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Die Windpockenimpfung

Der neue Goldesel der Impfstoffhersteller

Wir alle kennen Windpocken als harmlose Kinderkrankheit, die fast alle Mädchen und Jungen irgendwann durchmachen, viele sogar symptomlos. Trotzdem sollen nun sämtliche Neugeborenen dagegen geimpft werden: Ein Experiment mit ungewissem Ausgang.

Wussten Sie, dass...

 1.   diese Impf-Empfehlung der STIKO auf einer Studie beruht, die von einem der maßgeblichen Hersteller des Windpockenimpfstoffs finanziert wurde und nachweislich von Fehlern und Übertreibungen strotzt? Und dass die Details dieser Studie geheim gehalten werden?

 2.   für die Zulassung des Impfstoffs der Nachweis des Nutzens nicht an der tatsächlichen Immunität, sondern am Nachweis von Antikörpern gemessen wird?

3.    die Zulassungsbehörde für Impfstoffe die genauen Zulassungskriterien (Risiko-Nutzen-Analyse) als Betriebsgeheimnis des Impfstoffherstellers ansieht?

4.    nahezu jeder Mensch – meistens symptomlos – die Windpocken durchlebt?

5.    es in den USA, wo schon länger gegen Windpocken geimpft wird, trotzdem zu Epidemien kommt? Und man sich dies dadurch erklärt, dass sich die angebliche Wirkung der Impfung abschwächt, je seltener der Kontakt zu natürlichen Windpockenviren wird und und man deshalb in Zukunft wahrscheinlich immer öfter wird impfen müssen?

6.    Experten eine Epidemie der oft schwer verlaufenden Gürtelrose als Folge der Impfung befürchten?

7.    geimpfte Kinder 6 Wochen lang mit Impfwindpocken ansteckend sind und keinen Kontakt zu Schwangeren oder – bei fehlendem Nestschutz – Neugeborenen haben sollten?

8.    die Impfstoffe u.a. Antibiotika, Fremdeiweiße, Milchzucker, Zuckeraustauschstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Abführmittel und Dünger enthalten und bei entsprechender Sensibilität z.B. schwere Allergien auslösen können?

9.    die Impfung neben leichten Nebenwirkungen z.B. auch schwere allergische Schocks, Hirnentzündung, Gürtelrose, Persönlichkeitsveränderungen, Lähmungen, Krämpfe, oder schwere Hautkrankheiten verursachen kann? Und dass in den USA 14 Todesfälle im Zusammenhang mit der Windpocken-Impfung gemeldet wurden? 

10.   impfende Ärzte in der Regel nicht in der Lage sind, Impfschäden zu erkennen, geschweige denn, sie zu behandeln?

Bisher wurde die Impfung gegen Windpocken nur besonderen Risikogruppen empfohlen. Seit August 2004 empfiehlt jedoch die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut (RKI) die Windpockenimpfung für sämtliche Babys. Die STIKO-Mitglieder werden von der Bundesgesundheitsministerin berufen und sind, wie das RKI selbst, nur ihr gegenüber verantwortlich.

Da eine Impfung im Einzelfall erhebliche Risiken mit sich bringen kann, von heftigen Impfreaktionen über dauerhafte Impfschäden bis hin zu Todesfällen, ist es äußerst wichtig, dass die STIKO-Mitglieder völlig objektiv und unabhängig von der Pharmaindustrie agieren und entscheiden. Dass dem wirklich so ist, stellen impfkritische Elternverbände schon länger in Frage. Tatsächlich waren zwei STIKO-Professoren unmittelbar an der von einem Impfstoffhersteller finanzierten Windpockenstudie beteiligt, die als Begründung für die neue Impfempfehlung herangezogen wird.

Diese Studie hat es in sich: Etwa 1.400 Ärzte wurden angerufen und sollten aus ihrer Kartei 5 Windpockenfälle heraussuchen, deren Vorname durch einen Zufallsgenerator bestimmt wurde. Unter diesen Ärzten winkten 91 % von vornherein ab, die meisten vermutlich deshalb, weil für sie Komplikationen bei Windpocken kein Thema war. Die insgesamt erfassten 1334 Fälle stammen von den restlichen 9 % der Ärzte, die sich zur Teilnahme bereit erklärten.

Aus diesen ausgewählten Fällen wurde nun hochgerechnet, dass fast 6 % aller Windpockenerkrankungen in Deutschland mit Komplikationen verlaufen. Diese Zahl dient auch als Begründung für die Notwendigkeit der Impfung. 

Dies ist statistisch gesehen ein derart grober Unfug, dass man es kaum glauben will: Untersuchungen haben gezeigt, dass fast 100 % aller Kinder bis zum Alter von 17 Jahren die Windpocken auf natürliche Weise durchmachen, viele davon ohne jedes sichtbare Symptom. Da Eltern nur in besonderen Fällen mit ihrem Windpocken-Kind zum Arzt gehen, kann die Studie natürlich die problemlosen Erkrankungen gar nicht erfassen. Zudem ist anzunehmen, dass den befragten und besonders impfmotivierten Ärzten in erster Linie schwer verlaufene Fälle im Gedächtnis hängen geblieben waren.

Das Ergebnis der Studie ist völlig überzogen und unrealistisch. Entsprechend verringert sich der angeblichen Nutzen der Impfung. Dazu kommen noch zahlreiche Nebenwirkungen bis hin zu Gehirnentzündungen und Gürtelrose. In den USA, wo schon länger gegen Windpocken geimpft wird, wurden insgesamt 14 Todesfälle in Verbindung mit der Impfung gemeldet. Experten befürchten regelrechte Gürtelrose-Epidemien als Folge einer allgemeinen Windpocken-Durchimpfung.

Leider werden die weiteren Details der Studie geheim gehalten und Anfragen nicht (mehr) beantwortet: Offensichtlich hat man hat etwas zu verbergen.

Langsam formiert sich Widerstand: Die Krankenkassen wollen die Kosten der Impfung nicht übernehmen. Zu groß sind die Zweifel an der Seriosität der Studie. Mehr als 200 Kinderärzte unterstützen bislang den sog. „Augsburger Appell“, in dem u.a. eine Neubewertung der Impfempfehlung und Offenlegung von Interessenskonflikten der STIKO-Mitglieder verlangt wird. „Sobald das Ziel von insg. 1000 Unterschriften erreicht ist, werden wir sie in Berlin der Bundesgesundheitsministerin persönlich übergeben“, kündigt Angelika Kögel-Schauz an. Sie ist die Vorsitzende der Elterninitiative „Impfaufklärung e.V.“ und Mitinitiatorin des Augsburger Appells und hatte in akribischer Recherche den Betrug mit der Windpockenstudie als Erste aufgedeckt. Sie rät allen Eltern, sich vor einer möglichen Impfung möglichst ausführlich über das Für und Wider zu informieren und vor allem die Beipackzettel mit den möglichen Nebenwirkungen zu studieren.

Hans Tolzin

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

http://www.impfkritik.de/windpocken

Dort ist u.a. der „Augsburger Appell“ und ein ausführlicher Artikel von Angelika Kögel-Schauz zu finden, incl. detaillierter Quellenangaben. Wer keinen Internetzugang hat, kann den Artikel, der im impfkritischen Monatsmagazins „impf-report“ erschienen ist,  kostenlos beim Verlag bestellen:

Tolzin-Verlag, Im Wäldle 2,
D-70771 Leinfelden-Echterdingen,
Fon 0711/75857202
Fax 0711/9905197
info@tolzin-verlag.de

 

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Quelle: BALANCE 1/2005

 

 

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