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Die Original Bach-Blüten

Was wollte Dr. Edward Bach wirklich?

 

„Wahre Gesundheit ist gleichbedeutend mit Zufriedenheit und Glück“

Befreie Dich Selbst, 1932: Dr. Edward Bach

Vielleicht gibt es nicht mehr viele Menschen, die noch glauben, dass Bach-Blüten an Bächen wachsen, aber manche wissen vielleicht nicht, dass Dr. Edward Bach (1886 - 1836) ein durchaus anerkannter und angesehener Arzt, mit abgeschlossener schulmedizinischer Ausbildung war.

Seine jahrelangen Erfahrungen und Erlebnisse führten ihn zu der Überzeugung, dass die Ursache körperlicher Erkrankungen in unserem Inneren und somit in unser aller Hand liegt. Ein Gedanke, der heute gar nicht so abwegig klingt. In seiner Praxis stellte er immer wieder fest, dass Persönlichkeit und Temperament einen wichtigen Einfluss auf das Krankheitsbild seiner Patienten hatten. So kam er zu dem Ergebnis, dass die negativen Charakterzüge einer Persönlichkeit, seelische Unstimmigkeiten und negative Lebenseinstellungen die Auslöser für Krankheiten sind.

1929 konnte er nach seinen Forschungen an einem bakteriologischen Institut die Sieben Bach Nosoden der Öffentlichkeit vorstellen. Das sind homöopathisch aufbereitete Schutzstoffe aus krankheitserregenden Substanzen, vergleichbar mit Impfstoffen.

Damals schrieb er: „Ich wünschte, ich könnte Ihnen bereits heute statt der sieben Bakteriengruppen sieben Heilpflanzen vorstellen.“

Trotzdem war der Erfolg beachtlich und die Nosoden, noch heute im Gebrauch, fanden großen Anklang auch bei orthodoxen Medizinern.

1930, nach fast 20 jähriger erfolgreicher ärztlicher Laufbahn, gab er seine gut gehende Praxis in  London auf und konzentrierte sich auf die Suche nach Pflanzen, die „Unstimmigkeiten“ in Denk- und Verhaltens-Mustern ausbalancieren, indem sie die dahinter stehenden positiven Eigenschaften stärken.

Obwohl er von Samuel Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, sehr inspiriert war und durch seine Tätigkeit in einem homöopathischen Krankenhaus viel Erfahrung gesammelt hatte, bereitete er seine Präparate schließlich nicht mehr homöopathisch auf, da sie nach einem anderen Prinzip wirken.

Körperliche Krankheits-Symptome sind  bei der Anwendung der Bachblüten nicht von Bedeutung. Was einzig zählt, ist die emotionelle Verfassung. Bei dem Bach-Blüten-System handelt es sich deshalb nicht um „Gleiches heilt Gleiches“, gut anwendbar im körperlichen Bereich, sondern ein Grundsatz ist die „Polarität“: Wie Tag und Nacht oder die zwei Seiten einer Münze, verbirgt sich hinter z.B. großem Hass auch die Fähigkeit zur großer Liebe. Indem wir unsere natürliche Gemütsruhe mit Hilfe der Bach-Blüten wieder herstellen, fühlen wir uns emotionell ausgeglichen und gelassen.

„Zufrieden und glücklich“ hätte Dr. Bach gesagt. So unterstützen wir unser Abwehrsystem, denn die Hauptzellen des Immunsystems, die T-Lymphozyten, empfangen nicht nur Signale aus dem körperlichen sondern auch aus dem seelischen Bereich. Experimente bewiesen, dass diese Signale Auswirkungen auf die verschiedenen Faktoren der körperlichen Abwehr haben. Das heißt, dass das, was wir selbst erleben – auch an emotional bedeutsamen Ereignissen und je nach dem, wie wir ihnen begegnen – psychische und neurobiologische Spuren hinterlässt, die physisch krank machen können. Wenngleich Bach-Blüten oft in Krankheitsfällen von Medizinern eingesetzt werden, spielen sie eine weit wichtigere Rolle in der Vorbeugung von Krankheiten. Sie bringen den emotionalen Bereich ins Gleichgewicht, bevor sich Krankheiten manifestieren können. Die von Stressgeplagten und Ausgebrannten überfüllten Wartezimmer vieler Ärzte zeugen davon, wie sich  Krankheiten im körperlichen Bereich manifestieren können. Gerade dieses wollte Dr. Bach verhindern, indem er der Öffentlichkeit sowohl das Heilmittel als auch das Wissen um die Möglichkeit zur Selbsthilfe an die Hand gab. Er setzte sogar seine Approbation auf’s Spiel, als er bei der Ärztekammer nur „qualifizierte“ Mitarbeiter zu beschäftigen vehement ablehnte. Auf die Androhung des Entzugs seiner Approbation schrieb er an den Präsidenten der Ärztekammer im Januar 1936: „(...Wie bereits mitgeteilt) betrachte ich es als eine Pflicht und als ein Privileg des Arztes, Kranke wie Gesunde zu lehren, sich selbst zu heilen. Ich stelle daher Ihr weiteres Vorgehen ganz in Ihr Ermessen.“

Die Androhung, Dr. Bach die Approbation zu entziehen, wurde noch eine Zeit lang aufrecht erhalten, doch letzten Endes wurde er nie aus der Ärztekammer ausgeschlossen.

Die Bach-Blüten sollen die Schulmedizin oder einen erforderlichen Arztbesuch nicht ersetzen, sondern vorbeugen. Sie vertragen sich jedoch mit jedem Medikament, sowohl mit pharmazeutischen allopathischen Präparaten als auch mit homöopathischen Hochpotenzen.

Ungefährlich und frei von unerwünschten Nebenwirkungen bilden die 38 Bach-Blüten ein einfach zu handhabendes System auch für die Selbstbehandlung. Sie unterstützen die Entfaltung und Stabilität der Persönlichkeit und den Umgang mit z.B. Angst, Unsicherheit, Ungeduld, Eifersucht, etc. 

Bedenken bei der Auswahl der Blüten erübrigen sich, da eine falsch ausgewählte Blüte oder Blütenmischung sich durch das Fehlen jeglicher Wirkung äußert und nicht durch negative Symptome. Wird eine seelische Verfassung oder ein Denkmuster missgedeutet (und deshalb nicht vorhanden), kann die ausgewählte Blüte sich nirgends „einklinken“, und der Mensch bleibt unempfänglich für ihre Wirkung. 

Die Beschreibungen der 38 Blüten hat Dr. Bach von Dr. Bach in dem schlichten Band „The Twelve Healers and other Remedies“ (Die 12 Heiler und andere Heilmittel: 1936) zusammengefasst.  Vom Bach Centre gibt auch eine Stichwortliste der Beschreibungen, die – als Gedankenstütze – bei der Auswahl der Blüten hilfreich ist.

„Jede wahre Heilung hat das Ziel, dem Patienten zu helfen, seine Seele, sein Denken, seinen Körper in Harmonie zu bringen. Das kann er nur selbst tun, wenngleich Rat und Hilfe eines fachkundigen Mitmenschen ihn sehr dabei unterstützen können. (Dr. Edward Bach „Ihr leidet an Euch Selbst“;1931). Daher sollte man bei der Suche nach einem professionellen Berater stets darauf achten, dass er seine Arbeit im Sinne von Dr. Bach versteht und Hilfe zur Selbsthilfe anbietet.

Die beliebtesten und bekanntesten Original Bach-Blüten sind die Notfall-Tropfen, „Rescue Remedy“. Sie sind die einzige fertig zusammengestellte Mischung in dem von Dr. Bach konzipierten System und beruhigen die Psyche in besonderen Stress-Situationen. Als ständiger Begleiter für den möglichen Notfall finden sie in jeder Tasche oder Hausapotheke Platz.

Wie es der Name schon zum Ausdruck bringt, handelt es sich bei „Rescue Remedy“ um Notfalltropfen. Obwohl ihre häufigere Einnahme zwar keine unerwünschten Nebenwirkungen hat, sind sie für den ständigen Gebrauch eigentlich nicht gedacht. Hier empfielt es sich, eine individuelle Mischung zusammenzustellen.

Einzeln oder als Mischung – die Original Bach-Blüten sind ein wundervoller Begleiter in jeder Lebenslage.

 

„Diese Methode verlangt keine wissenschaftlichen Vorkenntnisse, sondern nur Verständnis und Mitgefühl für den Menschen, und diese Voraussetzungen bringt fast jeder von uns mit.“

Dr. Edward Bach 1936, öffentlicher Vortrag in Wallingford

Patricia Reeve De-Becker

Patricia Reeve De-Becker BFRP (Bach Foundation Registered Practitioner) ist Engländerin und offizielle internationale Ausbildungs-Trainerin. Sie bietet Beratungen und Vorträge in Köln an sowie das internationale Bachblüten-Ausbildungsprogramm, anerkannt und zertifiziert von der Dr. Bach Foundation, England.

Weiter Infos unter:

Tel. 0221 / 94849-04 · Fax -03 

www.bachblueten.kalender.ms

e-Mail: praxis@originalbachblueten.de  www.originalbachblueten.de

Quelle: BALANCE 4/2004

 

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