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Startseite > Themen > Psychologie/Lebenshilfe > Lebensschule Lebensschule für KinderStellen Sie sich einen Garten vor mit Tausenden von Blumen. Nur eine einzige Blume blüht. Würden Sie den Gärtner da einen Gärtner nennen? Denn diese eine Blume scheint nicht wegen des Gärtners, sondern trotz ihm zu blühen. Diese Blume hat es geschafft, all die „Behandlungen“ zu überstehen, sie konnte sich trotzdem entfalten und werden, wozu sie gekommen ist zu sein. In Analogie zu diesem Bild stellt sich die Frage: Wie wenige Kinder überstehen die „alte Schule“ so wie diese eine Blume? Jedes Kind ist ein Original und muss als solches geachtet und „behandelt“ werden. Herkömmliche Schulen erstellen Kopien, aber als Kopie zu leben, unbewusst und mechanisch, heißt, sein Leben zu verfehlen. Kinder sind frei, klar, lebendig und wahrhaftig. Wir müssen den Kindern nicht beibringen zu leben, denn sie leben ja noch. Wir müssen sie nur davor schützen, dass sie so werden wie wir, so dass sie es wagen, eigene, neue Wege zu beschreiten und leben dürfen als “sie selbst”. Kinder brauchen vor allem deshalb eine Lebensschule, damit sie nicht die gleichen Lebensfehler machen, die Millionen Menschen vor ihnen gemacht haben. Natürlich haben wir schöne Worte wie Erziehung, aber Erziehung findet eigentlich gar nicht statt, denn Kinder machen alles nach. Auch wenn das, was sie im Leben vorfinden, nicht „stimmt“, machen sie es dennoch nach, obwohl es andere Möglichkeiten gegeben hätte. Was gebraucht wird, ist immer wieder Erinnerung an das Wesentliche, nämlich an das Wesen(tliche) des Kindes, seine wahre, wirkliche Natur. Dann besteht auch die Chance für das Kind, ein Leben zu leben, das ihm wahrhaft entspricht. „Pauke, alles ist zu deinem Besten, später wirst du wissen, wofür du es brauchst...“ so oder so ähnlich wurden wir alle in der Schule belehrt, „nicht für die Schule lernst du, sondern für’s Leben. Wenn Sie heute zurückschauen, was haben Sie in Ihrer Schulzeit wirklich für Ihr Leben gelernt? In Biologie lernen wir alles über die Funktion der Lunge, aber dieses Wissen verändert kaum einen Schüler, denn über 90 % der kleinen und großen Menschen atmen falsch – trotz einer guten Note in Bio! Im Musikunterricht lernen wir, welche großen Musiker es in der Geschichte gab, aber fast niemand singt sein eigenes, ursprüngliches Lied im Leben. Unsere Kinder lernen Fakten, die man in jedem Lexikon, in jeder Suchmaschine finden kann. Die wichtigen Dinge des Lebens aber, zum Beispiel wie man Probleme löst, Krisen bewältigt, Ziele sicher erreicht, das lernen unsere Kinder in der Schule nicht. Durch eine Befragung von 500 Schülern im Alter zwischen 13 und 18 Jahren wurden folgende Bedürfnisse bei unseren Schülern festgestellt: Das ‚negative Selbstbild’ aufzulösen stand an erster Stelle im Wunschkatalog, gefolgt von ‚Schwächen in Stärken verwandeln’‚ eigene Visionen’ finden und ‚innere Begrenzungen erkennen und loslassen zu lernen’. Als ideale Schule wurde eine Zukunftsvision kreiert, die auf das wirkliche Leben vorbereiten sollte. Fächer wie ‚Zukunftsdesign’, ‚Konfliktlösung’ oder ‚Stressmanagement’ und dazwischen Einheiten der Meditation sollte es geben. Schule von heute ist von gestern oder: Wem nützen Brücken ins Nichts?Das Lernen in der Schule ist zu sehr mit Wissen verknüpft worden. Psychologen haben festgestellt, dass jedes Kind intelligent ist, bis es in die Schule kommt. „Normale Schulen“ entfernen uns aus der Wirklichkeit, sie gehen am wirklichen Leben und den Bedürfnissen des Einzelnen vorbei. Immer noch werden die Schüler nach starren Lehrplänen unterrichtet und mit totem Wissen voll gestopft, es werden sinnlose Informationen auswendig gelernt – und bitteschön Wort für Wort – für eine gute Note, nur um sie anschließend wieder zu vergessen. „Robert, was tust Du? Lernst Du etwas?” – „Nein, Herr Lehrer, ich höre Ihnen zu!” Kaiser Hadrian hat einmal gesagt: „Unser Hauptfehler liegt in dem Versäumnis, die in einem Menschen vorhandenen Tugenden zu fördern. Stattdessen verlangen wir von ihm Tugenden, die er nicht hat.” – Und obwohl das heutige Schulsystem von gestern ist, hat es diese Erkenntnis von „vorgestern” nicht berücksichtigt. Die folgende Geschichte beschreibt das deutlich. Die Schule der Tiere ... eine nur allzu menschliche GeschichteTatort Klassenzimmer: Eines Tages versammelten sich ein Hase, eine Amsel, ein Eichhörnchen, ein Fisch und ein Aal im Wald zu dem Zweck, eine Schule zu gründen. Sie bildeten einen Schulrat und ein jeder brachte seine Vorstellungen ein. Der Hase forderte, dass Schnelllauf in den Lehrplan aufgenommen werden müsse, die Amsel bestand darauf, dass Fliegen zum Lehrplan gehöre, das Eichhörnchen meinte, senkrechtes Bäumekettern sei absolut wichtig und der Aal bestand darauf, dass das Löcher-in-die-Erde-Bohren als Fach aufgenommen müsse. Sie nahmen alle diese Fächer und Disziplinen in den Lehrplan auf und erklärten es zur Regel, dass jedes Tier alle Fächer belegen müsse. Obwohl der Hase ein Sehr Gut im Schnelllauf bekam, stellte sich heraus, dass er ernsthafte Probleme hatte, senkrecht auf Bäume zu klettern. Er fiel immer sofort hintenüber. Nach kurzer Zeit war er von den vielen Gehirnerschütterungen geistig nicht mehr auf der Höhe und konnte auch nicht mehr so gut laufen. Anstatt einer Eins im Laufen bekam er jetzt eine Vier und natürlich nach wie vor eine sechs im Bäumeklettern. Die Amsel war ausgezeichnet im Fliegen, aber wenn es darum ging, Löcher in die Erde zu bohren, brach sie sich den Schnabel und verletzte ihre Flügel. Bald bekam sie nur noch eine Vier im Fliegen, eine sechs im Löcher in die Erde bohren und beim Schwimmen erging es ihr ganz schlecht. Die Moral von der Geschichte ist, dass der geistig minderbemittelte Aal als Klassenbester wurde, weil er alles halbwegs richtig machte. Aber die Lehrer waren zufrieden, weil ein jeder sämtliche Fächer belegt hatte und nannten es Allgemeinbildung.
Unsere alte Erziehungsstruktur zollt dem Individuum nicht den geringsten Respekt, sondern zwingt alle in ein bestimmtes Muster. Dieses Muster mag zufällig für ein paar Menschen passend sein, die Mehrzahl aber geht unter und daran zugrunde. Bald gewöhnt man sich daran und daraus wird eine Lebensphilosophie des Kompromissemachens, denn man verlernt immer mehr, an sich selbst und an seine eigene Vision vom Leben zu glauben. Stattdessen strebt man danach, seine Wünsche und Ziele den üblichen „Marktwerten” anzupassen. Kinder sind offen, klar und mutig. Doch je älter sie werden, desto mehr sammeln sie Unsicherheiten, Zweifel und Widerstände an und verlieren Ihre Ziele und Ideale irgendwo auf dem Weg zum Erwachsen-Sein. Das nennen wir dann „Entwicklung“. Und genau das führt später im Leben oft dazu, dass viele Menschen tagtäglich Dinge tun, die sie nie tun wollten oder Berufe wählen, die gar nicht zu ihnen passen. Eine Vision: Lebensschulen für KinderMarco Leonardo entwickelte sich nach einer handwerklichen Lehre zum Unternehmensberater und Motivationstrainer. Als Gründer mehrerer erfolgreicher Firmen mit zuletzt über 150 Mitarbeitern verließ er dann den Weg von Karriereleiter und Geschäftsidealen. Er besuchte viele Länder und sammelte in seinen Studien und auf seinen Reisen praktische Einsichten und Erkenntnisse. Diese gibt er seit über 10 Jahren in Seminaren an Jugendliche und Erwachsene weiter und motiviert sie, bewusst zu leben und sie selbst zu sein. Jetzt verwirklicht er seine Vision von Lebens-Schulen für Kinder und sucht Gleichgesinnte, die es Kindern ebenfalls ermöglichen wollen, wirklich für das Leben zu lernen und so ihre individuelle Lebensvision erfolgreich zu verwirklichen. Menschen, die sich angesprochen fühlen, sind aufgerufen, das Projekt aufzugreifen und weiterzuentwickeln, einen Verein oder eine Gruppe gründen, die es unseren Kindern ermöglicht, eine Lebensschule besuchen zu können. Marco Leonardo und der Verein Lebensschule e.V. unterstützen Sie dabei. Marco Leonardo
Tel 0340-6612460 Wer dieses Projekt finanziell unterstützen will, dem sind beim Spendenkonto 33001305, BLZ 80053572 SSK Dessau keine Grenzen gesetzt (steuerlich absetzbar).
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