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Editorial Ausgabe 3/2008 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zur ersten Juni-Ausgabe der BALANCE heiße ich Sie herzlich willkommen.

Wie in der letzten Ausgabe an dieser Stelle bereits erwähnt, erscheint die BALANCE nun nicht mehr zum Quartalsbeginn, sondern jeweils einen Monat vorher, also zum 1. März, Juni, September und Dezember. Im Nachhinein scheint es unbegreiflich, wieso ich nicht schon lange zuvor auf diese so nahe liegende Idee gekommen bin, denn der alte Erscheinungsturnus ‚kollidierte‘ immer wieder mit den Schulferien, an denen viele unserer Verteilerstellen geschlossen sind. Daher mussten diese Ausgaben immer vor Ferienbeginn ausgeliefert werden, was deren Fertigstellung in sehr kurzer Zeit erforderte und jedes Mal für viel – und vor allem – unnötigen Stress sorgte.

Was hindert uns daran zu erkennen, was förmlich auf der Hand liegt? Es sind die ‚stillen Saboteure‘, wie Brandon Bays unsere unbewussten Verhaltensmuster und Glaubenssätze nennt, die uns nicht gestatten, unser Leben in Leichtigkeit, Freude und Fülle zu leben.

Auf einem Retreat in England begegnete ich im letzten Jahr einer jungen Irin, deren Vater beruflich sehr erfolgreich war, viel Geld verdiente, aber kaum zu Hause war. – Dem kleinen Mädchen, das es damals war, waren die finanziellen Umstände natürlich vollkommen egal, es liebte und vermisste aber seinen Vater so sehr, dass es schlussfolgerte: Geld macht unglücklich.

Diese Frau hätte bis in den ‚Sankt-Nimmerleins- Tag‘ Wünsche manifestieren können, die sich aber nie hätten erfüllen können, weil ja der Glaubenssatz der Irin „Geld macht unglücklich“ täglich als „Bestellung“ beim Universum aufgegeben und auch erfüllt wurde.

Auch in mir gab es noch viele solcher uralter, mir vollkommen unbewusster Glaubenssätze, die mich nicht nur glauben, sondern es mir sogar völlig natürlich erscheinen ließen, dass das Leben schwer sei. Dadurch bemerkte ich die Schwere noch nicht einmal und konnte so gar nicht auf die Idee kommen, dass es auch leichter gehen könnte.

Unsere vermeintlichen Probleme sind aus meiner heutigen Sicht nichts Schlimmes, sondern im Gegenteil wirkungsvolle Aufforderungen, mal hinzuschauen, hinzuspüren, was in uns für dafür verantwortlich sein könnte. Denn geht es uns gut, sehen wir natürlich keinen Handlungsbedarf für Veränderungen und können uns nicht weiter entwickeln.

Ob es die Neurodermitis meiner Tochter war, durch die ich in Kontakt zur Homöopathie kam oder eine Depression, die mich das Familienstellen kennen lernen ließ – die wirklichen Veränderungen in meinem Leben sind durch vermeintliche Probleme entstanden. Viele Antworten auf meine Fragen habe ich durch die Arbeit mit der BALANCE erhalten, und ich wünsche mir, dass auch Sie die Ihren beim Lesen unseres Magazins finden werden. 

Herzlichst
Ihre

Anke Schmitz

Anke Schmitz  

 

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