie also, die Macht Ihrer Gedanken realistisch einzuschätzen. 

3. Unsere Gedanken sind die Ursache, und unser Verhalten und die Umstände sind die Wirkung 

Deutlich gesagt: Gedanken sind also die Ursache für unser Verhalten und somit auch für das, was wir bekommen oder erreichen. Noch ein Beispiel: Sie denken, dass Sie eine bestimmte Anforderung nicht erfüllen können und lehnen deshalb eine verantwortungsvolle Aufgabe ab – damit ist die Tatsache, dass Sie auf einer schlechter bezahlten Stelle sitzen bleiben, eine direkte Folge Ihrer Gedanken (in diesem Fall Ihrer Meinung über Ihre Fähigkeiten). Wenn Sie aber z.B. denken, dass Sie einen besseren Job verdient haben, bewerben Sie sich woanders und kommen so vielleicht an Ihren Traumjob. So einfach und unglaublich es klingen mag, aber das, was wir denken, gestaltet unser Leben! 

Überprüfen Sie das doch einfach einmal bei sich selbst. Achten Sie einmal darauf, wie oft Ihre Gedanken Ihr Tun beeinflussen. Registrieren Sie einmal, ob und vor allem was Sie denken, bevor Sie etwas tun, und in einem zweiten Schritt, ob Sie vielleicht andere Dinge tun würden, wenn Sie etwas anderes denken würden. 

4. Wir können unsere Gedanken wählen und damit ihre Wirkung bestimmen 

Jetzt kommt das eigentlich Spannende und Schöne: Jeder Mensch kann seine Gedanken beeinflussen. Sie können schlecht von sich denken oder gut. Sie können an sich selbst zweifeln oder sich Mut machen. Sie können sich bremsen oder sich selbst motivieren. So einfach das klingt, so unmöglich erscheint es uns aber oft, unsere Gedanken zu beeinflussen. Aber es ist möglich. Sie müssen es nur versuchen. Und zwar nicht nur einmal, sondern immer wieder.  

5. Erfolg hinterlässt Spuren 

Dass Erfolg Spuren hinterlässt, bedeutet nichts anderes, als dass unsere Erfolge uns prägen und weiterbringen. Durch Ihre Erfolge wachsen Sie und bekommen Kraft und Energie für neue Projekte. Wer erfolgreich ist, wird zuversichtlicher und traut sich mehr zu. Und dadurch werden neue Erfolge möglich. Seien Sie erfolgreich und genießen Sie Ihre Erfolge. Feiern Sie sie und richten Sie Ihren Blick konsequent auf weitere Erfolge. Motivieren Sie sich mit Ihren eigenen Erfolgen. Feiern Sie ganz bewusst Ihre großen, aber auch die kleinen Erfolge. Belohnen Sie sich selbst, wenn Sie etwas gut gemacht haben oder wenn Sie eine schwierige Aufgabe bewältigt haben. Lassen Sie Lob und Komplimente von anderen zu, ohne sie abzuschwächen. Schreiben Sie Ihre Erfolge auf, damit Sie immer wieder auf das zurückblicken können, was Sie schon erreicht haben.  

Lernen Sie von den Überzeugungen erfolgreicher Menschen 

Unsere Einstellungen und Gedanken zu ändern ist nicht so einfach, da wir sie ja in der Regel schon sehr lange denken. Lassen Sie sich deshalb doch mal davon inspirieren, was erfolgreiche Menschen glauben und denken.  

Erfolgreiche Menschen – also die so genannten „Gewinner“ – haben in der Regel eines gemeinsam: Sie haben bestimmte Überzeugungen und Einstellungen, mit denen Sie sich unbewusst selbst motivieren.  

Walter Staples hat zehn dieser Sieger-Überzeugungen zusammengefasst. Überlegen Sie, wie Sie diese für sich nutzen können.

Zehn Grundüberzeugungen erfolgreicher Menschen 

1. Gewinner werden nicht geboren, sondern gemacht. 

2. Die dominierende Kraft in meinem Leben ist meine Art zu denken. 

3. Ich habe die Kraft, mir meine eigene Wirklichkeit zu schaffen. 

4. Aus jedem widrigen Umstand lässt sich ein gewisser Nutzen ziehen. 

5. Allen meinen Überzeugungen liegt eine freie Entscheidung zugrunde. 

6. Ich habe erst dann verloren, wenn ich meine Niederlage als Realität akzeptiere und aufhöre, mich weiter zu bemühen. 

7. Ich besitze bereits jetzt die Fähigkeit, mich zumindest in einem wichtigen Lebensbereich besonders hervorzutun. 

8. Was ich im Leben erreichen kann, wird nur durch Grenzen eingeschränkt, die ich selbst festlege. 

9. Ohne intensives Engagement ist kein großer Erfolg möglich.  

10. Wenn ich irgendein wichtiges Ziel erreichen will, kann ich nicht auf die Unterstützung und Kooperation anderer Menschen verzichten. 

Beschäftigen Sie sich ruhig einmal intensiv mit diesen Erfolgsgedanken. Bewegen Sie diese Sätze im Kopf und reiben Sie sich daran. Überlegen Sie sich auch ruhig, wie sich Ihr Leben ändern würde, wenn diese Gedanken wahr wären.

 

Robert Reschkowski
Kommunikationstrainer,
NLP-Lehrtrainer (DVNLP) 

Nähere Informationen unter:
www.p-p-c.de  · www.syntegron.de

 

Quelle: BALANCE 2/2004

 

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