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Editorial Ausgabe 2/2002

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zur Frühlingsausgabe der BALANCE® heiße ich Sie herzlich willkommen. Auch dieses Mal haben wir wieder eine Fülle von interessanten Beiträgen – informativ und kritisch – rund um das  Thema „ganzheitliche Gesundheit“ für Sie zusammengestellt.

Über Ernährung berichten die Buch-Autorinnen Barbara Simonsohn und Martha Heinen in ihren Artikeln „Warum Bio?“ bzw. „Die Kreta-Diät“. Erfahren Sie mehr darüber, warum biologisch angebaute Lebensmittel um so vieles gesünder sind als konventionell angebaute und warum die Ernährung der Kreter so gesund ist, dass sie sogar von der EU empfohlen wird.

Überaus interessant ist auch der Bericht über das Sehen. Hätten Sie vermutet, dass Ihre Seh-Eindrücke höchst individuell und keinesfalls objektiv sind und dass das, was Sie real zu sehen glauben, tatsächlich nur das Produkt Ihrer Erfahrungen ist?

Selbstverständlich haben wir auch wieder kritische Themen aufgegriffen: Da wurde z.B. im Februar ein Artikel im „Spiegel“ veröffentlicht, der das Familienstellen auf regelrecht schamlose Art in Frage stellte. Ohne auch nur die Essenz dieser wertvollen Therapiemethode begriffen zu haben, wurde eine inkompetente Berichterstattung hunderttausendfach publiziert. – Natürlich können wir es mit einem „Spiegel“ nicht aufnehmen, und dennoch freut es mich, dass wir mit der Gegendarstellung zumindest einen kleinen Beitrag zur Rehabilitierung des Familienstellens leisten konnten.

Auch das Thema Impfen haben wir wieder aufgegriffen. Und sollten Sie der Ansicht sein, dass Impfschäden der Vergangenheit angehören, so haben Sie sich geirrt. Lesen Sie hierzu bitte den erschütternden Erfahrungsbericht einer Mutter, deren Kind erst im April vergangenen Jahres zum Opfer einer Diphterie-Tetanus-Impfung wurde.

Doch so schmerzlich mich dies berührt, so freue ich mich dennoch darüber, derartige Informationen überhaupt zu erhalten. Denn nur so habe ich die Möglichkeit, auch einmal die Kehrseite der Sichtweise, die gemeinhin propagiert wird, der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Grundsätzlich freue ich mich über jedes Feed-Back, insbesondere aber über Kritik und Verbesserungsvorschläge. So erreichte mich z.B. kürzlich der Brief einer Leserin, die  eine Rubrik „Leser helfen Lesern“ vermisste. Gern richte ich eine solche Rubrik für Sie ein, und ich freue mich schon jetzt auf Ihre Zuschriften.

Herzlichst

 

Ihre 
Anke Schmitz

Anke Schmitz

 

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