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Startseite > Themen > Alternative Therapien > EFT EFTEin neuer Zweig der Psychotherapie macht zunehmend Furore: die so genannte „Energetische Psychotherapie“. EFT (eine Abkürzung für Emotional Freedom Techniques™) ist einer ihrer Ableger und verspricht etliches, was in der Welt der Psychotherapie als unantastbares Gesetz gilt, in einem neuen Licht erscheinen zu lassen. Auf dem Gebiet der emotionalen Heilung gibt es Methoden, die bei einigen Menschen zu versagen scheinen. Die „Behandle-die-Erinnerung-Methode“ bei konventionellen Psychotherapien ist eine davon und bringt in zahlreichen Fällen nicht die erwünschte Wirkung. Emotionale Wunden schmerzen weiter und können nicht heilen, solange sie nur mit Redekuren behandelt werden. EFT ist eine Hoffnung für all jene, bei denen die klassischen Verfahren gar nicht oder nur unzureichend geholfen haben und die das Gefühl haben, trotz jahrelanger psychologischer Arbeit ist emotional alles beim Alten geblieben. EFT ist eine energetische BehandlungstechnikEFTler gehen davon aus, dass die Wurzeln vieler negativer Emotionen im Energiesystem des Körpers verankert sind. Solange das Energiesystem eines Menschen unbehandelt bleibt, findet auch keine dauerhafte Veränderung statt. EFT stützt sich auf das Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin über die Akupunkturmeridiane und Aussagen der Quantenphysik, nach denen alles, letztlich auch Materie aus Energie (Geist) besteht. Bei EFT handelt es sich um eine für die Selbstbehandlung leicht zu erlernende Akupressurtechnik, d.h. eine Akupunktur ohne Nadeln. Dabei werden in einer festgelegten Reihenfolge die Hauptenergiemeridiane des Körpers, z. B. am Auge und an den Händen, mit den Fingerspitzen beklopft, während man sich mental auf das zu lösende Problem einstimmt. Dadurch werden Störungen und Blockaden im Energiesystem ausgeglichen und der emotionale Stachel eines Problems wird gezogen. Vergangene Erlebnisse können nicht rückgängig gemacht werden. Verändert werden kann allerdings die emotionale Reaktion auf eine Erfahrung. Genau das leistet EFT. EFT ist daher auch eine sanfte, tränenlose Traumatherapie (TTT = Tearless Trauma Therapy). Das Trauma kann ohne Wiedererleben aufgelöst werden. Gary Craig, der „Erfinder“ von EFT, belegt dies eindrucksvoll durch seine Behandlung von Vietnamveteranen, die an einer posttraumatischen Belastungsstörung litten und erzielte damit vergleichbare Wirkungen wie EMDR, eine andere wirksame Form der Traumatherapie. Die Durchführung einer Traumatherapie bedarf in jedem Fall professionellen Beistand. Ebenso sollte bei komplexen seelischen Problemen ein erfahrener EFT-Therapeut hinzugezogen werden. Selbst therapieresistente Angststörungen und Depressionen können mit EFT oft gut beeinflusst werden. Darüber hinaus kann EFT bei Selbstwertproblemen, Stress, Übergewicht, Raucherentwöhnung, Phobien, Schuld- und Schamgefühlen, chronischen Schmerzen, funktionellen körperlichen Beschwerden, Schlafstörungen, Liebeskummer oder Lern- und Leistungsblockaden helfen. Statistisch gesehen erzielen ca. 80% der EFT-Anwender eine Verbesserung ihrer Situation. In vielen Fällen ist die Wirkung rasch und dauerhaft zu spüren. Die Entstehungsgeschichte von EFTDie Wurzeln von EFT reichen zurück in die Kinesiologie und sind eng verbunden mit den Namen der amerikanischen Psychiater John Diamond und Roger Callahan. Beide waren in den 1970er Jahren stark frustriert von ihrer Arbeit als Psychotherapeuten, da sie ihre Methoden als unwirksam empfanden. Sie gerieten in eine tiefe persönliche Sinnkrise, weil ihre enorm langen und kostspieligen Therapien in keinem Verhältnis zum erzielten Ergebnis standen. Die Klienten fühlten sich immer noch schlecht und wurden immer wieder rückfällig. Ganz unabhängig voneinander besuchten Diamond und Callahan kinesiologische Seminare und entwickelten daraus jeweils ihre eigene „Energiemeridian-Therapie“, die sie mit großem Erfolg bei ihren Klienten einsetzen. Mit TFT™ (Thought Field Therapy) gelang es Callahan in einigen Fällen, Menschen in nur einer Sitzung von einer Phobie zu befreien. Die Wirkung von TFT ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien untermauert. Inzwischen gibt es verschiedene Energiemeridian-Therapien, die mehr oder weniger kompliziert und damit fehleranfällig sind. Der Verdienst von Craig besteht darin, dass er zu Beginn der 1990er Jahre aus den zum Teil äußerst komplexen Vorläufertypen von EFT die Essenz herausdestillierte und sie in einer einfachen und damit wenig fehleranfälligen Methode zusammengefasst hat. Selbstsabotageprogramme überwindenJeder kennt das. Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach. EFTler sprechen in diesem Zusammenhang von „Psychoenergetischer Umkehr“ (PU). Liegt eine PU vor, dann wird jede Therapie erschwert. Vom Bewusstsein hoch bewertete Ziele werden vom Unbewussten und dessen Programmierung vereitelt. Kurzfristig lässt sich eine PU mit Willensanstrengungen bezwingen, langfristig siegt aber immer wieder die PU und verhindert die angestrebte Veränderung wie beispielsweise beim Abnehmen. Das Essverhalten wirkt wie eingefroren. Die Diät ist ein Kampf gegen das eigene Energiesystem. Eine klassische EFT-Klopfsequenz beinhaltet auch die Behandlung einer eventuell vorhandenen PU, die typischerweise bei 40-60 % aller emotionalen und psychosomatischen Probleme vorliegt. Erste wissenschaftliche Untersuchungen belegen inzwischen die Wirksamkeit von EFT. Eine Gruppe von Menschen mit Angst vor Insekten wurde in einer Atemtechnik unterwiesen. Die Kontrollgruppe lernte EFT. Eine später durchgeführte Wirksamkeitsuntersuchung brachte das Ergebnis, dass der Angstpegel bei den EFT-Anwendern deutlich stärker reduziert war als bei den Menschen, die die Atemtechnik angewendet hatten. Warum positives Denken allein nicht funktioniert„Mir geht es mit jedem Tag besser.“ So lautet der berühmte Satz von Coué, dem Vater des positiven Denkens. Oft warten Positiv-Denker vergeblich auf die Resultate. EFT liefert eine überzeugende Antwort, warum positives Denken allein nicht ausreicht und wie man Affirmationen geschickter einsetzt, damit sie wahr werden können. Diese Methode heißt im EFT „Palace of Possibilities“ (Palast der Möglichkeiten). Sobald ein Ziel oder eine Vision feststeht, machen sich gewöhnlich Einwände in uns breit, warum wir das Ziel nicht erreichen können. Wir hören unsere Inneren Stimmen, die uns z.B. sagen: „Du schaffst das nicht.“, „Du verdienst das nicht.“ oder „Du darfst das nicht.“ usw. Diese Einwände (im EFT Tailenders genannt) gilt es zu klopfen, damit sich innere Blockaden, die die Zielerreichung vereiteln, auflösen können. FazitEFT ist ein erfrischend neues, elegantes Werkzeug für Menschen, die sich trauen, außerhalb der normalen Grenzen zu denken und zu handeln. Mit EFT können Therapiezeiten oft erheblich verkürzt werden. EFT ist die Speerspitze einer neuen innovativen Entwicklung im Bereich der „Energetischen Psychotherapie“ und stellt eine Bereicherung für jede andere Therapieform dar, da alle Therapien komplikationslos mit EFT kombiniert werden können. Mit EFT lässt sich eine persönliche Unabhängigkeitserklärung für das eigene Leben schreiben. Allerdings bedarf auch EFT – wie jede andere Kunst – eines dauerhaften, engagierten Trainings. Karin Barve
Karin Barve, Internet: www.eft-info.com. Dort kann ein kostenloses EFT-Handbuch von Gary Craig heruntergeladen werden. Wer es wissenschaftlich haben will, lese Fred Gallo (2000): „Energetische Psychologie“ erschienen im VAK Verlag. Internet: www.eft-info.com. Dort kann ein kostenloses EFT-Handbuch von Gary Craig heruntergeladen werden.
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