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Editorial Ausgabe 3/2009 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zur allerersten August-Ausgabe in der 12-jährigen Geschichte der BALANCE begrüße ich Sie ganz herzlich. Nachdem wir uns zunächst für ein durchweg farbiges Erscheinungsbild entschieden hatten, haben wir nun auch den Erscheinungsturnus auf einen zweimonatlichen verkürzt. Dadurch ist unser Magazin nicht nur optisch attraktiver, sondern auch aktueller und liegt nun  zum 1. eines jeden geraden Kalendermonats mit einer Auflage von 22.500 Exemplaren an fast 500 Verteilerstellen aus.

Nicht nur die BALANCE war in ständiger Bewegung, auch das Leben selbst ist es. Manchmal möchten wir es aufhalten, möchten, dass alles bleibt, wie es ist, doch das ist unmöglich. Denn das wäre, als ob wir versuchen würden, uns gegen die Strömung eines Flusses zu stemmen. Und das tut naturgemäß weh.

Weit weniger weh dagegen tun die zunächst meist sanften Hinweise, die das Leben uns gibt, um uns auf etwas aufmerksam zu machen. Vielleicht darauf, dass wir nicht ‚im Fluss' sind, vielleicht darauf, dass wir an etwas festhalten, das es loszulassen gilt, vielleicht darauf, dass etwas Neues ansteht oder vielleicht darauf, dass es nun an der Zeit ist, Altes und Verdrängtes anzusehen.

Letzteres scheint ab etwa unserer Lebensmitte vermehrt der Fall zu sein. Dann ‚stehen' wir im Leben, ‚stehen' unseren Mann bzw. unsere Frau in Beruf und Familie, die Kinder sind aus dem ‚Gröbsten raus' und halten uns auch nicht mehr in Bewegung. Wir stehen also im wahrsten Sinne des Wortes.

Damit wir nicht still stehen oder gar stecken bleiben in alten Gewohnheiten und Konzepten, die ausgedient haben, klopft das Leben an unsere Tür, um uns aufzufordern, uns nun um unser Inneres zu kümmern, nachdem wir die erste Lebenshälfte dem Außen gewidmet haben.

Völlig neue Fragen tauchen damit auf und vor allem die Sehnsucht nach Frieden in uns selbst!

Einen Weg dorthin weist der Artikel von Robert Betz auf, den Sie ab Seite 4 lesen können. Er macht uns deutlich, dass, auch wenn wir im Frieden mit unserer ‚heutigen’ Mutter sind, das in der Regel auf die unserer Kindheit noch lange nicht zutrifft. Erst wenn wir auch mit ihr Frieden schließen, können wir einen ganz wesentlichen Schritt in unsere Freiheit tun.

Frieden und Freiheit in uns selbst finden wir auch durch die Selbsthilfemethode ‚The Journey’, worüber wir Sie auf Seite 12 informieren. Sie gibt uns wirkungsvolle und dabei ganz leicht anzuwendende Techniken an die Hand, durch die wir an die Ursachen all unserer Probleme, Verhaltens- und Denkmuster gelangen, wo wir sie mitsamt ihrer Wurzeln förmlich ausgraben können.

Weitere Möglichkeiten, wie Sie zu einem Leben in Gesundheit, Harmonie und Frieden finden können, finden Sie auf den folgenden Seiten.

Herzlichst
Ihre

Anke Schmitz

Anke Schmitz  

 

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