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Startseite > Themen > gesund leben > Erkältungen Der kühle Kick bei ErkältungenDie kalte Jahreszeit nähert sich und mit ihr die Angst vor Erkältungen. Die „lästige“ Auszeit dient der Selbstreinigung des Organismus und hält uns langfristig gesund und fit. Bei Verkühlungen aber gibt Kampfer den richtigen Kick. Großputz im OrganismusErkältungskrankheiten sind in der Regel Reinigungsmaßnahmen des Körpers, um sich von alten Schlacken oder lieblosen Verhaltensweisen, die einen innerlich vergiften, zu befreien. Der Körper öffnet seine Schleusen: die Lunge wird von altem Ballast freigehustet, die Nase läuft und die Haut heizt sich auf, um sich frei zu schwitzen. Unterdrücken oder AusheilenNicht alle gängigen Therapien unterstützen die Selbstheilungskräfte des Körpers, viele unterdrücken die natürlichen selbstregulierenden Heilungsprozesse im Organismus. Damit verspürt der Patient zwar kurzfristig ein Abklingen der Symptome, aber der Körper wurde um die Möglichkeit der Selbstreinigung gebracht, der Heilungsprozess war noch nicht zu Ende. Vielmehr brachte das Nasenspray die Schleimhäute vorzeitig zum Abschwellen, der Hustensaft unterdrückte den Hustenreiz, die Schmerztablette überdeckte den Schmerz in den Nebenhöhlen, das Fieberzäpfchen oder ein ganz banaler Wadenwickel senkten die Körpertemperatur – selbst einfache Hausmittel können unterdrücken, wenn sie unsachgemäß anwendet werden. Chronischen Krankheiten vorbeugenAlles, was gegen die Selbstheilungsversuche des Organismus wirkt, verursacht kurz- und langfristig Schäden, denn anstatt sich zu reinigen und zu erneuern, wird der Körper die alten Schlacken nicht los, sondern muss sie wieder ins System einbauen und bis zur nächsten Gelegenheit verstauen. Deshalb flackern Erkältungen, die nicht richtig ausheilen konnten, häufig wieder auf. Der Körper ist ein treuer Diener. So lange er kann, wird er jeden Versuch starten, die angehäuften Giftstoffe wieder loszuwerden. Schließlich reduziert sich die Lebensqualität erheblich, wenn die Schlacken überall herumliegen und den reibungslosen Ablauf im Organismus behindern. Der Körper, immer wieder daran gehindert, sich zu reinigen, ist mit alten Schlacken so überhäuft und belastet, dass er sich neue Ventile schafft, um sich zu befreien. Nicht selten entstehen auf diese Weise chronische Krankheiten. Erkältungskrankheiten sind oftmals HeilreaktionenDeshalb ist die beste Gesundheitsvorsorge – sowohl kurz- als auch langfristig, – die Selbstheilungsprozesse des Körpers zu fördern. Diese Behandlungsmethoden tragen zu einer schnellen, komplikationslosen und dauerhaften Heilung bei. Hier ist die Homöopathie die ideale Therapie, denn sie ist absolut sanft, sicher und nebenwirkungsfrei. Sie führt den Menschen zur Erkenntnis, wie er sich in die krankhafte Situation hineinmanövriert hat und zeigt ihm den Weg aus der Misere. Anstatt Symptome zu unterdrücken, hört der Homöopath genau hin, bis er erkennt, in welchem Stadium der Selbstheilung sich der Organismus gerade befindet. Wichtig ist dabei zu verstehen, dass die sogenannten Erkältungskrankheiten sehr oft keine eigentlichen Krankheiten sind, sondern notwendige Heilreaktionen des Körpers. Die homöopathische Therapie und eine leichte Kost (viel Gemüse und Obst) oder Fasten unterstützen den Körper dabei, den Reinigungsprozess effektiver zu bewerkstelligen und dadurch auf dem schnellsten Wege wirklich gesund zu werden. Erkältungskrankheiten entstehen, wie es der Name verdeutlicht, durch eine Verkühlung. Man hat sich der Kälte ausgesetzt, verkühlt. Ein gesunder Organismus ist in der Lage, mit einer vermehrten Wärmeproduktion auf die Kälte zu reagieren, ein angeschlagener resigniert und erkrankt. Wird nun in dieser ersten Phase der Verkühlung Kampfer oder auf lateinisch Camphora, dies ist auch die homöopathische Bezeichnung für das Mittel, eingenommen, erzeugt dies kurzfristig einen Kälteschock. Dieser ist genau der richtige Reiz, um den Körper anzuregen, aus seiner Reaktionslosigkeit zu erwachen. Probieren Sie es einmal aus! Geben Sie einen Tropfen Kampfertinktur auf etwas Zucker oder ein halbes Glas Wasser. Wenn Sie das Glas austrinken oder den Zucker essen, werden Sie die kühlende Wirkung des Kampfers spüren. Als Reaktion auf den Kampfer erwärmt sich nun der Körper. Jetzt haben Sie bereits für den Ernstfall geprobt. Sobald Sie die ersten Zeichen einer Verkühlung bei sich bemerken, trinken Sie etwas Kampferwasser, und Sie werden erleben, dass die gefürchtete Erkältung ausbleibt! Sie dürfen allerdings noch keine richtige Erkältung haben, dann ist die Zeit von Kampfer abgelaufen. Doch wenn Sie so richtig durchgefroren sind und nun extrem empfindlich auf kalte Luft reagieren, ist in der Regel eine Erkältung unausweichlich. Dies ist genau der richtige Zeitpunkt für Kampfer! Sie werden nach einigen Anwendungen höchstwahrscheinlich feststellen, dass Ihre starke Erkältungsanfälligkeit viel weniger wird. Was ist Kampfer?Camphora wird durch Wasserdampfdestillation aus dem zerkleinertem Holz des Kampferbaumes gewonnen. Kampfer ist ein stark riechendes ätherisches Öl. Wenn sie einen Tropfen in ein Glas Wasser geben, löst dies eine heftige Reaktion aus. Kinder haben viel Freude an diesen kleinen Experimenten. Kampfer schützt Pflanzen vor Frostschäden Mit Kampferwasser können Sie auch Ihren Balkonpflanzen helfen, wenn diese einmal etwas Frost abbekommen haben. – Geben Sie 5 Tropfen Kampfertinktur auf einen Liter kaltes Wasser und gießen Sie damit Ihre angefrorenen Schützlinge. Es funktioniert! Sie tauen wieder auf. Sie dürfen die Pflanzen nur nicht in die Wärme stellen, sondern möglichst kühl halten, ohne dass Sie Schaden nehmen. Nach und nach können Sie sie dann an wärmere Temperaturen gewöhnen. Carola Lage-Roy und Ravi Roy Literaturhinweis: Homöopathischer Ratgeber „Erkältungskrankheiten“ von Ravi Roy und Carola Lage-Roy, Lage & Roy Verlag Murnau-Hagen Tel. 08841-4455, Fax 08841-4298
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