Balance1
Balance2

Editorial Ausgabe 1/2009 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zur ersten durchweg farbigen BALANCE begrüße ich Sie ganz herzlich. Diese Ausgabe zu gestalten hat mir ganz besonders viel Freude bereitet! Immer, wenn ich in den vergangenen, einfarbigen Ausgaben etwas nachschlagen musste, war ich verblüfft über den immensen Unterschied des Erscheinungsbildes und fragte mich, warum ich nicht schon viel früher auf die Idee gekommen war, das Magazin in Farbe drucken zu lassen.

Doch ganz offensichtlich war die Zeit dafür noch nicht reif gewesen bzw. ich nicht bereit für diesen Schritt. Ich bin fest davon überzeugt, dass alles seine Zeit hat und auch braucht, um zu wachsen und zu reifen.

Diese BALANCE-Ausgabe habe ich unter ganz besonderen Umständen fertig gestellt: Am Krankenbett meiner 82jährigen Mutter, die, während ich diese Zeilen schreibe, noch immer mit einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung im Krankenhaus liegt.

Vormittags erledigte ich die notwendigen Telefonate und beantwortete E-Mails, um mittags mein ‚Büro‘ mittels Laptop ins Krankenhaus zu verlagern. Abends arbeitete ich dann, oft bis in die Nacht hinein, in meinem ‚normalen‘ Büro weiter.

Mein Bruder fragte mich zwei Wochen später, wie ich das alles geschafft hätte, und zu meiner eigenen Verblüffung hörte ich mich sagen: „Ich weiß es nicht.“, denn in dem Moment wusste ich es wirklich nicht. Erst als ich darüber nachdachte, fiel mir auf, dass ich die ganze Zeit über nur getan hatte, was mir ‚das Leben‘ und die Impulse, die es mir gab, auftrugen.

Ich hatte zu hundert Prozent auf mein Herz gehört und nicht darüber nachgedacht, was ich hätte anders machen, sonst noch für meine Mutter tun können oder sollen, wie es besser oder richtiger gewesen wäre und dergleichen.

Stattdessen hat mich diese Situation förmlich in den Fluss des Lebens ‚geworfen‘, der mich ganz sanft trug, obwohl die Umstände im Außen alles andere als ruhig waren.

Diese Erfahrung hat mich gelehrt, dass alles Leid im Kopf beginnt. Natürlich habe ich körperliche Erschöpfung empfunden, doch nur, wenn ich ‚in den Kopf ging‘, auch Sorge und Anspannung. Im Fluss des Lebens dagegen ist vollkommene Akzeptanz und Annahme gleichermaßen da wie völliges Loslassen. Frieden also!

Wenn wir Frieden in uns selbst gefunden haben, dann ist es egal, ob es um uns herum ‚tobt‘, denn dann kann uns weder der mögliche Tod eines geliebten Menschen ängstigen noch die Wirtschaftskrise. Der Frieden in uns bleibt davon unberührt.

Die Artikel, die wir in dieser Ausgabe für Sie ausgewählt haben, sollen dazu beitragen, dass auch Sie Ihren ganz individuellen Weg zum Frieden in sich selbst und damit zu mehr Lebensqualität finden. Ich wünsche Ihnen eine inspirierende Lektüre.

Herzlichst
Ihre

Anke Schmitz

Anke Schmitz  

 

klick hoch

Kontakt

BALANCE Heft-Abo
Medientipps
Leserbriefe
Verteilerstellen
Impressum
Anzeigenpreise

aktuelles Heft

Heft 1/2012
Heft 1/2012
Seit 1997 zeigen
wir neue Wege auf.

Haftungsausschluss

Datenschutzerklärung

Copyright BALANCE ® online, 2001 - 2012

Balance-unten