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Aloe Ferox

Die „Wunderlilie“ aus der Wüste
Neues über eine alt bewährte Pflanze

Kaum eine andere Pflanze hat – durch ihre offensichtliche Wirkung auf die Gesundheit – in den letzten Jahren in Europa und den USA einen ähnlichen Boom ausgelöst wie die Aloe Vera. Aufgrund der stark steigenden Nachfrage wird diese Wüstenlilie deshalb vor allem auf riesigen Plantagen in Monokulturen angebaut.

Schnelleres Wachstum durch Düngemittel oder die Züchtung von quantitativ größeren Aloesorten senken allerdings die Qualität und die ursprüngliche Vitalität der Aloe.

Die bei weitem natürlichere Form der Aloe – mit einem sehr hohem Anteil an gesund-heitsfördernden Wirkstoffen – bietet jedoch die in Europa recht unbekannte, wild wachsende Aloe Ferox (lat. für Wilde Aloe).

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Gesunde Vitalenergie aus ökologischem Wildwuchs

Diese besondere Heilpflanze wächst wild in vielen Teilen Südafrikas, aber vor allem in der phantastischen und sonnenverwöhnten, wüstenähnlichen Gegend der Kapregion, weit weg von Umweltverschmutzung und Zivilisation, dadurch ist die größtmöglichste Naturbelassenheit und Wirksamkeit garantiert. Zudem bedeutet natürlicher Wildwuchs auch gleichzeitig 100% ökologische Qualität der wertvollen Inhaltsstoffe!

Da Wildpflanzen langsamer wachsen, können sich viel mehr Vitalstoffe bilden als in kultivierten Aloe Vera-Pflanzen, so ist z.B. der Anteil des zentralen Wirkstoffs der Aloe, Acemannan, so wie der Gehalt von wertvollem pflanzlichen Protein fast doppelt so hoch. Aber nicht nur deshalb ist die Aloe Ferox der Aloe Vera überlegen. Als wild wachsende Pflanze, hat sie auch eine weitaus höhere Lebens- und Ordnungskraft als die kultivierte Aloe Vera.

Durch spezielle Verfahren, wie der Biophotonenanalyse (nach Prof. Dr. Popp), konnten Wissenschaftler nachweisen, dass die Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe von Wildpflanzen meist über 10 mal höher ist als bei herkömmlichen Anbauarten.

Die hohe Dauer der Sonneneinstrahlung, die langen Erntezyklen von 3-4 Jahren, eine schonende Ernte der unteren Blätter von Hand und der Aufwuchs im Verbund ihrer natürlichen Umgebung sorgen dafür, dass die Aloe Ferox ein breites, ganzheitliches und ausgewogenes Spektrum an lebenswichtigen Vitalstoffen bietet; sie enthält u. a.

  • Acemannan - eine wichtige langkettige Zuckerform, die im Erwachsenenalter dem Körper zugeführt werden muß. Allerdings kommt es in der Natur sehr selten vor, so z.B in Ginseng, Shitakepilzen und in hohem Maße in der wilden Aloe ferox. Aloe ferox hat wesentlich höhere Mengen an Acemannan als die Aloe Vera. Dieser Hauptwirkstoff lagert sich direkt in alle Zellmembranen ein, schützt die weissen Blutkörperchen und bildet mit ihnen in der Zelle einen Schutzwall gegen krankmachende Viren, Bakterien, Pilze und chemische Gifte
  • Natürliche Vitamine, darunter die Radikalenfänger A, C, E und B-Vitamine
  • Wertvolle essentielle Aminosäuren, für ein gesundes Zellwachstum
  • Enzyme wie Amylase, Lipase oder Bradykinase als Lebenskatalysatoren
  • Viele Mineralstoffe und Spurenelemente wie z.B. ein hoher Eisengehalt, Kalzium, Kaliumkarbonat, Magnesium, Mangan, Zink. Insbesondere auch durch den hohen Anteil von dem wichtigen Mineralstoff Eisen kann der Saft vorbeugend oder therapierend helfen, einer Blutarmut (Änamie) infolge Eisenmangels entgegenzuwirken.
  • Einige bekannte Wirkungen der Aloe ferox im Überblick:
  • Herabsetzung von Infektanfälligkeit und Steigerung der Immunabwehr, besonders auch in Verbindung mit Vit. C
  • Schnellere Wundheilungen nach Verletzungen, Operationen und Verbrennungen, besonders auch bei Sonnenbrand!
  • Linderung von Zahnfleischproblemen und Entzündungen der Mundschleimhaut
  • Unterstützende Behandlung bei Gelenkschmerzen, Rheuma und einigen Arthritis-Arten
  • Verzögerung der Zellalterung und hervorragender Schutz vor freien Radikalen
  • Schönheitspflege durch Verzögerung der Hautalterung

Hautpflege der besonderen Art

Das aus dem Blattinnern gewonnene Gel der Aloe Ferox hat die Fähigkeit, extrem gut in die Haut einzudringen. Die Wirkung der Aloe Ferox auf die Haut ist legendär und die eingelagerten Stoffe wirken entzündungshemmend, keimtötend, beruhigend und regenerierend. So wie sich die Aloe Ferox Pflanzen in ihrer natürlichen Umgebung vor dem Austrocknen schützen, wird der Haut Feuchtigkeit zugeführt und die natürliche Eigenfeuchtigkeit der Haut bleibt erhalten.

Überlieferungen belegen, das bereits die ägyptische Königin Nofretete vor mehr als 3000 Jahren die Pflanze für ihre Körperpflege nutze, ebenso die für ihre Schönheit bekannte Kleopatra. – Alexander der Große ließ die Wunden seiner Krieger mit dem Gel behandeln, die Rezeptur brachte die Blutungen schneller zum Stillstand und förderte die Wundheilung.

Das Aloe Ferox Gel wirkt besonders in den Hautschichten, die für die Zellbildung verantwortlich sind. Dadurch können sich nicht nur Hautalterung und Faltenbildung verzögern, die Wirkstoffe haben auch eine ausgezeichnete wundheilende Wirkung und sind eine rasche Hilfe bei den verschiedensten Hautproblemen, Unreinheiten und Akne.

Aloe Ferox-Saft aus der Kapregion von Südafrika

„Sie fragen mich nach dem Geheimnis der Kräfte, die mir während meiner langen Fastenperiode Kraft gaben? Es waren mein unerschütterlicher Glaube an Gott, mein anspruchsloses Leben und die wilde Pflanze Aloe, deren wohltuende Wirkung ich gleich bei meiner Ankunft in Afrika kennen lernte."

 Mahatma Gandhi in einem Brief

Ein hochwertiger Aloe Ferox-Saft sollte nur von wild wachsenden Pflanzen stammen, deren Blätter in einem traditionellem Verfahren sorgfältig von Hand gepflückt und weiterbehandelt werden. Durch eine spezielle Methode werden die unter der Blattoberfläche liegenden Bitterstoffe (Aloin und Emodin) entfernt und die Blätter anschließend schonend kalt ausgepresst, um die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören.

Reiner, kalt gepresster, nicht pasteurisierter Saft weist eine etwas gelartige Konsistenz aus. Dies ist durchwegs ein Gütezeichen, da filtrierte Säfte, Säfte aus Konzentrat, aus Pulver oder gar eventuell verdünnte Produkte dieses Gütezeichen nicht aufweisen. – Der reine Saft kann durch Zugabe geringster Mengen Zitronen- oder Acerolasaft lange haltbar gemacht werden.

Menschen mit Magen-Darm-Beschwerden, verschiedensten Allergien, Blutarmut durch Eisenmangel oder Übersäuerung, Diabetes und regelmäßig auftretenden Hautkrankheitsschüben (z.B. Psoriasis) oder Immunabwehrproblemen konsumieren den Saft regelmäßig – je nach Beschwerdebild in unterschiedlicher Menge – zur gewohnten Ernährung. Bei Bedarf kann reiner Ferox-Saft auch äußerlich aufgetragen werden.

Aloe Ferox bietet so eine effektive Möglichkeit, auf sanfte Art und Weise Stoffwechsel und das Immunsystem wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Hier empfiehlt sich eine über mehrere Monate andauernde Nahrungsergänzung mit dem Saft der Aloe Ferox.

Entschlackungskur im Frühling und im Herbst

Wer im Frühjahr seinen Körper einmal so richtig von überflüssigen Stoffwechselprodukten befreien möchte, hat dazu vielerlei Möglichkeiten, die bekannteste ist wohl das Heilfasten. Eine andere ist eine Aloe Ferox Saftkur. Sie wird über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen durchgeführt. Trinken Sie in den ersten 10 bis 14 Tagen täglich 200 ml Aloe Ferox Saft, danach 100 ml pro Tag. Die tägliche Menge sollte jeweils zur Hälfte ca. eine halbe Stunde vor dem Frühstück bzw. Mittagessen pur oder mit Fruchtsaft gemischt eingenommen werden. – Im Herbst bietet sich eine ähnliche Kur, zur Gesundheitsvorsorge und Stärkung des Immunsystems für die kalte Jahreszeit, an.

Achten Sie beim Kauf des Saftes darauf, dass es sich um 100% reinen, kalt gepressten, aloinfreien Saft handelt. Er sollte nicht pasteurisiert und frei von Konservierungsmitteln sein. Von Säften aus Konzentrat oder Pulver ist abzuraten, da die Wirkstoffe bei der Verarbeitung leider weitgehend verloren gehen. Aloe Ferox und Aloe Vera sind unter den weltweit etwa 400 Aloe-Arten die einzigen, die medizinisch und kosmetisch wertvoll sind. Die bekanntere Art ist die Aloe Vera, medizinisch wirkungsvoller und ökologisch wesentlich günstiger ist die Aloe Ferox.

Heute nutzen wir Heilkräfte dieser beiden besonderen Pflanzen, welche bereits seit mehreren tausend Jahren überliefert sind und die Menschen in alten afrikanischen und asiatischen Kulturen schon lange erfolgreich anwenden!

Beide Pflanzen haben für den Menschen ungemein wichtige Wirkstoffe, deren Heilmechanismen noch längst nicht vollständig erforscht und auch weiterhin wissenschaftlich untersucht werden.

Weitere Infos beim Autor: 

 

Carlo G. Reßler

Heilpraktiker & Vitaltrainer

www.samadhi-bad.de

www.animawell-shop.ch

 

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Quelle: BALANCE 3/2004

 

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